Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 4. September 2017

Wenn Du Dich quälen lassen willst, lass Dir ein Tattoo stechen

Soweit die Aussage von Moksha Diva in ihrem Buch "Die Seelenflüsterin".

Es geht mal wieder um das Thema Partnerschaft. Es ist im Moment mein Thema. Ich schwanke zwischen wäre mal wieder schön und bist Du überhaupt noch bereit, Dich mit dem Thema so richtig zu befassen.

Leider hat Verena recht, die meisten Menschen quälen sich gegenseitig in ihren Beziehungen, triggern ständig ihren tiefen Schmerz, nur um nicht alleine sein zu müssen.

Der Umgang miteinander, auch in den Familien, hat oft wenig mit Respekt und Miteinander zu tun.

Ich vermisse allerdings ein bisschen Gesellschaft in meiner häuslichen Umgebung und denke ja schon lange über eine 50+ WG nach. So wie viele andere auch. Aber auch hier muß es passen, man muß sich respektieren und die nötige Balance zwischen Gemeinschaft und Rückzugsmöglichkeit zu erhalten.

Ich stelle mir idealerweise ein Mehrfamilienhaus vor, mit einer Gemeinschaftsküche und einem gemeinschaftlichen Wohnzimmer oder Gesellschaftsraum vor. Jeder der das Verlangen nach Gesellschaft hat, hält sich dort auf und ansonsten kann jeder seiner Wege gehen. Einen gemeinsamen Garten, in dem man etwas anbauen kann und schöne Blumen hat, einen Feuerplatz für abendliche Lagerfeuer im Sommer, und ganz wichtig eine schöne Schaukel, oder zumindest eine Hängematte. Ich finde schaukeln immer schon sehr schön, ich kann dabei herrlich loslassen und mich vom Wind umwehen lassen.

Ausserdem brauche ich sehr viel Natur um mich herum. Mitten in einer Stadt kann ich nicht existieren. Dafür ist mir die allgemeine Hektik dann zu gegenwärtig.

Am Wochenende habe ich einen Ausflug ins schöne Neanderthal in der Nähe von Düsseldorf gemacht. Eine sehr schöne Ecke dort. Obwohl es nur 35 km von mir entfernt ist, war ich noch nie da.

Ich werde auf jeden Fall wochentags nochmal hinfahren, weil es dann ja wesentlich ruhiger ist in der Natur.




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