Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Montag, 4. Dezember 2017

Ein vertrautes Gefühl

Gestern war für mich ein besonderer Tag. Nach 12 Jahren Abstinenz habe ich wieder auf einem Pferderücken gesessen und mich gleich zuhause gefühlt.

Vor einem Jahr habe ich mich dazu entschlossen, mein Leben endlich wieder mit Pferden zu verbringen und habe mir eine Beteiligung gesucht. Allerdings wollte ich nicht mehr reiten, sondern mich nur um ein Pferd kümmern. Nun ist das Pferd aber wieder reitbar geworden, weil wir doch vom Boden aus so viel mit ihm gearbeitet haben und es einen guten Sommer in einer Herde hatte, das wir langsam wieder beginnen können, das Pferd an einen Reiter auf dem Rücken zu gewöhnen.

Gestern war dann die Weihnachtsfeier im Stall, die ansich schon sehr schön war.

Der erste Schnee, auf dem Hof brannte ein offener Holzofen, an dem man sich wärmen konnte und es gab jede Menge Selbstgebackenes, Kaffee und Glühwein. Die Menschen die dort ihre Pferde stehen haben, sind alle sehr nett und das Ehepaar, die den Hof führen, sind engagierte Landwirte mit viel Liebe zum Pferd.

Und dann wurde Lou ein Reitpad und eine gebisslose Trense angezogen und ich durfte ein paar Runden mit ihr im Schritt reiten. Sie war so lieb und hat ihre Aufgabe hervorragend erledigt. Ich war für den Rest des Tages ein bisschen glücklicher als an anderen Tagen. Wobei ich wirklich sagen muss, das es mir mittlerweile gar nicht mehr so sehr ums reiten geht. Ich empfinde die Bodenarbeit, Seite an Seite mit einem Pferd als wesentlich effektiver und es macht sehr viel Freude durch Körpersprache mit einem Pferd zu kommunizieren.

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