Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 29. Juli 2017

Stormy Days

Ein Erlebnis mit der Stute hat mich diese Woche tief bewegt. Wind macht die Pferde wild und unruhig, vor allem wenn sie draußen in der Natur sind. Sie sind auch etwas stürmischer und wilder als gewöhnlich.

Als ich die Stute Anfang der Woche von der Weide in den Stall geholt habe, war sie sehr aufgeregt. Sie schnaubte und wieherte immer wieder und einmal stieg sie und wieherte laut dem Sturm entgegen. Es war ein fantastisches Gefühl von Wildheit und dem Wunsch nach Freiheit den sie damit ausdrückte.

Ich habe das Bild nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Und da ich ja gerade versuche, die Aquarelltechnik in mein malen zu integrieren, ist diese Zeichnung auf dem Papier gelandet. Ohne Plan auf einmal war das Pferd auf dem Blatt und dann die Landschaft, wie ich sie in Erinnerung hatte.

Ich kann kein Bild annähernd zweimal malen, jedesmal ist es eine bestimmte Stimmung, die in mir ist, die da auf dem Papier erscheint.

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