Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 17. November 2017

Lächerlich

Die Tiefseetiere sind inzwischen auch mit Plastikpartikeln verseucht. Ein Großteil der Insekten ist verschwunden und die Veganer regen sich auf, wenn Du Lederschuhe trägst.

Wie albern ist das? Wir sind die Guten und für uns sterben keine Tiere? Das ist Denken von 12 bis Mittag. Macht Euch nicht lächerlich mit eurer Selbstbeweihräucherung.

Wer glaubt, das er Gemüse, Getreide und Obst isst, was nicht mit Pestiziden besprüht wurde, schaut einfach nur weg. Und Schuhe, Taschen oder Gürtel aus Plastik tragen auch nicht zum Erhalt der Erde bei. Sich besser fühlen als andere kann schnell zur einseitigen Betrachtungsweise führen.


Donnerstag, 16. November 2017

Seltenheitswert

Wenn man einmal gelernt hat, das Alleinsein zu schätzen und mit sich selbst gut auszukommen macht man nur noch wenig Kompromisse um sich selbst und das, was einem etwas bedeutet, zu verleugnen.

Die Sehnsucht bleibt zwar nach jemanden, der gut zu einem passt, aber das wars auch schon.

Freitag, 10. November 2017

Interessante Erkenntnisse

Ich habe mich schon öfter gewundert, wie manche Menschen ticken, dachte aber das bestimmte Dinge sich in der heutigen Zeit geändert haben.

Vor ein paar Tagen traf ich einen Bekannten auf der Straße, vor seinem Haus und wir kamen ins Gespräch. Irgendwie kamen wir auf das Gespräch Beziehungen.

Er lebt mit einer Frau zusammen, die vor 2 Jahren zu ihm gezogen ist. Er fragte mich, warum ich Single sei, ich wäre doch eine attraktive Frau.

Darauf habe ich ihm geantwortet, das ich keinen passenden Mann kenne, mit dem ich eine Partnerschaft eingehen wollte und ich wollte auch nicht mit jemanden so zusammen leben.

Aber ob ich denn nicht den wirtschaftlichen Aspekt bedenke, man hätte doch mehr Geld zur Verfügung, wenn man sich zusammentut........

Vielleicht liegt es daran, das ich nicht sehr materiell eingestellt bin, aber das wäre wirklich der letzte Grund, warum ich nach einer Partnerschaft strebe. Ich weiß, das es auch genug Frauen gibt, die Ausschau nach einer "guten Partie" halten. Aber hej, der Preis ist eindeutig zu hoch und die Rechnung geht nicht auf.

Schaut euch um in der Welt der Schönen und Reichen. Man kann zwar mehr konsumieren, aber sonst?

Also entweder möchten Männer ab 50 eine deutliche jüngere Frau haben, dann sind sie meist selber gut gestellt, oder sie möchten wirtschaftlich besser da stehen und jemanden haben, der sich um den Haushalt kümmert und sie im Alter pflegt. Ich habe Vorurteile? Nein, das sind die Erkenntnisse, die ich aus meinem Singledasein ziehe.

Wie es umgekehrt bei den Frauen steht? Darüber möge ein Mann aus seiner Sicht erzählen.




Dienstag, 7. November 2017

Die 4 natürlichen Feinde eines Menschen

"Kann jeder ein Wissender sein?" fragt Castaneda Don Juan.
"Nein nicht jeder", antwortet dieser.
"Was muß denn ein Mensch tun, um ein Wissender zu werden?"
"Er muß seine vier natürlichen Feinde herausfordern und besiegen. Ja ein Mensch kann sich nur dann wissend nennen, wenn er fähig ist, alle vier Feinde zu besiegen".
"Kann denn jeder, der diese Feinde schlägt, ein Wissender sein?"
"Jeder, der sie besiegt hat, wird ein Wissender".
"Aber gibt es nicht irgendwelche besonderen Bedingungen, die ein Mensch erfüllen muß, bevor er mit diesen Feinden kämpft?"
"Nein jeder kann versuchen ein Wissender zu werden; sehr wenigen gelingt es wirklich, aber das ist nur natürlich. Die Feinde, die ein Mensch der ein Wissender werden will auf dem Weg des Lebens trifft, sind wirklich schrecklich, die meisten Menschen unterliegen ihnen."
"Was für Feinde sind das, Don Juan?"
"Wenn ein Mensch anfängt zu lernen, ist er sich über seine Ziele nicht klar. Sein Vorsatz ist schlecht, seine Absicht wage. Er hofft auf Belohnungen, die nie eintreffen werden, denn er weiß nichts von den Härten des Lebens. Er beginnt langsam zu lernen - zuerst Schritt für Schritt, dann in größeren Sprüngen. Und bald sind seine Gedaken durcheinander. Was er lernt, ist nicht was er sich ausgemalt hat und so beginnt er sich zu ängstigen. Lernen ist niemals, was man erwartet hat. Jeder Schritt des Lebens ist eine neue Aufgabe, und das Erleben der Furcht nimmt erbarmungslos und unnachgiebig zu. Sein Vorsatz wird ein Schlachtfeld.
Und so ist er über seinen ersten Feind gestolpert: DIE FURCHT!
Ein schrecklicher Feind - tückisch und schwierig zu überwinden. Er bleibt an jeder Wegbiegung verborgen, lauernd, wartend. Und wenn der Mensch, erschrickt durch ihre Anwesenheit, fortläuft, wird sein Feind seine Suche beendet haben."
"Was geschieht mit dem Menschen, wenn er aus Furcht davonläuft?"
"Nichts geschieht mit ihm, nur wird er niemals lernen. Er wird niemals ein Wissender werden. Er wird vielleicht ein Angeber oder ein harmloser ängstlicher Mensch; auf jeden Fall wird er ein geschlagener Mensch sein. Sein erster Feind wird seinem Verlangen ein Ende gesetzt haben."
"Und wie kann er die Furcht besiegen?"
"Die Antwort ist sehr einfach. Er darf nicht fortlaufen. Er muß seine Furcht besiegen, er muss ihr trotzen und den nächsten Schritt gehen und den nächsten und den nächsten. Er muß nur aus Furcht bestehen und daß darf er nicht aufhören. Das ist die Regel! Und ein Moment wird kommen, wo sein erster Feind zurückweicht. Der Mensch beginnt sich seiner selbst sicher zu sein. Sein Vorsatz wird stärker. Lernen ist nicht länger eine erschreckene Aufgabe. Wenn dieser glückliche Moment gekommen ist, kann der Mensch, ohne zögern sagen, daß er seinen ersten natürlichen Feind besiegt hat."
"Geschieht das plötzlich, oder allmählich?"
"Es geschieht allmählich, doch wird die Furcht plötzlich und schnell überwunden."
"Aber wird ein Mensch sich nicht wieder fürchten, wenn ihm etwas Neues geschieht?"
"Nein ein Mensch, der einmal die Furcht überwunden hat ist für den Rest seines Lebens frei von ihr, weil er anstatt der Furcht Klarheit gewonnen hat - eine Klarheit der Gedanken, die die Furcht auslöscht. Aber dann kennt ein Mensch seine Wünsche: er weiß sie zu befriedigen. Er kann die neuen Schritte des Lebens voraussehen, und alles ist von deutlicher Klarheit umgeben. Der Mensch fühlt, dass nichts verborgen ist. Und so hat er seinen zweiten Feind getroffen: DIE KLARHEIT!
Diese Klarheit der Gedanken, die so schwierig zu erlangen ist, vertreibt die Furcht, aber sie macht auch blind. Sie zwingt den Mensch, sich niemals selbst anzuzweifeln. Sie gibt ihm die Sicherheit, alles zu tun, was ihm gefällt, denn er sieht die Dinge klar. Und er ist mutig, denn er ist sicher und er schreckt vor nichts zurück, weil er sich eben sicher ist. Aber all das ist ein Fehler, es ist etwas unvollständiges. Wenn der Mensch dieser vorgetäuschten Macht nachgiebt, ist er von seinem zweiten Feind besiegt worden und wird mit dem Lernen spielen. Er wird eilen, wenn er geduldig sein soll, oder er wird geduldig sein, wenn er eilen sollte. Und er wird mit dem Lernen spielen, bis er endet, unfähig, noch irgendetwas zu lernen."
"Was wird aus dem Mensch, der so besiegt wird, Don Juan, stirbt er deswegen?"
"Nein, er stirbt nicht. Sein zweiter Feind hat ihn nur kaltgestellt bei dem Versuch ein Wissender zu werden. Statt dessen könnte aus ihm ein gleichgültiger Kämpfer werden oder ein Clown. Aber die Klarheit, für die er so teuer bezahlt hat, wird sich nie wieder in Dunkel oder Angst verwandeln. Er wird klar sehen, so lange er lebt, aber er wird auch nichts mehr lernen, oder nach irgendwas suchen."
"Was muß er tun, um nicht besiegt zu werden?"
"Er muß tun, was er mit der Furcht getan hat: er muss seiner Klarheit trotzen und nur mit ihr sehen und geduldig warten und vorsichtig abwägen, bevor er neue Schritte tut; er muss vorallem denken, dass seine Klarheit fast ein Fehler ist. Und ein Augenblick wird kommen, da er verstehen wird, dass seine Klarheit nur ein Punkt vor seinen Augen war. Und so wird er seinen zweiten Feind besiegt haben und er wird in eine Lage kommen, in der ihm nichts mehr Schaden kann. Das wird sein Feind sein. Es wird nicht nur ein Punkt vor seinem Auge sein, es wird wahre Macht sein.
Zu diesem Zeitpunkt wird er wissen, dass die Macht, die er schon so lange gesucht hat, endlich die seine ist. Er kann mit ihr machen, was ihm gerade dazu einfällt. Er beherrscht seinen Verbündeten. Sein Wunsch ist Gesetz. Er sieht alles was um ihn herum ist. Aber er hat auch seinen dritten Feind getroffen: DIE MACHT!
Macht ist der stärkste aller Feinde. Und natürlich ist es das Einfachst, nachzugeben. Schließlich ist der Mensch unbesiegbar.
Er befiehlt, er beginnt berechnete Risiken einzugehen und macht Gesetze, denn er ist der Herrscher.
Ein Mensch auf dieser Stufe bemerkt kaum, wie der dritte Feind ihn einkreist. Und plötzlich wird er, ohne es zu merken, gewiss seinen Kampf verloren haben. Sein Feind wird ihn zu einem grausamen, unberechenbaren Menschen gemacht haben."
"Wird er seine Macht verlieren?"
"Nein, er wird niemals seine Klarheit oder seine Macht verlieren."
"Was wird ihn dann von einem Wissenden unterscheiden?"
"Ein Mensch, der von der Macht besiegt ist, stirbt, ohne wirklich gewusst zu haben, wie mit ihr umzugehen ist. Macht ist nur eine Last über sein Schicksal. Solch ein Mensch hat keine Gewalt über sich selbst und kann nicht entscheiden, wann oder wie er seine Macht anwenden soll."
"Ist eine Niederlage durch einen dieser Feinde eine endgültige Niederlage?"
"Natürlich ist sie endgültig. Wenn einer dieser Feinde einen Menschen zu Fall gebracht hat, gibt es nichts, was er noch tun kann."
"Ist es zum Beispiel möglich, dass ein Mensch, der von der Macht besiegt wurde, seinen Fehler einsieht und auf seinen Weg zurückkehrt?"
"Nein, wenn ein Mensch einmal nachgibt, ist er erledigt."
"Aber was geschieht, wenn er nur vorübergehend von der Macht geblendet wird und sie dann zurückweist?"
"Das bedeutet, dass sein Kampf noch weiter geht. Dass bedeutet, dass er immernoch versucht ein Wissender zu werden. Ein Mensch ist nur dann besiegt, wenn er nicht länger versucht und sich selbst aufgibt."
"Aber ist es dann nicht möglich, Don Juan, dass ein Mensch sich vielleicht jahrelang der Furcht ergibt, aber er sie schließlich besiegt?"
"Gewiss nicht. Wenn er sich der Furcht ergibt, wird er sie niemals besiegen, weil er das Lernen scheuen und es nie wieder versuchen wird. Aber wenn er inmitten seiner Furcht jahrelang zu lernen versucht, wird er sie eventuell besiegen, weil er sich ihr nie ergeben hat."
"Wie kann er seinen dritten Feind besiegen, Don Juan?"
"Er muss ihn vorsätzlich herausfordern. Er muss einsehen, dass die Macht, die er scheinbar gewonnen hat, niemals wirklich seine ist. Er muss sich jeder Zeit selber beherrschen, und alles, was er gelernt hat, vorsichtig und ehrlich gebrauchen. Wenn er sieht, dass Klarheit und Macht ohne Selbstbeherrschung schlimmer als Fehler sind, wird er einen Punkt erreichen, wo sich ihm alles fügt. Dann wird er wissen, wann und wie er seine Macht gebraucht. Und so wird er seinen dritten Feind besiegt haben. Der Mensch wird am Ende seiner Reise des Lebens sein, und fast unversehens wird er dem letztem seiner Feinde begegnen: Dem Alter!
Dieser Feind wird der grausamste von allen sein, er ist der, den er nicht völlig schlagen kann, sondern nur bekämpfen. Das ist die Zeit, da ein Mensch keine Furcht mehr kennt, keine ungeduldige Klarheit der Gedanken - das ist eine Zeit, da er seine Macht beherrscht, aber es ist auch die Zeit, da er ein unüberwindliches Verlangen nach Ruhe hat. Wenn er seinem Verlangen, auszuruhen und zu vergessen völlig nachgibt, wenn er sich selbst in Müdigkeit wiegt, wird er seine letzte Runde verloren haben und sein Feind wird ihn zu einem schwachen, alten Geschöpf niederstrecken. Sein Verlangen sich zurückzuziehen wird all die Klarheit, seine Macht und sein Wissen unterdrücken. Aber wenn der Mensch seine Müdigkeit abschüttelt und sein Schicksal zu Ende lebt, kann er ein Wissender genannt werden, wenn auch nur für den kurzen Augenblick, da es ihm gelingt, seinen letzten unbesiegbaren Feind abzuschütteln. Dieser Augenblick der Klarheit, der Macht und des Wissens ist genug."
~C. Castaneda

Donnerstag, 2. November 2017

Die Liste der Dankbarkeit

An anderer Stelle habe ich bereits über sie geschrieben, einer meiner Lehrerinnen im virituellen Sinne, Vera Birkenbihl.

Sie hat der Nachwelt ihre Vortragsvideos auf Youtube hinterlassen und sie sind für mich immer ein Quell des freudigen Lernens.

Von ihr habe ich auch die Anregung Listen anzulegen, z.B. mit Ideen, oder auch eine Dankbarkeitsliste.

Wenn es mal wieder Tage gibt, an denen du dich ärgerst, oder sehr traurig bist, dann hole dir die Dankbarkeitsliste hervor und schau darauf, damit du weißt und dich erinnerst, was du alles in deinem Leben hast, wofür du dankbar sein darfst.

Am einfachsten legst du sie alphabetisch an, dann fallen dir die meisten Sachen ein. Du kannst sie immer wieder ergänzen, wenn dir wieder etwas einfällt.

Auf meiner Dankbarkeitsliste dieses Jahr ganz oben stehen natürlich, das ich wieder mit den Pferden zusammen sein darf. Unbezahlbar, was sich dadurch in diesem Jahr in mir und an mir verändert hat.

Als ich sie letztes Jahr im Dezember kennengelernt habe, war sie unreitbar. Und ich wollte mich eigentlich nie wieder auf ein Pferd setzen. Und nun stehen wir Beide kurz davor, es miteinander noch mal neu zu probieren.