Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 21. Oktober 2017

Es lohnt sich auf jeden Fall.......

Wofür es sich zu leben lohnt


Für das Rauschen des Meeres,

für das Funkeln der Sterne,

für das Leuchten in den Augen derer,

die wir lieben.

Für die Musik und für den Tanz,

für die leisen Momente

und für das Innehalten im Trubel der Tage.

Für die Zärtlichkeit

und für die Sonne in unseren Herzen.

Für unsere unermüdliche Hoffnung.

Jochen Mariss


Gestern Abend war ich auf eine Disco Fox Tanzveranstaltung. Es gibt Paare, die schon seit Anbeginn ihres Zusammenseins zusammen gut zusammen tanzen.

Solche Paare waren gestern abend auch dabei. Junge und ältere Menschen, die ein Leuchten in den Augen haben, wenn sie in Harmonie zu Musik übers Parkett gleiten.

Man soll gar nicht glauben, wieviel Anmut und Grazie in manchen Männern beim tanzen steckt.

Ich stand mit meiner Freundin am Eingang, da wir beide die Gäste in Empfang genommen und ihnen einen Willkommensdrink angereicht haben. So konnten wir natürlich die Menschen genau betrachten, wenn sie ankamen.

Bei manchen Männern dachte ich, was machen die hier, die können doch gar nicht tanzen. Weit gefehlt. Einer, der sehr ernst, sehr distanziert wirkte, als er hereinkam, machte eine völlige Verwandlung auf dem Parkett durch. Plötzlich war da ein Leuchten in den Augen, und er lächelte seine Partnerinnen in charmantester Art und Weise an. Und wie er sich bewegen konnte, Donnerwetter. Anmutig und leicht führte er seine Tanzpartnerin durch jede Figur. Wunderbar.

Ich hab gestern wieder viel über meine Vorurteile gelernt.

Freitag, 20. Oktober 2017

Roi kommt in die Schule, die Pferdeausbildung beginnt


Der Weidesommer ist jetzt offiziell vorbei, die Pferde kommen nachts wieder in die Boxen, weil das Wetter zu nass wird und das ist auf Dauer nicht gut für die Pferdehufe.

Der kleine zweijährige Roi, der ja dieses Jahr von der Fohlenwiese in die große Herde der Erwachsenen gewechselt ist, kommt jetzt in die Schule. Und es gibt eine Menge zu lernen.

Er geht jetzt schon mal als Handpferd, das heißt am Strick und Halfter mit einem anderen Reiter ins Gelände, damit er das kennenlernt.

Er lernt spielerisch in der Halle über auf dem Boden liegende Stangen zu gehen, über raschelnde Planen aus Kunststoff zu laufen auf kleine Kommandos zu hören und noch vieles mehr.

Wichtig ist, das das Vertrauen zum Menschen immer erhalten bleibt, wir ihn nicht überfordern, die Konzentrationsspanne ist genau wie bei Kindern sehr kurz. Ich übe mit ihm maximal 15 Minuten am Tag, und wenn er etwas gut gemacht hat, hören wir sofort auf.

Im Augenblick ist er eher sowas wie ein großer verspielter Hund, der einem gerne überall hin folgt. Vorgestern musste ich etwas in den Sattelschrank räumen und hatte ihn dabei am Strick. Hätte ich ihn gewähren lassen, wäre er mit den Vorderhufen mit in den Schrank, der recht groß ist, geklettert, einfach nur weil ich da auch zugange war.


Donnerstag, 19. Oktober 2017

Pfannkuchenzeit

Seit Wochen habe ich morgens eine neue Lieblingsspeise. Einen Quark-Früchte-Pfannkuchen.

Es ist so einfach und so lecker, das ich jetzt seit ungefähr 2 Monaten jeden Morgen einen davon esse. Mittlerweile bin ich zur Perfektion des Zubereitens gelangt.

Der Teig für einen Pfannkuchen entsteht aus

1 Ei

100 gr. Magerquark

1 Tütchen Vanillezucker

1/2 Tütchen Vanillepuddingpulver

wer mag noch etwas Extrazucker

Alles gut verrühren mit Lieblingsobst bestücken und auf mittlerer (nicht auf voller) Hitze anbacken, bis die Ränder fest sind und man ihn wenden kann.

Herdplatte ausschalten und den umgedrehten Pfannkuchen auf der anderen Seite garen lassen.

Ich hab leider noch kein Foto davon gemacht, dafür ist er immer zu schnell aufgegessen.






Mittwoch, 18. Oktober 2017

Lieblingstage

Mein Tag heute. An solchen Tagen fühle ich mich wie im Traum. Es stimmt einfach alles. Dieses Jahr hatte ich schon einige Tage, an denen alles so richtig gut war.

Das war früher eher die Ausnahme. Heute ist es immer wiederkehrend. Das kann man nicht kaufen und es gehört auch kein anderer dazu, der mich glücklich macht. Das Glück und die Zufriedenheit kommen aus mir heraus. Ich bin mit mir und der Welt zufrieden.

Mittlerweile merke ich, wenn mein innerer Nörgler wieder anfangen will, zu stänkern. Ich höre mir eine Weile beim denken zu und dann ist Schluß damit. Es sind so alte Muster. Das Haar in der Suppe finden. Beleidigt sein, weil einer nicht so will wie ich. Dann denke ich, wie kindisch. Du bist jetzt erwachsen und weißt, das andere Menschen andere Ziele und andere Wertvorstellungen haben. Also lass sie. Solange sie mir nicht wirklich schaden, sollen sie tun, was sie möchten. Ich halte es umgekehrt ja genauso. Freiheit ist eben keine leichte Sache.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Herbstwochenende vom Feinsten

Was für ein schönes Herbstwochenende.

Egal was man auch immer draußen tun kann, es fühlt sich viel besser an, wenn die Sonne scheint und einen wärmt.



Da ist es wieder, dieses wunderbare Herbstlicht, bei dem einfach alle Fotos irgendwie magisch werden



Freitag, 13. Oktober 2017

Qigong das neue Yoga?

Vor gut einem Monat bin ich auf einen Vortrag über Qigong Übungen gestoßen. Seit dem mache ich eine 100 Tage Übung, um zu prüfen, ob es tatsächlich so wertvoll ist, wie in dem Vortrag beschrieben.

Es ist eine Kombination aus Atemübungen, Meditation und körperlichen Übungswiederholungen, die die Lebensenergie im Körper auffrischen und die Leitbahnen , Meridiane, von Blockaden befreit.

Da ich ein Anhänger der TCM bin und mir Yoga nicht besonders liegt, mache ich also 3 verschiedene, leichte Übungen, in mehrfachen Wiederholungen jetzt jeden Morgen. Und meine Schulter-Nacken Probleme, die ich wirklich schon sehr lange habe, verbessern sich deutlich. Ich war letztens abends so locker, das ich im Bett lag und dachte ich schwebe. Unglaublich gutes Gefühl.

Wer vertiefte Informationen haben möchte, hier ist ein interessanter Link

https://taiji-forum.de/qigong/


Sonntag, 8. Oktober 2017

Herbstblues

Dieses Jahr ist der Herbst eine echte Herausforderung für mich. Es ist zu nass und zu kalt für mich. Irgendwie bin ich noch nicht bereit, auf die wärmende Sonne zu verzichten und das Licht fehlt mir jetzt schon.

Eigentlich habe ich ja immer Glück, wenn ich auf die Weide gehe um die Pferde einzusammeln. Meistens macht der Regen gerade eine Pause. Aber es ist sehr rutschig an den Weidenhängen, man muss aufpassen, das man nicht auf der matschigen Weide landet, trotz Gummistiefel und allem was dazu gehört.

Das schlechte Wetter macht die Menschen und auch die Tiere mürrisch und selbst unsere Stute ist seit 14 Tagen richtig schlecht gelaunt und zeigt das sehr deutlich. Sie ist sowieso eine Einzelgängerin in der Herde, aber wenn sie im Laufstall ist, also in den ein oder zwei Stunden am Tag, wenn sie geputzt und gefüttert wird und wir ein bisschen zusammen arbeiten, müssen die anderen Pferde schon aufpassen, das sie nicht ihre Hufe zu spüren bekommen.

Nun kommt die Zeit, das die Pferde die große Sommerweide verlassen müssen, was auch durch die steigende Verletzungsgefahr gerechtfertigt ist. Sie kommen nachts in den Stall und tagsüber auf eine großes gemeinsames Paddock, wo reichlich Heu bereit steht, damit sie aufgrund von aufkommender Langeweile nicht anfangen, sich gegenseitig zu verprügeln.

Dieser Sommer, der ja eigentlich im Juli geendet hat, zumindest gefühlt bei uns, war mir ein bisschen kurz. Die Sehnsucht nach wärmender Sonne steigt zunehmend und ich lauere auf ein schönes Reiseangebot, doch noch auf den Kanaren ein wenig Sommerwärme zu erhaschen. Airberlin und Rynair haben ja etliche Flüge gestrichen und die Preise fürs Fliegen steigen wieder merklich.

Mal sehen, ob ich es dieses Jahr noch verwirklichen kann. Mein einziger Trost derzeit.