Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Worum es jetzt geht

Bis vor einiger Zeit habe ich viel auf regierungskritischen Seiten gelesen um mir ein umfassenderes Bild von der nicht populären Seite dieser Zeit zu machen. In vielen Dingen hat es mir die Augen geöffnet, wie sehr wir einseitig manipuliert und bewusst getäuscht wurden und werden. Irgendwann hat sich in der letzten Zeit sicher jeder schon gefragt, wie man solch krasse Fehlentscheidungen treffen und auch noch durchkriegen kann. Mit Logik und Weitblick zum Wohle aller hatte das nichts zu tun. Und ich gehe gern den Dingen auf den Grund und noch ein Stück darüber hinaus.

Doch jetzt ist für mich eine Zeit gekommen um mich und mein Umfeld zu stärken. Deshalb zitiere ich den heutigen Blogeintrag bezüglich der Raunächte von Luisa Francia.

Es geht darum, das unerwünschte nicht mit energie nähren, nicht immer wieder zum unerwünschten zurückzukehren, nicht dorthin zu gehen wo du kraft verlierst. Vielmehr orte und zustände von kraft aufzusuchen, die dich stärken. Geh dahin wo du etwas zu lachen hast.

Ich kann diese Aussage nur mit einem Aho bekräftigen. Miese Energie gibt es mehr als genug. Wenn Du raus gehst in den Tag, schaust Du in so viele mürrische Gesichter, das Du lieber zu Hause bleiben willst, oder Dich in den Wald verziehst. Ja es stimmt, das viele Menschen im Moment schlimme Schicksalsschläge erleiden und nicht fröhlich pfeifend durch die Welt rennen können, aber ich mache es nicht besser, wenn ich mich immer wieder in deren Leid mit vertiefe.

Ich halte mich an meine täglichen Treffen mit den Naturwesen, die mir immer und jederzeit heiter und gelassen Gesellschaft leisten und mir Kraft geben. Damit ist allen am besten gedient.

Freitag, 22. Dezember 2017

Rückblick

Auch wenn dieses Jahr wirklich kein leichtes Jahr war, und die erste Jahreshälfte mich wieder mal mit Sorgen um die Familie eingenommen hat, bin ich umso dankbarer für das, was sonst um mich herum und in mir selbst besteht. Veränderungen zu ignorieren und so lange vor sich hin zu schieben, wie nur möglich sind dieses Jahr bei allen Menschen, die ich kenne, gründlich daneben gegangen. Bei manchen war es ein sehr schmerzhafter Prozess und er dauert noch an. Um es astrologisch zu beleuchten, Steinbock ist in den Saturn eingezogen, und jetzt müssen wir alles auf Machbarkeit abklopfen, ansonsten bekommen wir es auf sehr unsanfte Weise von aussen serviert.

Wir sind fast alle schon auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Ich stelle fest, das es auf dem Arbeitsmarkt, besonders im handwerklichen Bereich schlecht aussieht, mit Fachkräften. In manchen Branchen sind kaum noch vernünftige und zuverlässige Arbeitskräfte zu bekommen. Die kleinen Unternehmer bekommen immer mehr Knüppel zwischen die Beine geworfen und den wirklich Großen wirft man das Geld hinterher. Die Armut in Deutschland breitet sich aus und ich befürchte, das es in den nächsten Jahren keineswegs besser wird.

Aber die meisten halten immer noch die Füsse still und gehen nicht auf die Straße. Sie sind mit ihren Sorgen und der Arbeit so überlastet, das sie gar keine Zeit haben, mal den Kopf zu heben, zu schauen, woran es liegt, das es ihnen, obwohl sie fast nur noch arbeiten, immer schlechter geht. Sie machen weiter. Wie lange noch, wird sich zeigen.

Andere haben einen mutigen Schritt gemacht und haben sich aus alten Zwängen befreit. Erkenntnisse kann man nicht vermitteln. Jeder von uns kommt irgendwann selber dazu, sein Leben anzuschauen und zu entscheiden, ob ihn dieser Weg zufrieden macht. Ich habe vor ca. einem Jahr diese Überlegung gehabt, und habe eine Veränderung herbei geführt. Bis hierhin war es eine gute Entscheidung, die ich getroffen habe. Ich war immer noch ein bisschen zu schnell unterwegs, aber mein Tempo wird ruhiger. Dafür aber bewusster.

Für mich beginnt nun ein neues Sonnenjahr. Ich wünsche Euch schöne und ruhige Feiertage. Danke fürs vorbeischauen.

Donnerstag, 21. Dezember 2017

21. Dezember

Für alle, die es nicht abwarten können, bis es endlich wieder heller und wärmer wird.

In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer

Sonntag, 17. Dezember 2017

Ist digital wirklich so toll?

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, der mir zu denken gegeben hat.

Heute ist alles digital. Meine Fotos, die Bücher, dieser Blog, meine Videos. Die meiste Post, die ich verschicke.

Es wird kein blättern in alten Fotoalben mehr geben, keine alten Bücher, keine Liebesbriefe, die man noch mal lesen kann, oder schlimmstenfalls verbrennen.

Ich weiß nicht, ob ich das so schön finde. Auch wenn es vielleicht für andere, die nach mir kommen nichts bedeutet, so ist es doch schön für mich selbst, in alten Erinnerungen zu schwelgen, die ich in die Hände nehmen kann. Zum Glück, habe ich noch Lieblingsbücher, Lieblingsfotos und auch meine ganzen Tagebücher. Ich schreibe seit 40 Jahren Tagebücher, fast jeder Tag mit einem kleinen Eintrag. Und ich kaufe auch noch heute die Bücher, die mir besonders viel bedeuten als richtiges Buch. Einfach weil es schön ist darin zu lesen.

Und ich bekomme so gerne Weihnachtskarten oder Geburtstagspost, oder auch Postkarten, wenn andere in Urlaub fahren.

Ich schicke mir auch aus jedem Urlaub selber eine Postkarte, damit ich mich zu Hause noch daran erinnern kann und etwas von diesem Urlaub bleibt.

Ich wünsche mir, das nicht alles irgendwo elektronisch verschwindet. Und wie ist das mit Euch?

Samstag, 16. Dezember 2017

Mutterliebe falsch verstanden und falsch gelebt

Muß eine Mutter von fast erwachsenen Kindern immer noch allzeit bereit stehen und die Unannehmlichkeiten ihres geliebten Nachwuchs ausmerzen?

Was geht in Müttern vor, die ihren Teenagern hinterher räumen, sie anbetteln, doch nur einmal ihr Zimmer aufzuräumen, oder nur einmal den Müll runter zu bringen?

Die aber im Umkehrzug auf jedes kleine maulen, ich hab ja so einen Lernstress, ich muß mich auch mal ausruhen, sofort ein schlechtes Gewissen bekommen und dem Teenager alle kleinsten Krümel aus dem Weg räumen, damit das arme Kleine auch mal chillen kann.

Wieviel bist Du Dir selber wert? Was glaubt Du Mutter, wird Dein Kind für Dich tun, wenn Du später wenn Du alt bist, vielleicht dessen Unterstützung benötigst?

Was glaubst Du, hilft es , daß Du immer noch mehr arbeitest, alles erledigst, damit Friede in der Familie ist, nicht schon wieder unharmonische Wortgefechte am Esstisch ausgetragen werden?

Lass zu, das auch Dein Kind lernt, was Leben heißt. Mit 20 ist Dein Kind kein echtes Kind mehr. Es tut nur so. Und es weiß genau, welche Knöpfe es bei Dir drücken muß, damit Du ihm das Leben so angenehm wie möglich machst.



Montag, 11. Dezember 2017

Winter für ein Wochenende

Das vergangene Wochenende war tatsächlich ein echtes Winterwochenende und schon versinkt die Welt im Verkehrschaos.

Aber ich hatte immer großes Glück, habe alle schneebedeckten Berge und Täler mit meinem braven Auto gut hinter mir gelassen, und durfte das märchenhafte Panorama im Bergischen Land mit so einem Schneegestöber erleben, das man vor lauter Schnee die Hand vor Augen kaum sehen konnte. Ich hab mein Weihnachtsgeschenk also schon erhalten und eingelöst.

Meinen aller herzlichsten Dank an Frau Holle, das sie mein tägliches Wintergebet bereits erhört hat.


Als ich nach Hause kam, sah es auf meinem Balkon so aus.


Die Süße, die im Schnee so hübsch aussieht.




Winterwonderland Solingen Hohscheid 10. Dezember 2017

Samstag, 9. Dezember 2017

Fressen statt Kultur oder echter Unterhaltung

Wieviel Kochsendungen gibt es im Fernsehen? Wieviele Zeitschriften gibt es übers kochen? Wieviele Blogs drehen sich ausschließlich nur ums essen?

Ist das alles was heute noch zählt? Gibt es wirklich nichts wichtigeres, schöneres worüber es sich zu reden lohnt, oder zu schreiben?

Gerade bei Facebook gibt es so viele Posts mit Bildern oder Sprüchen, die das Essen hypen, als gäbe es nichts wichtigeres, als sich die Augen zuzufressen.

Du bist fett? Macht doch nix, essen ist Dein Lebensinshalt. Nach dem Motto läuft es auf Facebook mittlerweile. Mastvieh, was sprechen kann. Merkt das keiner? Wer satt ist, ist viel zu träge um sich zu bewegen um etwas zu verändern. Ich würde sagen, läuft bei vielen.

Freitag, 8. Dezember 2017

Nichts ist so sicher wie die Veränderung

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie sehr sich der Fokus im Laufe eines Jahres verändern kann. Brannte ich doch am Anfang 2017 so sehr dafür, endlich mal eine Fernreise zu machen, hat sich das im Laufe des Jahres sehr stark relativiert. Ich habe einige Reisevlogs verfolgt und die Menschen beim Reisen begleitet. Dabei wurde mir klar, das bei aller Freude am Reisen doch eines am wichtigsten für jeden von uns ist. Ein richtiges Zuhause. Wo man sich so richtig wohlfühlt, das eine Atmosphäre verbreitet, die etwas über unsere persönlichen Vorlieben aussagt. Wo man am Ende des Tages heimkehren kann, erleichtert seufzend die Türe hinter sich schließt, und die Welt Welt sein lässt.

Naja und die geschätzten Leserinnen und Leser werden unschwer erkannt haben, das sich meine Liebe zu Pferden hier sehr stark verbreitet hat. Ich habe festgestellt, das ich alles habe, wonach mein Herz sich von Kindheit an gesehnt hat. Ich weiß noch ganz genau, was ich für Träume hatte, als kleines Mädchen, was ich immer gespielt habe. Ich bin angekommen in meinen Kindheitsträumen und gibt es etwas schöneres, als das sagen und auch erleben zu können? Der Weg war mit sehr vielen Umwegen verbunden, mit viel try and error, aber trotz aller Schlenker tue ich jetzt das, was ich immer tun wollte.

Klar ist immer noch einiges da, was geheilt werden will, aber ich kann nur sagen, es lohnt sich immer, seinen Träumen zu folgen und die Veränderung nicht zu scheuen, sondern sie zu begrüßen. Selbst wenn es sich am Anfang so anfühlt, als würdest Du kaum von der Stelle kommen, irgendwann kommst Du Dir näher und näher. Das Leben ist ein Weg, es gibt viel zu sehen und viel zu erleben. Dafür muss man nicht in ferne Länder reisen. Abenteuer gibt es überall zu erleben, gleich um die Ecke, ganz in Deiner Nähe.

Viele die in der Welt unterwegs sind, erzählen auch darüber, wie gut es uns hier in Deutschland geht, und das es keine Selbstverständlichkeit ist, wie wir hier leben. Auch das ist eine Botschaft, die einem bei aller Meckerei einmal bewusst werden darf. Sei einfach mal dankbar dafür, das Du dort bist, wo Du bist.




Ein Stück Heimat. Am letzten Wochenende pünktlich zum 1. Advent kam der erste Schnee.

Montag, 4. Dezember 2017

Ein vertrautes Gefühl

Gestern war für mich ein besonderer Tag. Nach 12 Jahren Abstinenz habe ich wieder auf einem Pferderücken gesessen und mich gleich zuhause gefühlt.

Vor einem Jahr habe ich mich dazu entschlossen, mein Leben endlich wieder mit Pferden zu verbringen und habe mir eine Beteiligung gesucht. Allerdings wollte ich nicht mehr reiten, sondern mich nur um ein Pferd kümmern. Nun ist das Pferd aber wieder reitbar geworden, weil wir doch vom Boden aus so viel mit ihm gearbeitet haben und es einen guten Sommer in einer Herde hatte, das wir langsam wieder beginnen können, das Pferd an einen Reiter auf dem Rücken zu gewöhnen.

Gestern war dann die Weihnachtsfeier im Stall, die ansich schon sehr schön war.

Der erste Schnee, auf dem Hof brannte ein offener Holzofen, an dem man sich wärmen konnte und es gab jede Menge Selbstgebackenes, Kaffee und Glühwein. Die Menschen die dort ihre Pferde stehen haben, sind alle sehr nett und das Ehepaar, die den Hof führen, sind engagierte Landwirte mit viel Liebe zum Pferd.

Und dann wurde Lou ein Reitpad und eine gebisslose Trense angezogen und ich durfte ein paar Runden mit ihr im Schritt reiten. Sie war so lieb und hat ihre Aufgabe hervorragend erledigt. Ich war für den Rest des Tages ein bisschen glücklicher als an anderen Tagen. Wobei ich wirklich sagen muss, das es mir mittlerweile gar nicht mehr so sehr ums reiten geht. Ich empfinde die Bodenarbeit, Seite an Seite mit einem Pferd als wesentlich effektiver und es macht sehr viel Freude durch Körpersprache mit einem Pferd zu kommunizieren.

Sonntag, 3. Dezember 2017

1. Advent


Pünktlich zum 1. Advent gibt es hier den ersten Schnee. Heute morgen als ich aufstand, war die Landschaft leicht angezuckert. Traumhaft. Dann bin ich gleich in der richtigen Stimmung, es mir gemütlich zu machen.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern einen schönen 1. Advent.



Freitag, 1. Dezember 2017

Adventkalender alle Jahre wieder

Ich kann nicht verstehen, wie man sich nichts aus einem Adventkalender machen kann. Unvorstellbar, im Dezember keinen zu haben.
Dieses Jahr gibt es bei mir einen von Lindt, den ich schon vor 3 Wochen bekommen habe. Ich hab es tatsächlich geschafft, erst heute das erste Türchen aufzumachen.



Bei uns im Bergischen Kreis haben sich die Reiter und Besitzer von Pferden dazu entschlossen, Kindern Zeit mit ihrem Pferd zu verschenken. Ich finde das eine wunderbare Idee. Ich bin immer wieder begeistert, wie selbst kleine Kinder mutig auf die Pferde zugehen und wie vorsichtig die Pferde mit den Kindern sind.

Das ist unsere Lou, hier mit dem kleinen Sohn von einer Arbeitskollegin der Besitzerin. So süß die Beiden <3