Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 27. April 2017

Gemeinsam

Nachdem ich nun einige Monate sozusagen allein Sport gemacht habe, und nach einem Jahr Zumba Pause, habe ich gestern wieder meine erste Zumbastunde in meiner alten Trainingsgruppe gehabt. Einige sind gegangen, neue sind dazugekommen.

Was ich vermisst habe, ohne es im Bewusstsein zu haben, ist die gemeinsame Freude an der Musik und der Bewegung, die uns alle durch die Stunde trägt.

Geteilte Freude ist doppelte Freude und das Leid, was ich derzeit mit meiner Mutter gemeinsam teile, ist auch leichter zu tragen. Eins muß ich aber leider sagen. Die Untersuchungsmethoden, die ganze medizinische Prozedur, der sich ein Mensch unterziehen muß, ist nicht gerade förderlich für die Psyche. Wenn man da alleine durchgehen muß, ist es wahrscheinlich die Hölle.

Alle Ärzte und Krankenschwestern in den Kliniken gehen jeden Tag über ihre Grenzen und haben kaum Zeit, den Menschen, der da vor ihm sitzt wirklich wahrzunehmen. Das muß sich ändern, ganz dringend.


Keine Kommentare: