Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 20. Oktober 2017

Roi kommt in die Schule, die Pferdeausbildung beginnt


Der Weidesommer ist jetzt offiziell vorbei, die Pferde kommen nachts wieder in die Boxen, weil das Wetter zu nass wird und das ist auf Dauer nicht gut für die Pferdehufe.

Der kleine zweijährige Roi, der ja dieses Jahr von der Fohlenwiese in die große Herde der Erwachsenen gewechselt ist, kommt jetzt in die Schule. Und es gibt eine Menge zu lernen.

Er geht jetzt schon mal als Handpferd, das heißt am Strick und Halfter mit einem anderen Reiter ins Gelände, damit er das kennenlernt.

Er lernt spielerisch in der Halle über auf dem Boden liegende Stangen zu gehen, über raschelnde Planen aus Kunststoff zu laufen auf kleine Kommandos zu hören und noch vieles mehr.

Wichtig ist, das das Vertrauen zum Menschen immer erhalten bleibt, wir ihn nicht überfordern, die Konzentrationsspanne ist genau wie bei Kindern sehr kurz. Ich übe mit ihm maximal 15 Minuten am Tag, und wenn er etwas gut gemacht hat, hören wir sofort auf.

Im Augenblick ist er eher sowas wie ein großer verspielter Hund, der einem gerne überall hin folgt. Vorgestern musste ich etwas in den Sattelschrank räumen und hatte ihn dabei am Strick. Hätte ich ihn gewähren lassen, wäre er mit den Vorderhufen mit in den Schrank, der recht groß ist, geklettert, einfach nur weil ich da auch zugange war.


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