Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 27. Juli 2017

Regentage

Es wurde höchste Zeit, das es regnet, aber wie so oft, war es dann doch wieder ziemlich heftig. Bei uns hier im Kölner Raum sind keine Flüße über die Ufer getreten, aber viele Keller vollgelaufen. Jetzt wird wieder von Klimawandel gesprochen. Meine Beobachtung sagt, das es entlang der Kraftwerke immer am schlimmsten ist, mit den Unmengen von Wasser. Kommt der Wind bei uns z.B. aus Belgien überqueren die Wolken etliche Kraftwerke, die auch an der Grenze zu Belgien liegen, dann noch die, die kurz vor Köln stehen und dann ist das Unwetter vorprogrammiert. Warum wird darüber nie geschrieben?

Im Sommer, wenn die Luft so warm ist, werden halt bei entsprechender Wetterlage aus den vielem Wasserdampf, der aus den Kraftwerken aufsteigt, riesige Mengen von Wolken voll mit Regen. Das wird einfach verschwiegen. Solange eine Hochdrucklage vorliegt, passiert nix. Im Winter auch nicht, es sei denn es kommt eine Warmfront mit Wind.

Wie auch immer, die Natur, die Wälder und Flüße sind dankbar für den Regen, die kleinen Bäche waren fast nur noch Rinnsale und wenn wir durch den Wald gegangen sind, war alles knochentrocken. Ich habe förmlich gefühlt, wie alles Leben in den Wäldern erleichtert aufgeatmet hat. Nun ist alles voller Pilze.

Die Pferde lieben auch die Regentage, sind doch endlich die unendlich vielen Bremsen und Fliegen mal nicht da. Und ich hab das Aquarellmalen für mich entdeckt. Es macht mir im Augenblick einen Riesenspaß.


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