Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 8. Dezember 2017

Nichts ist so sicher wie die Veränderung

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie sehr sich der Fokus im Laufe eines Jahres verändern kann. Brannte ich doch am Anfang 2017 so sehr dafür, endlich mal eine Fernreise zu machen, hat sich das im Laufe des Jahres sehr stark relativiert. Ich habe einige Reisevlogs verfolgt und die Menschen beim Reisen begleitet. Dabei wurde mir klar, das bei aller Freude am Reisen doch eines am wichtigsten für jeden von uns ist. Ein richtiges Zuhause. Wo man sich so richtig wohlfühlt, das eine Atmosphäre verbreitet, die etwas über unsere persönlichen Vorlieben aussagt. Wo man am Ende des Tages heimkehren kann, erleichtert seufzend die Türe hinter sich schließt, und die Welt Welt sein lässt.

Naja und die geschätzten Leserinnen und Leser werden unschwer erkannt haben, das sich meine Liebe zu Pferden hier sehr stark verbreitet hat. Ich habe festgestellt, das ich alles habe, wonach mein Herz sich von Kindheit an gesehnt hat. Ich weiß noch ganz genau, was ich für Träume hatte, als kleines Mädchen, was ich immer gespielt habe. Ich bin angekommen in meinen Kindheitsträumen und gibt es etwas schöneres, als das sagen und auch erleben zu können? Der Weg war mit sehr vielen Umwegen verbunden, mit viel try and error, aber trotz aller Schlenker tue ich jetzt das, was ich immer tun wollte.

Klar ist immer noch einiges da, was geheilt werden will, aber ich kann nur sagen, es lohnt sich immer, seinen Träumen zu folgen und die Veränderung nicht zu scheuen, sondern sie zu begrüßen. Selbst wenn es sich am Anfang so anfühlt, als würdest Du kaum von der Stelle kommen, irgendwann kommst Du Dir näher und näher. Das Leben ist ein Weg, es gibt viel zu sehen und viel zu erleben. Dafür muss man nicht in ferne Länder reisen. Abenteuer gibt es überall zu erleben, gleich um die Ecke, ganz in Deiner Nähe.

Viele die in der Welt unterwegs sind, erzählen auch darüber, wie gut es uns hier in Deutschland geht, und das es keine Selbstverständlichkeit ist, wie wir hier leben. Auch das ist eine Botschaft, die einem bei aller Meckerei einmal bewusst werden darf. Sei einfach mal dankbar dafür, das Du dort bist, wo Du bist.




Ein Stück Heimat. Am letzten Wochenende pünktlich zum 1. Advent kam der erste Schnee.

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