Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Dienstag, 27. Juni 2017

Wechselbäder

Im Augenblick habe ich ständig Wechselbäder, von dem Gefühl wie verliebt zu sein, bis zum Gefühl einfach wegrennen zu wollen und alles stehen und liegen zu lassen. Das Wichtigste in solchen Momenten ist, in Balance zu bleiben, nicht überzuschwappen in die eine und auch nicht in die andere Richtung. Ich hasse es, über lange Zeit diszipliniert an etwas dran zu bleiben. Erstens langweilt es mich, zweitens ist meine Aufmerksamkeitsspanne sehr gering. Das war in der Schule schon so. Nach 20 Minuten monotonen Unterrichts habe ich abgeschaltet.

Alle loben meine Geduld. Ich kann lange sitzen und einfach eben nur sitzen, z.B. wenn ich mit meiner Mutter wieder mal in der Klinik bin, zur nächsten Runde, der Bestrahlungstherapie. Ich bin sehr skeptisch, was den Erfolg betrifft, aber meine Mutter wollte sie unbedingt machen, alle haben gesagt, das muß ich machen. Außer ich natürlich. Jetzt, wo sie vom Arzt über die möglichen Nebenwirkungen aufgeklärt wurde, ist sie sich schon nicht mehr so sicher. Nächste Woche ist aber der erste Termin, und sie würde am liebsten alles über Bord werfen, ihre Entscheidung rückgängig machen. Sie jammert. Sie will jetzt, das ich ihr die Entscheidung abnehme. Nein, das musst Du sagen, habe ich ihr ihre Ermächtigung zurückgegeben. Es ist Dein Leben, ich kann Dir Dein, erst ja und dann Dein jetziges nein nicht abnehmen.

Sie ist noch eine Generation des blinden Gehorsams zu Ärzten, Lehrern und Pastoren und vor allem Behörden. Aber die Ärzte haben doch gesagt, das muß ich machen, sagt sie. Du musst gar nichts, es ist Dein Leben und fühle in Dich hinein, was sich richtig anfühlt.

Solche Sätze versteht sie nicht. Es ist für sie wie eine Fremdsprache. So etwas hat sie nie in ihrem Leben getan. Ich habe den Eindruck, das sie sich noch nie selber wirklich gespürt hat. Sondern immer nur das Pflichtprogramm einer Frau in einer Familie. Es ist zum weinen.

Ich bin so dankbar für meine starke Großmutter, die mir ein ganz anderes Frauenbild vermittelt hat. Das der Matrone. Sie war die Chefin des Clans und mein Vorbild. Danke Oma, daß Du mir gezeigt hast, das Frauen stark und eigenständig sein können.








Mittwoch, 21. Juni 2017

Sommeranfang

Ich wünsche all meinen Leser/innen einen wunderbaren Sommer. Geniesst das Leben draußen.

Nachdem ich gestern morgen das Pferdchen auf der Weide besucht habe und nach dem Rechten geschaut habe, bin ich anschließend mit dem Hund nicht über die Wupper, sondern in die Wupper gegangen. Herrlich.


Freitag, 16. Juni 2017

Musik mit der Du aufgewachsen bist

Die Schwingungen von Musik lösen in uns etwas aus, was unbeschreiblich ist. Dieses Wochenende ist bei uns in der NRW Region im Radio WDR4 das 60ziger Jahre Wochenende. 60 Stunden Musik aus den 60zigern. Doors, Stones, Monkees, Lords, Beatles und wie sie alle hießen, die damals die Welt für immer verändert haben. Die 60ziger waren revolutionär. Bei mir schlagen seit einigen Wochen ständig Erinnerungen an diese Zeit ein.

Sei es der Vietnamkrieg, Woodstock, Klamotten, Musik, JFK der Hoffnungspräsident der Amerikaner, die Mauer in Berlin , unser Kampf gegen die Eltern, unseren Klamottenstil durchzusetzen und zu rebellieren. Ich habe ständig Stern Titelbilder vor Augen, über das wilde Leben in den Kommunen, Uschi Obermeyer, Anita Pallenberg und wie sie alle hießen.

Vielleicht ist es deshalb, weil wir auch jetzt wieder in einer Zeit der Veränderungen angekommen sind. Ca. 60 Jahre später zu erkennen, die Ansätze waren gut, leider hat der Atem nicht gereicht und jetzt wird es wieder Zeit für eine große Veränderung auf diesem Planeten.

Dienstag, 13. Juni 2017

Sommerblick

Der Blick über ein wogendes Kornfeld. Sommergefühl pur

Es war, als hätt der Himmel
(Joseph von Eichendorff)

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis' die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.




Montag, 12. Juni 2017

Zwischenspiel

Früher Sonntagmorgen, Sommer, den frischen Duft der Bäume und Wiesen in der Nase und ich schaue aus dem Fenster und eine große Seifenblase schwebt gerade vorbei.


Das sind so Momente, in denen mein Herz einen Screenshot macht. Unbezahlbar.

Dienstag, 6. Juni 2017

Mein kleines Wildpferd

Nach gut einer Woche hat sich das Pferd so gut in die neue Herde aklimatisiert, das es eine Freude ist. Und schöner ist sie geworden.

Heute hat es ganz schön gestürmt und trotzdem ist sie ruhig und gelassen mit mir von der Weide gegangen, ohne Gezappel oder Aufgeregtheit.

Ein schöner Ausgleich für den Rest des Tages, der mich nicht besonders erfreut hat. Darüber mag ich aber jetzt auch nicht schreiben.

Samstag, 3. Juni 2017

Völlig kopflos gegen den Terrorismus

Vor ungefähr 10 oder 12 Jahren ging es hier los mit dem Terror. Stehen gelassene Koffer auf dem Kölner Bahnhof usw. lösten gleich mal Hysterie aus. Schäuble prophezeite schlimme Zeiten und ernstere Maßnahmen, um den Terrorismus zu bekämpfen.

Ständig sollen wir uns von etwas bedroht fühlen und die Regierung schützt uns, so gut es geht. Wer es glaubt.

Jetzt an diesem Pfingstwochenende wurde Rock am Ring wegen Terrorverdacht abgebrochen. Trotz 1200 Polizisten mit Spürhunden und allem zick und zack. Es ist Wahljahr. Der Weihnachtsmarkt in Berlin und der immer wieder frei gelassene Amri steckt dem Innenministerium tief in den Knochen. Was werden da wohl für Spielchen gespielt? Wir lassen dringend Verdächtige immer wieder frei, obwohl sie uns zigmal aufgefallen sind, vielleicht erfahren wir ja noch was. Das können wir riskieren? Amris wird es wahrscheinlich reichlich hier im Land geben. Durften sie doch alle ohne Kontrolle mal alle so ins Land und besitzen mehrfache falsche Identitäten. Aber das hat natürlich nichts mit der Entscheidung von Merkel zu tun. Ironie off.

Die Amerikaner sind jetzt nicht mehr uneingeschränkt unsere Best Buddies. Böser Trump. Klar er ist wirklich ein völlig ungeeigneter Präsident. Aber wen sollten die Amerikaner wählen? Diese völlig verstörte Hillary? Diese Frau hat schon Staatsgeheimnisse auf ihrem email account ausposaunt, da war sie noch nicht mal Präsidentin. Trump hat wenigstens bis nach der Wahl damit gewartet. Aber bei ihm ist das ja immer was anderes. Bernie Sanders wurde ja schnell rausgekickt aus den Präsidentschaftskandidaten. Der wäre mein persönlicher Favorit gewesen.

Aber zurück zum Terror. Anstatt sich mal auf Europa zu konzentrieren, die Provokation der Russen aufzuhören, sich aus Kriegen rauszuhalten, die nur wegen Rohstoffen geführt werden, und um Präsidenten zu positionieren, die der USA recht sind, mischt Merkel brav überall mit, wo sie in ihrer Machtgeilheit auch nur mitmischen darf. Dabei verrät sie die Sicherheit des Landes, auf dessen Volk sie einen Eid abgelegt hat, zum Wohle des Volkes alles Übel abzuwenden. Ich werde den Verdacht nicht los, das Merkel noch nicht gemerkt hat, das sie nicht mehr in der DDR lebt. Sie ist dabei, unser Land in einen Überwachungsstaat umzuwandeln. Mit Hilfe des Terrors und der Angst.

Jetzt wird auf breiter Front gearbeitet, bei Deutschland liebstem Kind, dem Fußball und nun auf einem großen Event wie dem Rockkonzert in der Eifel. Angst macht unfrei. Ich hoffe, das die Menschen einen klaren Kopf behalten und sich nicht beirren lassen.