Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Sonntag, 8. Oktober 2017

Herbstblues

Dieses Jahr ist der Herbst eine echte Herausforderung für mich. Es ist zu nass und zu kalt für mich. Irgendwie bin ich noch nicht bereit, auf die wärmende Sonne zu verzichten und das Licht fehlt mir jetzt schon.

Eigentlich habe ich ja immer Glück, wenn ich auf die Weide gehe um die Pferde einzusammeln. Meistens macht der Regen gerade eine Pause. Aber es ist sehr rutschig an den Weidenhängen, man muss aufpassen, das man nicht auf der matschigen Weide landet, trotz Gummistiefel und allem was dazu gehört.

Das schlechte Wetter macht die Menschen und auch die Tiere mürrisch und selbst unsere Stute ist seit 14 Tagen richtig schlecht gelaunt und zeigt das sehr deutlich. Sie ist sowieso eine Einzelgängerin in der Herde, aber wenn sie im Laufstall ist, also in den ein oder zwei Stunden am Tag, wenn sie geputzt und gefüttert wird und wir ein bisschen zusammen arbeiten, müssen die anderen Pferde schon aufpassen, das sie nicht ihre Hufe zu spüren bekommen.

Nun kommt die Zeit, das die Pferde die große Sommerweide verlassen müssen, was auch durch die steigende Verletzungsgefahr gerechtfertigt ist. Sie kommen nachts in den Stall und tagsüber auf eine großes gemeinsames Paddock, wo reichlich Heu bereit steht, damit sie aufgrund von aufkommender Langeweile nicht anfangen, sich gegenseitig zu verprügeln.

Dieser Sommer, der ja eigentlich im Juli geendet hat, zumindest gefühlt bei uns, war mir ein bisschen kurz. Die Sehnsucht nach wärmender Sonne steigt zunehmend und ich lauere auf ein schönes Reiseangebot, doch noch auf den Kanaren ein wenig Sommerwärme zu erhaschen. Airberlin und Rynair haben ja etliche Flüge gestrichen und die Preise fürs Fliegen steigen wieder merklich.

Mal sehen, ob ich es dieses Jahr noch verwirklichen kann. Mein einziger Trost derzeit.


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