Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 20. September 2017

Tue dies, lasse das, nein danke

Ständig wirst Du mit den neuesten Erkenntnissen überhäuft.

Kokosöl der Alleskönner. Das war gestern. Kokosöl im Körper ist nicht gut, so heute.

Du musst vegan sein, sonst bist Du nicht im Trend. Hatte ich schon, vor über einem Jahr und mein Körper hat gesagt, Du spinnst wohl.

Von mir aus können die Trends kommen und gehen. Solange mich jemand nicht dauernd zwangsmissionieren will, soll's mir egal sein.

Jetzt kommen ein paar extreme Tierschützer daher und behaupten, das jede Haustierhaltung eine Zwangsversklavung sei.

Ach ja und die Erde ist neuerdings wieder eine Scheibe. Ehrlich. Es gibt wieder Leute, die das steif und fest behaupten.

In manchen Köpfen herrscht wohl sehr viel ungenutztes und gelangweiltes Potential. Lustig oder auch gruselig ist, das es, egal wie absurd eine Botschaft klingen mag, immer sofort Anhänger der neuen Erkenntnisse gibt. Das erschreckt mich am meisten.

Wenn mir wieder alles zu blöd wird, schnapp ich mir das Pferd und Ruhe ist.

Freitag, 15. September 2017

Das Gefühl von Sicherheit

Ein Urbedürfnis der Menschen. Deshalb haben sie sich zu allen Zeiten zu Gruppen zusammen geschlossen. Später zu Großfamilien. Jetzt sind es im besten Fall nach Kleinfamilien, aber sehr oft eben auch Singles.

Von der Psychologie her fühlen sich Singles nur dann sicher, wenn sie in einer Familie eingebettet sind, die ihnen Halt gibt oder in einen wirklich guten Freundeskreis.

An dieser Stelle setzt jegliche Manipulation in der Werbung und auch in der Politik an. Gefährlicher weise klappt es bei den meisten, die nicht hinter die Fassade dieser platten Anmache schauen können.

Eins ist sicher, Sicherheit gibt es nicht und ist eine Illusion.

Immer, egal in welcher Verbindung man zueinander steht.

Von daher ist es lebenswichtig auf eigenen Beinen zu stehen und auch mal gut alleine sein zu können. Wenn man das verstanden hat, ist es leichter mit den Herausforderungen des Lebens klar zu kommen

Ich möchte hier noch einen Nachsatz zu Kindern schreiben. Kinder können nur sicher werden, wenn sie in ihrer Kindheit das Gefühl von Sicherheit bekommen haben. Das sie sich beschützt fühlen und gesehen. Das ist die Grundlage. Und ich bezweifle, das ein Kind in der heutigen Zeit, wo Papa und Mama nur noch durch Vollzeitarbeit die Existenz für eine Familie sichern können, das Gefühl bekommen, in der Familie sicher zu sein und wirklich gesehen zu werden.

Gestern habe ich einen Bericht über die neue Kinderarmut in Deutschland gehört. Da hieß es, das Kinder von dieser Armut bedroht sind, wenn nur ein Elternteil arbeiten geht.

Das hat die Politik der letzten 20 Jahre gut hinbekommen. Deutschland ist wettbewerbsfähig auf Kosten unserer Kinder und unserer Gesundheit.



Sonntag, 10. September 2017

Landliebe


Direkt neben der großen Pferdeweide gibt es einen Bioladen mit Landwirtschaft und Viehhaltung. Das hier ist der liebevoll gestaltete Bauerngarten der sich so schön in die bergische Landschaft bei Solingen einfügt. Ein Fleckchen Erde, die einen keinen Moment zweifeln lässt, das die Natur göttlich und absolut harmonisch durchdacht ist. Ich bin immer tief gläubig, wenn ich auf das Land schaue.



Dieser kleine Torbogen gehört zur Burg Hohenscheid, die hier wunderbar über das Land ragt. Ich habe sie aber noch nicht fotografiert. Mir war diesmal die Landschaft wichtiger. Die Burg steht schon seit dem 13. Jahrhundert. Eigentlich war sie nur ein Rittergut und hat oft den Besitzer gewechselt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie von einem Solinger Industriellen gekauft und als Hotel wieder aufgebaut. Sogar Paul McCartney und die Rolling Stones waren hier schon zu Besuch. Mittlerweile ist aus dem Burghotel eine Christliche Lebensgemeinschaft geworden, die dort wohnen und hilfsbedürftige Menschen aufnehmen.

Wie ich schon vorher geschrieben habe, ist es nicht schwer, hier den Glauben an das Göttliche aufrecht zu erhalten.







Montag, 4. September 2017

Wenn Du Dich quälen lassen willst, lass Dir ein Tattoo stechen

Soweit die Aussage von Moksha Diva in ihrem Buch "Die Seelenflüsterin".

Es geht mal wieder um das Thema Partnerschaft. Es ist im Moment mein Thema. Ich schwanke zwischen wäre mal wieder schön und bist Du überhaupt noch bereit, Dich mit dem Thema so richtig zu befassen.

Leider hat Verena recht, die meisten Menschen quälen sich gegenseitig in ihren Beziehungen, triggern ständig ihren tiefen Schmerz, nur um nicht alleine sein zu müssen.

Der Umgang miteinander, auch in den Familien, hat oft wenig mit Respekt und Miteinander zu tun.

Ich vermisse allerdings ein bisschen Gesellschaft in meiner häuslichen Umgebung und denke ja schon lange über eine 50+ WG nach. So wie viele andere auch. Aber auch hier muß es passen, man muß sich respektieren und die nötige Balance zwischen Gemeinschaft und Rückzugsmöglichkeit zu erhalten.

Ich stelle mir idealerweise ein Mehrfamilienhaus vor, mit einer Gemeinschaftsküche und einem gemeinschaftlichen Wohnzimmer oder Gesellschaftsraum vor. Jeder der das Verlangen nach Gesellschaft hat, hält sich dort auf und ansonsten kann jeder seiner Wege gehen. Einen gemeinsamen Garten, in dem man etwas anbauen kann und schöne Blumen hat, einen Feuerplatz für abendliche Lagerfeuer im Sommer, und ganz wichtig eine schöne Schaukel, oder zumindest eine Hängematte. Ich finde schaukeln immer schon sehr schön, ich kann dabei herrlich loslassen und mich vom Wind umwehen lassen.

Ausserdem brauche ich sehr viel Natur um mich herum. Mitten in einer Stadt kann ich nicht existieren. Dafür ist mir die allgemeine Hektik dann zu gegenwärtig.

Am Wochenende habe ich einen Ausflug ins schöne Neanderthal in der Nähe von Düsseldorf gemacht. Eine sehr schöne Ecke dort. Obwohl es nur 35 km von mir entfernt ist, war ich noch nie da.

Ich werde auf jeden Fall wochentags nochmal hinfahren, weil es dann ja wesentlich ruhiger ist in der Natur.




Samstag, 2. September 2017

Meine Woche in Bildern


Der Herbstanfang wird sichtbar und fühlbar. Die Nächte deutlich kühler schon und die Wiesen bleiben bis zum Mittag feucht.

Das Licht wird magisch



Wenn sich in mir gemischte Gefühle melden, ich nicht weiter komme beim nachdenken ist es am besten raus zu gehen. Ich habe jetzt mit einem 100 Tage Zyklus Übung in der Qigong Naturübung begonnen. Am besten klappt sie natürlich draußen im Wald.



Der Kleine freut sich an seiner Freiheit und tobt über die riesige Weide. Mir geht jedesmal das Herz auf, wenn ich die Pferde in ihrer natürlichen Form der Herde beobachten kann. Die beste Entscheidung in diesem Jahr. Wieder mit Pferden zusammen zu sein.


Ich geniesse meine Mittagspausen nach dem Essen. Meine beste Zeit ist vom frühen Morgen bis ca 14.00 Uhr. Danach bin ich für konzentriertes Arbeiten nicht mehr zu haben.

Freitag, 1. September 2017

Wie hättest Du es denn gern? Oder back Dir Deinen Partner am besten

Die Psychologen haben seit ewigen Zeiten Hochkonjunktur.


Ein großer Teil des Klientel besteht aus Menschen die in ihrer langjährigen Beziehung krank geworden sind und Menschen, die gegen ihren Willen schon zu lange Single sind.

Die Wahrheit über die ideale Beziehung ist, sie ist relativ selten.

Die einen klagen über ewige Routine und nix läuft mehr seit ewigen Zeiten im Schlafzimmer und die anderen, naja nix läuft mehr seit ewigen Zeiten.

Die Online Single Börsen helfen auch nicht wirklich weiter. Die Ansprüche in der Vorauswahl sind gewaltig. Und anstatt sich einzugestehen, das man derzeit beziehungsunfähig ist, aus Bindungsangst, oder weil man immer an die/den falschen gerät, was mit der eigenen Auswahl zu tun hat, dreht sich das Partnerkarussell immer schneller.

Wer verdient an dieser ganzen Misere? Eben die oben Genannten.

Die eigene Einschätzung bedarf meistens einer Überarbeitung, entweder fällt sie zu gut oder zu schlecht aus. Und wir wollen mal ehrlich sein, das Bild was unsere Eltern in uns hinterlassen haben, prägt uns auch ziemlich stark. Entweder soll der Partner genau so wie......., oder auf keinen Fall so wie...... sein. Das alles spielt sich eher auf der unterbewussten Schiene ab.

Ich hab schon mal die Backzutaten gekauft. Echt jetzt.