Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 22. Dezember 2017

Rückblick

Auch wenn dieses Jahr wirklich kein leichtes Jahr war, und die erste Jahreshälfte mich wieder mal mit Sorgen um die Familie eingenommen hat, bin ich umso dankbarer für das, was sonst um mich herum und in mir selbst besteht. Veränderungen zu ignorieren und so lange vor sich hin zu schieben, wie nur möglich sind dieses Jahr bei allen Menschen, die ich kenne, gründlich daneben gegangen. Bei manchen war es ein sehr schmerzhafter Prozess und er dauert noch an. Um es astrologisch zu beleuchten, Steinbock ist in den Saturn eingezogen, und jetzt müssen wir alles auf Machbarkeit abklopfen, ansonsten bekommen wir es auf sehr unsanfte Weise von aussen serviert.

Wir sind fast alle schon auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Ich stelle fest, das es auf dem Arbeitsmarkt, besonders im handwerklichen Bereich schlecht aussieht, mit Fachkräften. In manchen Branchen sind kaum noch vernünftige und zuverlässige Arbeitskräfte zu bekommen. Die kleinen Unternehmer bekommen immer mehr Knüppel zwischen die Beine geworfen und den wirklich Großen wirft man das Geld hinterher. Die Armut in Deutschland breitet sich aus und ich befürchte, das es in den nächsten Jahren keineswegs besser wird.

Aber die meisten halten immer noch die Füsse still und gehen nicht auf die Straße. Sie sind mit ihren Sorgen und der Arbeit so überlastet, das sie gar keine Zeit haben, mal den Kopf zu heben, zu schauen, woran es liegt, das es ihnen, obwohl sie fast nur noch arbeiten, immer schlechter geht. Sie machen weiter. Wie lange noch, wird sich zeigen.

Andere haben einen mutigen Schritt gemacht und haben sich aus alten Zwängen befreit. Erkenntnisse kann man nicht vermitteln. Jeder von uns kommt irgendwann selber dazu, sein Leben anzuschauen und zu entscheiden, ob ihn dieser Weg zufrieden macht. Ich habe vor ca. einem Jahr diese Überlegung gehabt, und habe eine Veränderung herbei geführt. Bis hierhin war es eine gute Entscheidung, die ich getroffen habe. Ich war immer noch ein bisschen zu schnell unterwegs, aber mein Tempo wird ruhiger. Dafür aber bewusster.

Für mich beginnt nun ein neues Sonnenjahr. Ich wünsche Euch schöne und ruhige Feiertage. Danke fürs vorbeischauen.

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