Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Samstag, 23. Juni 2018

Stationen

Und wieder eine neue Lebensstation. In meiner neuen Wohnung hab ich mich ziemlich schnell zu Hause gefühlt. Jetzt habe ich schon 4 Nächte dort geschlafen und selbst mein Hund, der ja schon ein echter Senior ist, und nächste Woche seinen 13 Geburtstag feiert, hat sich sehr schnell eingelebt und fühlt sich wohl.

Wie still es hier ist, und auch wieder nicht. So viel Vogelgezwitscher und Betriebsamkeit von allen Bewohnern des Waldes rund um mich herum. Hier kommen einen sogar die Libellen zu Hause besuchen. Meine Vermieterin hat gesagt, das sogar die Rehe übers Grundstück laufen. Ich bin mal gespannt, wann und ob ich mal eines zu sehen bekomme.

Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist alles grün und riesige Hortensienbüsche hat es vor den Fenstern. Eigene Blumen brauche ich hier tatsächlich nicht. Es sind reichlich genug davon vorm Haus. Ich kann es irgendwie noch gar nicht richtig fassen. Ich bin mal gespannt, wie das Leben hier so wird. Auf jeden Fall kann ich jetzt endlich wieder entspannen. Aber mein Kopf hat es noch nicht so richtig gerafft. Ich glaube, es braucht noch ein bisschen Zeit.

Dienstag, 12. Juni 2018

Land unter

Diesmal hat es kurz hintereinander unsere Ecke mit sinnflutartigen Regenfällen erwischt. Fast jeder hat Wasser im Keller. Mein neuer Heimatort stand am Wochenende komplett unter Wasser und hatte dicke Schlammschichten auf den Straßen und viele Häuser und Geschäfte haben ordentlich was abbekommen. Ich hab meine Wohnung schon unter Wasser gesehen in meiner Vorstellung. Doch zum Glück ist da alles gut gegangen. Ich war noch nie so gestresst wegen eines Umzugs. Irgendwie läuft zwar alles gut, aber je älter ich werde, umso mehr Panik überkommt mich, wenn ich größere Veränderungen auf dem Plan habe. Leider erblich bedingt. Bei anderen bin ich immer die jenige, die Ruhe verbreitet und alle besänftigt, nur bei mir selber klappt es nicht. Schade. Dafür bin ich aber im Bett umso leichter in der Tiefenentspannung. Wahrscheinlich weil ich hundemüde bin. Wie auch immer. Veränderungen kosten Kraft. Und ich hab schon schöne Dinge im Kopf, die nach diesem Kraftakt an der Reihe sind. Also weiter im Text. Ich hoffe, das der Internetanschluß im neuen Haus funktioniert.


Bis hoffentlich bald, dann hab ich auch wieder Zeit für den hier. Darauf freue ich mich schon sehr.

Montag, 11. Juni 2018

Zvilisation

Zivilisation wurde mir aufgedrängt..... und sie hat kein bisschen für meine Liebe zur Wahrheit, Ehrlichkeit und Großzügigkeit beigetragen Zitat Sioux

Freitag, 8. Juni 2018

Das Heimatgefühl

Gerade bin ich beim Einpacken für meinen bevorstehenden Umzug. Und da hab ich mir natürlich das kostenlose Exemplar der unaussprechlichen Zeitung, was ich vor ein paar Tagen im Briefkasten hatte, geschnappt, um es der einzigen denkbaren und sinnvollen Verwertung zuzuführen, meine Gläser und Bilder darin einzupacken.

Natürlich sehe ich, worum es sich in dieser Ausgabe handelt, um den Begriff Heimat.

Als erstes, ich lasse mir meine Nationalität nicht schlecht reden und ich liebe Deutschland. Es ist wunderschön mit herrlicher Natur ausgestattet und mit Werten, die ich nach wie vor hochhalten möchte. Und ich bin dafür, das wir als Land geachtet werden, und vor allem brauchen wir nicht noch eine Religion, die menschenverachtend, vor allem frauenverachtend ist. Ich wäre eher dafür, das man alle Religionen abschafft, denn mit Heimat hat das nix zu tun, eher mit ewigem Krieg. Wir haben eine lange Tradition, die nicht erst mit dem zweiten Weltkrieg begonnen hat. Wir werden ja leider seit 70 Jahren ausschließlich daran gemessen und verachtet. Das alles aber nur, weil wir so sind, wie wir eben sind. Ein bisschen zu bieder und zu brav und auch mit einer gewissen Doppelmoral, was sollen denn die Nachbarn von uns denken, versehen. So genug von Deutschland. Es geht um ein Heimatgefühl.

Und ja Heimat ist dort, wo man sich wohlfühlt, wo es Dinge, Menschen, Tiere, Landschaften oder sonst was gibt, die mir Wohlgefühl und Wohlbehagen bereiten. Das kann überall auf der Welt sein. Das können Gerüche sein, aus der Kindheit, oder ein Lied, was man schon ewig im Kopf hat und plötzlich ist das Gefühl wieder da. Dieses Wohlbehagen, was man mit dieser Melodie verbindet. Es kann ein bestimmtes leckeres Gericht sein, was nur die Oma oder der Koch aus dem bestimmten Lokal genau so zubereiten kann.


Und gerade wenn man einen Wohnort verlässt und einem neuen entgegen strebt, so wie ich es gerade tue, nehme ich mir mit meinen Möbeln und Bildern und Büchern und Dekorationsgegenständen meine Heimat quasi an den neuen Ort mit. Der dann meine neue Heimat wird. Heimat soll nicht den Horizont erweitern, sondern Behaglichkeit in mir auslösen. Reisen erweitert den Horizont, aber das ist wieder ein anderes Thema

Mein Hund und auch dieser Platz ist für mich ein Heimatgefühl <3

Dienstag, 5. Juni 2018

Es riecht so gut dort draussen

Seit dem ich mich aus der Stadt entfernt habe und viel in der Natur eben sehr ländlich unterwegs bin, wird meine Nase überschwemmt mit den schönsten Düften.

Der Holunder, die Lindenblüten, der Jasmin, das frisch gemähte Heu, der Wald nach einer ordentlichen Schauer Regen, das sind Düfte, die kann kein Parfum ersetzen. Ich geniesse es, tief zu inhalieren, die Frische des Morgens vermischt mit diesen wunderbaren Gerüchen.

Dann gab es heute als unerwartetes Special, den Geruch eines Babies, mit dem ich im Friseursalon meiner Freundin über eine halbe Stunde in nahem Kontakt war. Die Tochter meiner Freundin war mit ihrem 4 Monate alten Sohn zu Besuch und musste mal schnell was einkaufen. Die Gelegenheit habe ich genutzt und mit dem Kleinen unterhaltsame Babyspiele gespielt. Er wollte am liebsten auf den Arm, weil er da am meisten sehen konnte. Er ist so ein süßes Wesen und auch ohne Sprache hat er mir erzählt, was er sich an Unterhaltung so wünscht.

Wir hatten viel Spaß während die Oma und die Tante arbeiten mussten, haben wir uns das alles angeschaut und uns kaputt gelacht. So lässt sich leben.



Mittwoch, 30. Mai 2018

Stromausfall, lässt Dein Leben völlig anders erscheinen

Heute morgen bin ich aufgestanden. Wie immer gehe ich als erstes in die Küche und stelle den Wasserkocher an. Nix. Oh Mann, kein Espresso, das fängt ja schon gut an.

Ich prüfe am Stromkasten, ob die Sicherung vielleicht rausgeflogen ist. Nein, alle Sicherungen sind noch drin. Also kompletter Stromausfall.

Nix warm duschen, kein Blick ins Internet auf dem Laptop, weil der Router ja schließlich auch mit Strom läuft. Kühlschrank unbeleuchtet, aber zum Glück noch alles gut gekühlt.
Ich stehe da, wie paralysiert und finde meinen Rhythmus in den Tag nicht. Irgendwie vermiest es mir ein bisschen die Stimmung und das direkt nach dem Aufstehen, gar nicht gut.
Und dann fange ich an nachzudenken, wie abhängig wir vom Strom sind. Aufzüge, Verkehr, Elektroautos für die Zukunft ohne Strom? Na Mahlzeit. Das kann es dann ja auch schon nicht sein. Aber ich gehe ja schon wieder viel zu weit.

Unser Alltag ohne Strom ist undenkbar. Kalt duschen geht ja im Sommer, aber im Winter, ohne Heizung? Über mein grübeln stellt sich der Kühlschrank wieder an und der Wasserkocher beginnt seinen Job. Mein Tag ist gerettet. Aber ich bin mal wieder aufgerüttelt, zumindest für eine Stunde meines Lebens.



Freitag, 25. Mai 2018

Einseitiger Datenschutz

Das Thema hängt mir jetzt schon zum Hals heraus, aber trotzdem ist dieser Schutz leider sehr einseitig. In Zukunft wird es eine sehr einseitige Berichterstattung mit Beweisfotos geben. Denn nur die Mainstreampresse hat noch das Recht Fotos zu veröffentlichen, auf denen auch Personen abgebildet sind, die die Einwilligung zur Veröffentlichung ihres Bildes nicht gegeben haben.

Wie wir aber inzwischen alle wissen, wurde schon sehr viel Schindluder mit Fotos gemacht, die mit den tatsächlichen Ereignissen überhaupt nichts zu tun hatten, aber dafür verwendet wurden, einseitig Stimmung zu machen. Dem ist jetzt noch mehr Tür und Tor geöffnet. Selbst wenn ich bei einem Ereignis daneben stehe und Fotos gemacht habe, die einen ganz anderen Wahrheitsgehalt offenbaren, ist es mir in Zukunft nicht mehr möglich, diese zu veröffentlichen, wenn Personen abgebildet sind, die zufällig mit auf dem Bild sind. Zum Beispiel bei einer Demo.

Von ehemaligen DDR Bürgern werden die Stimmen immer lauter, das die Gesetze und Bestimmungen immer mehr einem DDR Regime ähneln. Und es fühlt sich auch für mich so an, als werden wir immer mehr überwacht und sollen uns von bestimmten Stellen bis ins Hirn schauen lassen, aber andererseits die Klappe halten, wenn es darum geht, Unrecht und Lügen aufzudecken oder zu kritisieren.

Es stehen schon zig Kanzleien in den Startlöchern, um Abmahnverfahren vorzubereiten und damit Millionen zu verdienen. An Menschen, die Blogs schreiben, freien Journalismus betreiben, ohne selbst daran reich werden zu wollen. Es ist eine sagenhafte Einschränkung der persönlichen Meinungsfreiheit und deren Verbreitung. Bitte denkt einmal darüber nach und fragt Euch, ob Ihr damit wirklich einverstanden seid.

Leider fällt dieser Neuerung meine Linkempfehlung an andere Blogs zum Opfer, weil ich für deren Berichterstattung nicht verantwortlich zeichnen kann. Damit fängt es schon mal an. Unfassbar. Wer also bei mir weiter lesen möchte, und zum Beispiel über Seelenruhig von Ellen zu mir findet, sollte sich meinen Blog nun abspeichern.


Mittwoch, 23. Mai 2018

Pfingstausflug an die Wupper mit Pferden

Bei schönstem Wetter waren wir gut 2 Stunden mit 3 Pferden unterwegs und haben ihnen ein Bad in der Wupper gegönnt.

Es glaubt einem ja kaum einer. Aber es ist leichter mit einem Pferd an der Hand spazieren zu gehen, als mit einem Hund an der Leine. Pferde gehen so leicht mit, schnuppern nur sehr selten und ansonsten hast Du immer einen guten Schritt, der den Körper fit hält. Für alle war das Fußbad in der Wupper eine angenehme Pause.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Viele Menschen über 50 leben nur noch in der Vergangenheit

In den letzten Wochen habe ich mich bewusst mit vielen Menschen getroffen, die in meinem Altersbereich sind. Mit Männern und Frauen. Viele Gespräche haben stattgefunden und alle hatten viel aus ihrem Leben zu erzählen. Eine Frau zählte einen scheinbar nicht endenden Leidensweg auf, in dauerndem Opferdasein, vor mir stand jedoch eine sehr gut aussehende Frau, die mir alles andere als hilfsbedürftig erschien. Andere erschienen mehr ein wenig weltfremd, wie nicht wissend, was sie ausser Arbeit, die sie nun beendet hatten, nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen, hier spreche ich in dem Fall von einem Mann, der, wie er mir erzählte, ehemals ein erfolgreicher Unternehmensberater war und schon einige Jahre aus dem Berufsleben ausgeschieden war. Das sind nur 2 Beispiele für Menschen, die nach ihren Plänen für die nächste Zeit keine Antwort wussten, aber stundenlang über ihre Vergangenheit erzählen konnten. Dann gibt es noch die, die bloß nicht mal zur Ruhe kommen wollen, von einer Veranstaltung zur nächsten hetzen, überall dabei sind, einen randvollen Freizeitkalender haben, ständig Termine verschieben müssen, weil sie da doch schon was anderes vorhaben. Und trotzdem hast Du den Eindruck, vor einem völlig leeren Menschen zu sitzen. Der sich betäubt, mit Aktivität.

Und nicht zu vergessen jene, die jetzt schon ihre Krankheitskarriere aufzählen. Wie Trophäen ihre Operationen vor sich hertragen mit stolzem Blick. Hilfe......


Das erschreckt mich zutiefst. Ich glaube, das nennt man alt sein. Wenn die Gegenwart und die nahe Zukunft keine Bedeutung mehr haben. Wenn es keine Ziele oder Pläne mehr gibt.

Man sich nicht mehr auf neue Sachen in seinem Leben einlassen will. Oder nur noch mitläuft mit der Herde. Dieses desinteressierte, ja von mir aus, weil man selbst keinerlei Ideen hat, wozu man Lust hat, was man vielleicht Neues machen könnte. Versteht jemand was ich meine?

Sonntag, 13. Mai 2018

[Magical] Mustang Feenja building up trust in humans.. MMO 2018

Herzenswünsche auf dem Weg

Gestern habe ich die schönste Mail bekommen für dieses Jahr. Es geht um eine Zusage bei einem Mustang Projekt, bei dem ich nun dabei sein darf. Ich kann gar nicht mehr aufhören zu grinsen.

Letztes Jahr war ich bei der Premiere dieses Events in Aachen als Zuschauerin dabei. Es geht um die Vermittlung von wilden Pferden, die in Amerika noch vorhanden sind, aber zusehens an gestattetem Lebensraum verlieren. Traurig genug. Eine Auswahl wird hier in Deutschland zu einer 100 tägigen Ausbildung zu anerkannten Pferdetrainern gebracht und im August in Aachen vorgestellt und dort an das interessierte Publikums versteigert. Das Ganze hat bisher einen sehr schönen Charakter und mein Wunsch ist es, eben auch einmal hinter den Kulissen mit dabei zu sein, zu helfen, die Veranstaltung möglich zu machen und interessante Menschen und vor allem die Mustangs persönlich kennen zu lernen. Die Pferde sind etwas ganz besonderes, denn sie sind sehr klar in ihrem denken und handeln. Und mein aller größter Wunsch ist, einmal mit nach Amerika reisen zu können und mir die Situation vor Ort anzuschauen. Aber eins nach dem anderen. Endlich habe ich die Zeit, das zu tun, wonach es tief in meinem Inneren von klein an ruft.

Montag, 7. Mai 2018

Das Spiel der Religionen und Politiker

Wenn Du für uns bist, bist Du automatisch gegen die Anderen.

So läuft es überall ab, im Großen, wie im Kleinen. Gute Frauen, böse Männer. Gute Moslems, böse Christen. Böse Nazis, gute Linke. Gute Veganer, böse Fleischesser.

Und zu welcher Gruppe darf ich Dich zählen? Wo darf ich bei Dir mein Häckchen machen?

Sich einordnen zu lassen, ist ein altes Spiel, was man als Kind schon lernt. Mit dem darfst Du nicht spielen, das ist pfui , das sagt man nicht, das tut man nicht.

Als ich zur Schule ging, gab es zwei getrennte Schulhöfe. Ursächlich wurden hier die Evangelischen und Katholischen strikt getrennt. Das war zur Zeit meiner Eltern so. Bei uns waren es erst die Jungen und die Mädchen. Später war es dann nicht mehr, weil wir alle in eine Klasse gingen. Du lernst von Kind an, einer bestimmten Gruppe anzugehören. Und wirst auch so eingeschätzt, dafür verurteilt, dafür gelobt.

Frei bist Du erst, wenn es Dir echt egal ist, was andere von Dir halten, und es Dir auch egal ist, wo sich Dein Gegenüber gerade einordnet, wenn er sich offensichtlich einordnen möchte. Die Trennung untereinander ist gewollt und wurde immer schon ausgenutzt, um Kriege anzuzetteln und Macht zu haben. Mehr ist es nicht.


Mittwoch, 2. Mai 2018

Facebook durchsetzt von Meinungsmachern und Niedermachern und der Ausverkauf der Erde durch Reiseunternehmen

Gestern habe ich auf einer Reiseseite, die auf Facebook damit lockt, eine riesige wunderbare Höhle in Vietnam ganz angenehm mit dem Kreuzfahrtschiff zu erreichen, gepostet, und gewagt anzumerken, ob es wirklich sinnvoll und nötig wäre, die Natur vollends dem Ausverkauf darzubieten. Da kam einige Minuten später bereits ein Hasskommentar, was ich mir denn einbilde, so was zu posten, die Vietnamesen wollten sich schließlich auch an dem westlichen Reichtum beteiligen und die Schönheiten ihres Landes für den Tourismus bereitstellen. Zwar als Privatperson ausgegeben, aber ganz sicher schon im Dienste oder partizipierend von dieser Art Tourismus, das ließen die Fotos auf ihrem Account erkennen. Ob es der Mount Everest , oder der Dschungel von Costa Rica oder eben diese wunderbaren Orte in Asien sind, sie werden mittlerweile überlaufen von Touristen, die das Besondere erleben und herzeigen wollen. Die Meisten kennen sich in ihrem eigenen Land kaum aus, aber sie sammeln Reiseziele, wie Medaillen, die sich sich an die Brust heften wollen.

In der Vergangenheit habe ich den Reiseblogs eines jungen Paares verfolgt und habe viele Videos über Kambodscha und Vietnam und Bali gesehen und überall tummeln sich vor allem junge Touristen, die über Wochen und Monate durchs Land reisen und wenn sie kein Geld mehr haben, andere Touristen anbetteln, damit sie weiter reisen können. Die Bilder von all dem Müll der im Meer schwimmt, vor allem vor den Küsten Balis und auch sonst überall, wo durch Touristen das schnelle Geld lockt, hat mich davon abgehalten, dort auch noch meine Fußabdrücke zu hinterlassen. Natürlich freuen sich die Menschen vor Ort, das sie durch die Touristen mehr Geld verdienen können. So lange, bis die Touristen ihnen das Land unterm Hintern wegziehen, wie bereits auf Mallorca und Bali geschehen. Dann fällt ihnen doch wieder ein, das sie ihr Land ganz gern auch mal für sich haben möchten.

Es geht um diese wunderschöne Höhle, die wie aus dem Artikel bereits ersichtlich, gut vermarktet wird.



http://www.orangesmile.com/extreme/de/largest-caves/son-doong.htm


Auch dieser kleine Wasserfall in der Eifel war vor 20 Jahren noch ein Geheimtipp. Jetzt ist er ein Massenausflugsziel geworden und wird zum Wochenende förmlich niedergetrampelt






Sonntag, 22. April 2018

Gelernt mit mir allein zu sein

Ich hatte immer Probleme, mit mir allein zu sein. Ich weiß, damit stehe ich nicht alleine, das geht ganz vielen Menschen so.

Seit dem ich vor einigen Jahren in meine letzte Wohnung eingezogen bin, habe ich mich manchmal wie abgeschnitten von der Welt gefühlt. Irgendwie gingen Freundschaften auseinander, Menschen die neu in mein Leben kamen, waren genauso schnell wieder weg und ich musste zwangsläufig lernen, mit mir selber eine Freundschaft zu entwickeln.
Die Abhängigkeit von anderen war immer präsent. Alleine etwas unternehmen, allein in Urlaub fahren oder so, fiel mir nicht leicht. Doch all das habe ich gelernt und mittlerweile halte ich es sehr gut in meiner Gegenwart aus. Ohne Fernseher, ohne Radio ich mag Stille inzwischen sehr gern.

Jetzt seit diesem Jahr kommen auf einmal wieder neue Menschen in mein Leben und ich mag sie richtig gern. Aber ich klammere nicht mehr. Ich könnte noch viel mehr mit anderen unternehmen inzwischen, doch inzwischen ist mir die Zeit mit mir lieb und teuer geworden. Wenn man andere nicht mehr braucht, entsteht plötzlich Freiheit.

Gestern Abend war ich in Köln zum Treffen mit einer Gruppe Frauen, die ich vor einigen Monaten via Internet kennengelernt haben. Ü50 Frauen, die gerne etwas mit anderen Frauen unternehmen. Es waren sehr nette Frauen dabei und ich bin inzwischen so entspannt, das ich selbst dieses Geflirre der Großstadt an einem Samstagabend bei bestem Ausgehwetter aushalte. Allerdings ist das Bild was sich mir auf den Straßen der Stadt bot, nicht sehr verheissungsvoll gewesen. Ich vermisse keine Sekunde das Stadtleben. Die Menschen dort sind irgendwie wie betäubt, oder beeilen sich, durch Alkohol so schnell wie möglich eine Art Betäubung herzustellen. Viel mehr Obdachlose und viel mehr Männer, die in Gruppen auf der Straße einfach rum lungern. Es fühlt sich nicht besonders schön an, wenn man als Frau da zum Parkhaus geht. Köln ist mir sehr fremd geworden. Früher war ich ganz gern mal in der Innenstadt, doch jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Umso lieber gehe ich an dem kleinen See direkt vor meiner neuen Haustür spazieren und geniesse das herrliche Wetter. Nur ich und der Hund.

Dienstag, 17. April 2018

Energetisch etwas anstrengend

Endlich, der Frühling gibt Gas und die Temperaturen klettern. Die Natur explodiert förmlich. Leider auch das Gemüt vieler Menschen.

Ich könnte mich gerade mit all denen streiten, mit denen ich schon seit einiger Zeit nicht mehr auf einer Linie fahre. Doch Achtung, die Gefahr im Augenblick so richtig übers Ziel hinaus zu schießen, aufgrund der Sternenkonstellation, die Gespräche mit enormer Sprengkraft versehen, lieber auf später verschieben. Das Kettenrasseln der Größenwahnsinnigen spricht ja derzeit auch für sich. Mich wunderts jeden Morgen, das noch alles steht. Wehe, wenn irgendwem einmal der Kragen platzt.

Ich gehe raus in die Sonne und übe Einatmen und auuusatmen . Ausserdem wird es Zeit, den Umzug zu organisieren, das Auto in die Inspektion zu bringen, und den Keller vor und zu nach schon mal zu entrümpeln. Das sollte mich von überschüssigen Aktionen bewahren. Hoffentlich.

Donnerstag, 12. April 2018

Ich fühle mich nicht wohl hier

Im Moment ist mein Vermieter auf der Suche nach einem Nachmieter für meine Wohnung. So lerne ich viele neue Menschen kennen, mit denen ich natürlich auch ins Gespräch komme.

Die Quintessenz der Gespräche sind 2 Punkte.

Der erste Punkt ist, das sie sich die Mieten in der Großstadt wie Köln nicht mehr leisten können. Köln war nie besonders teuer. Und doch sind viele Vollzeitarbeitende nicht mehr in der Lage, sich in einer ansprechenden Wohngegend von Köln eine 2 Zimmer Wohnung zu leisten. Klar in den sozialen Brennpunkten gibt es noch was, aber da zieht heute keiner mehr freiwillig hin. Originalton: Da kannst Du ja abends, wenn es dunkel wird nicht mehr allein auf die Straße gehen.

Am meisten schockiert hat mich die letzte junge Frau, eine junge Türkin, die hier groß geworden ist und auch in Leverkusen wohnt. Sie möchte aus diesem Stadtteil ausziehen, weil sie ständig von Typen angesprochen und derbe angegangen wird, einfach weil sie eine junge und attraktive Frau ist. Sie sagt, ich spreche nur noch deutsch, in der Hoffnung, das sie das wenigstens ein bisschen abhält, mich zu belästigen. Sie erzählt, das sie immer gerne in diesem Stadtteil gewohnt hat, aber seit 2 Jahren wäre es ein Spießrutenlaufen geworden, sobald sie die Straße betritt und möglicherweise mal ein Kleid oder eine Shorts anzieht. Diese Männer, die hier sei 2 Jahren wohnen, haben keinerlei Respekt vor Frauen, ich bin ja selber Türkin, sagt sie, aber so benehmen sich unsere Männer nicht. Ich hab echt Angst und möchte dort wegziehen.

Wir fallen wieder zurück ins Mittelalter und das alles, weil man mit uns ein Experiment von Multi-Kulti durchzieht und die deutschen Frauen nicht genug Kinder bekommen. Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, so was sind Planspiele von höchster Ebene aus. Rassismus wird hier ins Land eingeschleppt und selten umgekehrt.

Hinterwäldlerische Ansichten, wie Frauen zu sein haben und gegen die sogenannten Ungläubigen. Spart Euch die Posts, ich sei rechts. Ich weiß, wer ich bin, und es interessiert mich nicht, was andere glauben über mich zu wissen.


Montag, 9. April 2018

Gängelei durch den Mainstream


Ich hab die Nase voll von politisch korrekt, Du bist links oder Du bist rechts.

Ich bin ich. Ich bin die, die eine eigene Meinung hat und die auch sagt. Ich erwische mich immer öfter dabei, das ich überleg, ob ich das jetzt sagen kann oder schreiben kann, was ich denke. Wir werden umerzogen, mit Propaganda wie damals bei Hitler. Wir dürfen nur denken, was man uns vorschreibt. Schon mal aufgefallen?

Wann ist es Dir das letzte Mal passiert, das Du was sagen wolltest und hast es dann doch nicht gesagt, weil Du Angst hattest, das jemand Dich dafür anfeindet und versucht in irgendeine Schublade zu stecken? Mindfuck geht schleichend. Bleib einfach wach und sei Du selbst.

SCHULD & SCHAM

manchmal ist da scham.
weil wir scheitern.
weil wir verlieren.
weil wir verlassen
und verlassen werden.
manchmal ist da schuld.
weil wir nicht bleiben.
weil wir nicht durchhalten.
weil wir es nicht ertragen
und wir nicht ertragen werden.
manchmal sind da diese
gefühle von schuld und scham
die wie gift in unsere venen
gejagt wurden durch die
vorstellungen der gesellschaft
durch eine moral die sich auf
macht und kontrolle beruft.
scham basieren auf der illusion
einer kaputten gesellschaft die
es gilt wieder daran zu erinnern
dass es nie gott war der uns
für etwas verurteilt was wir sind.
sondern nur andere menschen
und wir selber.
fiktion. illusion. mindfuck.
manipulaton mit unserer
angst.
stop it... be yourself. you are
beautiful.. no matter what they
say.
moksha
**********************************
by Verena Moksha Devi
vom 7. April 2015

Donnerstag, 5. April 2018

Love at first Sight

Sowas ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht passiert. Mit keinem Mann und auch mit keinem Tier.

Wir haben uns heute einen Offenstall angeguckt, weil die beiden Pferde sehr ungern nachts in der Box stehen. Sie lieben es in der Herde auf einem gemeinsamen Gelände zu sein und wollen nicht in Einzelhaft gesperrt werden, wie es oft noch in Ställen üblich ist.

Also fahren wir zu Dritt in den ausgesuchten Stall und betreten ein sehr großes Gelände, auf dem sich alle Pferde absolut frei bewegen können und nachts auch in geschützten Unterständen, die mit Stroh ausgelegt sind, schlafen können.

Kaum das wir mit der Reitstallbesitzerin das Gelände der Pferde betreten haben, kommt sofort ein Pferd auf uns zu, schaut uns an und kommt zielstrebig zu mir und beschnuppert mich ausgiebig. Ich hab ihn gesehen und war sofort verliebt. Nachdem er mich ausgiebig beschnuppert und beschmust hat, wurden auch alle anderen angeschaut. Aber um mich ist es jetzt leider geschehen. Ich habe schon viele Pferde in meinem Leben gesehen und bin mit ihnen umgegangen, aber sowas ist mir noch nie passiert.

Wir waren ca. eine Stunde bei den Pferden, haben uns alles angeschaut, und zu 99 Prozent steht fest, das wir mit den Beiden in diesen Stall umsiedeln werden. Allerdings erst im Sommer. Ich kann es kaum erwarten.

Ich hab zwei echte Schnellschüsse mit dem Handy gemacht, als er wieder mal neben mir stand und sich angekuschelt hat. Leider nicht gut, aber das muß wohl fürs Erste reichen.


Mittwoch, 4. April 2018

Ein bisschen erschrocken

Heute war ich wirklich schockiert. Mit der Besitzerin meiner beiden Pflegepferde beginnen wir jetzt die Pferde für die bevorstehende Weidesaison vorzubereiten.

Man muß sie langsam, im steigenden 10 Minuten Takt an das frische Gras gewöhnen und zwar am Strick.

Wir holten die beiden Pferde heute Vormittag vom Paddock, wo sie tagsüber gemeinsam mit der ganzen Pferdeherde stehen und beide Pferde laufen vor der Besitzerin davon und kommen zu mir. Selbst die Stute, die normalerweise immer ihre Besitzerin vorgezogen hat, kam zu mir. Ich war fassungslos. Was ist da bloß passiert? Pferde verraten ihre Herde nicht und schon mal gar nicht die Menschen, die sie lieben und denen sie vertrauen. Ich war immer die Nummer 2 und habe das klaglos hingenommen, weil ich weiß, wie Pferde ticken. Und jetzt das. Was ist da passiert? Die Besitzerin war in letzter Zeit öfter ungerecht zu den Pferden, weil sie Stress hatte und die Pferde übertrieben gestraft hatte, weil sie sich nicht so verhielten, wie sie sollten.

Pferde machen den Besitzer immer darauf aufmerksam, wenn sie Stress haben, denn dann haben auch die Pferde Stress.

Dadurch, das ich meine Tage und Wochen jetzt bereits seit 3 Jahren nur so einteile, wie ich es möchte, bin ich ausgeglichen. Und das zeigen mir die Beiden. Und auch wenn es mir leid tut, das sich das Blatt so gewendet hat, bin ich froh, den Beiden das zu geben, was sie sich wünschen. Eine ruhige Hand und ein ruhiges Wesen.

Was wäre ich ohne Pferde als mein Spiegel? Auf jeden Fall um einiges ärmer an Freude.


Montag, 2. April 2018

Geschichten die das Leben schreibt

Fetzen aus einem Gespräch von einem Paar, die sich offensichtlich zu einem Date getroffen haben.

Er: Seit dem meine Frau mich verlassen hat, merke ich erst, wie viel Arbeit so ein Haus macht und kochen kann ich leider auch nicht.

Flirten kann er ;)


Freitag, 23. März 2018

Menschenscheu?

Seit Wochen macht es keinen Spaß in die Stadt zu gehen, oder sich dort zu treffen, wo viele Menschen zusammen kommen. Von den öffentlichen Verkehrsmitteln oder gar einem Arztbesuch graut es mir im Moment regelrecht. Warum? Weil fast jeder niest und hustet und das ungeniert in der Gegend herum. Damit auch die, die noch gesund sind, ihren Anteil an Viren und Bakterien abbekommen. Da werde ich regelrecht hypochondrisch und leicht hysterisch.

Am Wochenende war bei mir auch ein leichter Anflug zu spüren, weil wir am Freitag zum Essen verabredet waren und danach gings dann auch gleich los. Zum Glück habe ich noch mal die Kurve bekommen und habe mich diese Woche auch ziemlich geschont und vor allem war ich mal ausnahmsweise nicht stundenlang im Kalten bei den Pferden. Eine Woche ohne Pferde muß auch mal drin sein. Ich hoffe mal auf Besserung, erstens des Wetters und zweitens, das die Erklältungswelle sich ebenfalls mit der Kälte verzieht.

Und dann gäbe es noch diese Option, die beliebig mit Ländern entlang der wärmeren Gewässer ergänzt werden kann.

Mittwoch, 21. März 2018

Experte werden, nix für mich

Ohne Zweifel, ich bewundere sie, die Menschen, die in irgendwas so richtig gut sind. Sei es im Klavierspiel, im zeichnen, im nähen , in einer Sprache usw. usw.

Ich bin die, die sich nicht entscheiden kann, ich bin die, die sich schnell begeistert und ich bin die, die sich fragt, was würde ich alles verpassen, würde ich mich nur für eine Sache entscheiden. Sorry, ich kann und will es nicht. Mein Wesen braucht Abwechslung, den Reiz des Neuen und dann, irgendwann bleiben so ein bis zwei Sachen übrig, woran mein Herz wirklich hängt, für immer und ewig. Aber Experte bin ich darin trotzdem nicht.

Samstag, 17. März 2018

Frau Holle am Neumondtag

Bei uns schneit es wieder und heute ist Neumond und Frau Holle die Frühlingsbotin zeigt uns noch mal den Winter mit seinem Schnee und Eis.

Ich wünsche ein schönes Wochenende zum sortieren, ausmisten und nachdenken, was denn jetzt dran ist (der Frühling?)



Donnerstag, 15. März 2018

Windspiel aus Glasperlen und Bändern

Meine Kreativität braucht ja immer mal wieder ein Ventil. Und wenn ich bei Pinterest stöbere, finde ich viele Anregungen, die mein Herz höher schlagen lassen.

So wie ein selbstgebasteltes Windspiel aus Glasperlen und Bändern. Ich finde es sieht ein bisschen nach Bohostyle aus und den mag ich ja sehr gern. Alle Zutaten waren in meinen diversen Kisten und Kästen zu finden und jetzt hab ich viel Freude an einem frühlingshaften Windspiel, dessen Bänder im Wind wehen und Farbe ans Fenster bringen.


Montag, 12. März 2018

Verstehen durch Erleben

Immer wenn ich mit meiner Mutter darüber rede, sich vielleicht zu verkleinern in Sachen Wohnen, also vom Haus zur schönen Eigentumswohnung, wehrt sie sich und dreht und wendet sich. Sie will nicht aus ihrem Haus. Ich bin dann immer etwas frustriert. Wie soll es werden, wenn sie vollends auf Hilfe angewiesen ist und ich dann eine Zwangsmaßnahme durchführen muß. Ich möchte das nicht. Mir wäre es lieber, sie würde sich eine Wohnung nehmen, wo Hilfe kommt, wenn sie Hilfe benötigt und ansonsten ihr Leben leben kann. Das wäre die vernünftige Seite.

Nun habe ich gestern eine Wohnung beim Spazierengehen gefunden, die alle Kriterien meiner Traumwohnung erfüllt. Sie liegt genau da, wo ich hin möchte, schon seit fast 10 Jahren, sie ist ebenerdig, gut aufgeteilt und sogar günstiger als meine derzeitige Wohnung. Ich kann sie haben, ich habe sie mir gestern mit dem Vermieter zusammen angeschaut und er hat mir die Wohnung zugesagt. Ich bat mir 24 Stunden Überlegung aus.

Und zu Hause angekommen, wollte ich plötzlich nicht mehr das, was ich mir so lange wünsche. Auch wenn es noch so verlockend ist, es bedeutet Veränderung, viel Arbeit mit dem Umzug und man muß wieder Geld in die Hand nehmen, was man für was ganz anderes geplant hatte, zum Beispiel den diesjährigen Urlaub. Ich habe gezögert und wollte mich schon von dem Gedanken an meine Traumwohnung verabschieden.

Spinn ich eigentlich? Wieso, bei so vielen Vorteilen, die da auf mich warten? Tja auch ich tue mich mittlerweile schwer mit Veränderungen, die einer gewissen Anstrengung bedürfen.

Natürlich werde ich es tun, aber allein das Zögern hat mich wieder verstehen gelehrt, wie es anderen geht, die noch viel älter sind. Danke dafür.

Montag, 5. März 2018

Fastenzeit für den Blog

Ich habe in den letzten Tagen ein neues, für mich sehr hilfreiches Mantra entdeckt.

Man muß nicht zu allem eine Meinung haben. Manchmal ist schweigen gut, zumal, wenn alles was passiert, mit Intelligenz, auch nicht mit emotionaler Intelligenz zu erklären ist.

Ich würde diesen Blog nicht seit 9 Jahren führen, wenn ich nicht von Herzen gern meine Meinung teile, aber im Augenblick eben nicht. Vor allem nicht in den sozialen Netzwerken.

Bis dann mal wieder.


Foto myself

Samstag, 24. Februar 2018

Zeitqualität Spannungen durch alte Geschichten

Mir begegnet derzeit einiges angestrengtes, altes an Mustern, die nicht von mir sind, mich aber trotzdem lange begleitet haben. Ich träume viel von alten Sachen, die mich sehr belastet haben und im Traum immer noch quälen. Jede Nacht ein anderes Thema. Und tagsüber viele Menschen, die so angespannt und aggressiv sind, das ich sofort flüchte, wenn es möglich ist. Und dazwischen wunderbare Stunden draußen in dieser winterklaren Luft im Bergischen Land beim Spaziergang mit dem Hund oder mit den Pferden und meine Welt ist wieder bunt und herzlich von der Ehrlichkeit der Tiere um mich herum. Auch sie zeigen ihre Ängste, lassen sich aber meist überzeugen, einen Schritt näher oder weiter an die Angst zu gehen, um zu verstehen, da ist ja gar nichts mehr, wovor ich mich fürchten muß. Meine Lehrer, sie lehren mich Mut, die Vergangenheit , was gewesen ist, abzulegen und weiterzugehen.


Fotoquelle unbekannt

Donnerstag, 22. Februar 2018

Studieren heute, durchhalten auch wenn Du merkst, das Du auf dem falschen Dampfer bist?

Ich habe im Moment sehr viel mit Studentinnen zu tun. Die eine möchte Lehrerin werden, die andere Psychologin, die Dritte Juristin. Alle Drei kluge Köpfe und doch zweifeln sie jetzt schon, nach 3 bis 5 Jahren Studium, ob sie beruflich den richtigen Weg gehen werden. Bereits während dieser endlosen Auswendiglernerei für die Klausuren kotzt sie der Stoff an, den sie da lernen sollen, weil ihre Intuition ihnen sagt, das sie diesen "Scheiß" später nicht brauchen werden. Und überhaupt, mit wem werden sie es mal zu tun bekommen, wenn sie fertig sind mit ihrem Studium, das sie mit so viel Idealismus begonnen haben? Die Drei haben schon ein wenig Praxis gemacht und stellten fest, das diese Praxis leider fast gar nichts mit dem zu tun hat, was sie als Berufsbild vor Augen haben. Gestern hatte ich so eine Art Supervision mit der Jüngsten von allen. Das Argument, ich hab doch jetzt schon die Hälfte geschafft, und meine Eltern werden mir den Kopf abreissen, sind für mich nicht die überzeugendsten Argumente für eine lebenslange Arbeit, der sie ja wahrscheinlich mindestens bis zum 67. Lebensjahr den Hauptanteil ihrer Lebenszeit widmen. Und ich sehe ganz andere Talente in dieser jungen Frau, die ihr aber nicht gewinnbringend genug erscheinen für einen Berufsstand. Du weißt meistens mit 20 noch nicht, was Du für Talente hast, und hast keine Ahnung davon, wie lang so ein Leben sein kann und wie zermürbend, wenn Du jeden Tag einen verhassten Beruf machst, bei dem Du vielleicht leidlich Geld verdienst, aber leider krank wirst.

Natürlich verstehe ich die Eltern, die viel Geld in die Ausbildung ihrer Kinder stecken, aber umso wichtiger ist auch hier ein klärendes Gespräch vor dem Studium. Oder mit Jemandem reden, der diesen Beruf schon seit einigen Jahren ausübt. Also eine Supervision mit jemandem Neutralen vielleicht, damit die Kinder kein schlechtes Gewissen haben, weil sie ihren Eltern jetzt so lange auf der Tasche gelegen haben und das auch bei jeder Gelegenheit zu hören bekommen und trotzdem nicht dieses Studium weitermachen wollen. Sie haben bereits erkannt, das sie eine völlig falsche Berufsvorstellung hatten, oder das Gehalt der einzige Grund für diesen Berufsweg war.

Sonntag, 18. Februar 2018

Loslassen?

Der spirituelle Einheitsbrei Lieblingsspruch heißt "Du musst loslassen"

Und dann schauen die fünfundzwanzigjährigen oder auch dreißigjährigen was sie denn genau loslassen sollen. Andreas Krüger aus Berlin hat vor kurzem sehr treffend gesagt, man kann nix loslassen, wenn da noch gar nix ist. Die meisten Suchenden sind möglicherweise noch so jung und lebensunerfahren, das sie noch gar nix zum loslassen angesammelt haben. Erst wenn man sich wirklich gut kennengelernt und ansatzweise seine Muster durchschaut hat, kann man entscheiden, was denn da loszulassen wäre. Und das braucht ein paar Jahrzehnte Lebenserfahrung.

Samstag, 17. Februar 2018

Des Menschen Seele gleicht dem Wasser

Des Menschen Seele

Gleicht dem Wasser:

Vom Himmel kommt es,

Zum Himmel steigt es,

Und wieder nieder

Zur Erde muß es,

Ewig wechselnd.

Strömt von der hohen,

Steilen Felswand

Der reine Strahl,

Dann stäubt er lieblich

In Wolkenwellen

Zum glatten Fels,

Und leicht empfangen

Wallt er verschleiernd,

Leisrauschend

Zur Tiefe nieder.

Ragen Klippen

Dem Sturz entgegen,

Schäumt er unmutig

Stufenweise

Zum Abgrund.

Im flachen Bette

Schleicht er das Wiesental hin,

Und in dem glatten See

Weiden ihr Antlitz

Alle Gestirne.

Wind ist der Welle

Lieblicher Buhler;

Wind mischt vom Grund aus

Schäumende Wogen.

Seele des Menschen,

Wie gleichst du dem Wasser!

Schicksal des Menschen,

Wie gleichst du dem Wind!


Johann Wolfgang von Goethe

Samstag, 10. Februar 2018

Journalismus und Meinungsfreiheit in Deutschland gehen getrennte Wege Gabor Steingart

Das, wovon ich seit Tagen hier schreibe, bekommt gerade wieder ein aktuelles Gesicht. Das Zugpferd des Handelsblatt Gabor Steingart hat es sich gewagt in einer Kolumne kritisch über den Egotripp von Martin Schulz zu schreiben. Ein sehr wahrer Artikel. Doch das Handelsblatt trennt sich aufgrund dieses Artikels vom besten Pferd im Stall, das sich gewagt hat die Einheitsbrühe des Mainstreams ein klein wenig zu unterbrechen.
http://www.handelsblatt.com/meinung/morningbriefing/morning-briefing-7-februar-der-perfekte-mord/20935060.html

Für die Wahrheit wirst Du geschasst. Kapiert? Ich bin gespannt, wann auch er anfängt für die alternativen Medien zu schreiben. Der Zulauf wird größer und größer.

Freitag, 9. Februar 2018

Jetzt ist die Zeit

Wach werden

Vielleicht ist alles nur
eine Frage des Erwachens.
Wir haben uns mit dem Schlaf abgefunden.
Kafka hat uns schon vor hundert Jahren gesagt,
dass wir nicht Bösewichte, sondern Schlafwandler seien.
Die Musik der Harmlosigkeit hat uns eingeschläfert.
Wir haben viele Schlaftabletten genommen,
von der entmündigenden Religion bis zur nicht integrierten Politik,
vom schlauen Gerede bis zum dummen Getue.
Mit geschlossenen Augen schleichen wir am Abgrund entlang
und wollen die wahre Stimme unseres Herzens nicht hören.
Auf dem Rücken unseres Schlafes
tummelt sich das Unheil der Welt.
An unserem Schnarchen stirbt die Hälfte der Menschen.
Neues zu wagen heißt,
aus dem schrecklichen Schlaf zu erwachen.
Wir brauchen den heilsamen Schreck,
der uns die Augen öffnet,
und sie uns nicht mehr schließen lässt.
Ganz gleich wie wir uns absichern,
herzhaftes, erfülltes Leben bleibt immer ein Wagnis.

by Ulrich Schaffer



Montag, 5. Februar 2018

Gehirnwäsche und Redeverbot

Heute ist wieder so ein Tag, an dem es mir echt stinkt, das man nicht mehr die Wahrheit sagen oder schreiben darf, ohne in der Luft zerrissen zu werden. Wir nähern uns dem Faschismus mit Riesenschritten, merkt das mal jemand. Unter Hitler gab es das und jetzt wird es wieder angewandt. Zensur. Wo Du hinschaust. Verhaftungen und Hausdurchsuchungen, wenn man das Falsche schreibt oder ausspricht oder singt. Wehe Du wagst Dich zu weit hinaus, dann kannst Du aber mal was erleben. Pfui Teufel.

Freitag, 2. Februar 2018

Ich bin zu anders


Du liebst es Dir Beziehungsdramen zu kreiren

Dich in Sorgen zu verlieren,

Deine Wehwehchen zu pflegen und zu hegen,

über andere aufzuregen.

Sagst über mich, ich sei so still,

ich sei anders, weil ich vieles nicht so will,

wie die meisten, die Du kennst.

Nicht mit der Masse rennst,

Ich hab all das auch versucht

hab es aber bald verflucht,

weil der Frust der davon bleibt

mich runterzieht und nur aufreibt,

Bin doch lieber anders als die anderen

mag auf meinen Pfaden wandern

Bin nicht besser sondern anders nur

fühl mich gut auf meiner Spur.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Den nahenden Frühling spüren und hören

Überall sind schon Schneeglöckchen und Krokusse zu sehen, die Haselnußsträucher haben alle schon ihre neuen Triebe ausgestreckt und gestern Mittag zogen die ersten Gänse über das Land. Der Frühling kündigt sich an mit neuem Licht und der Energie des Wachsens an. Ich freue mich schon auch wenn es zunächst noch einmal Kälte und Schnee durchs Land zieht. Gestern war ich bei denkbar scheußlichem Wetter 3 Stunden bei den Pferden. Nirgends ist es mir so egal, wie das Wetter ist, ob ich nass werde oder ob ich stundenlang Heunetze füllen muss, die Energie der Pferde tut mir gut. Ich freue mich jetzt schon auf das Frühjahr, den Beginn der Weidesaison und auf die entsprechend glücklichen Pferde, wenn sie wieder Tag und Nacht draußen sein dürfen und die ausgeglichensten Wesen unter der Sonne sind.

Ich feiere heute das neue Licht.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Alte Verhaltensmuster

Kennst Du das, wenn Du plötzlich feststellst, das Du ein ganz altes Muster in Dir trägst, aus Deiner frühesten Kindheit und Du Dir selber auf die Schliche kommst, warum Du das tust? Aus alter Gewohnheit, weil es so tief in Dir verankert ist, das Du es gar nicht merkst, wenn Du so handelst. Eines der Pferde, die ich jetzt betreue, hat mir geholfen, mich selber zu reflektieren und es zu erkennen. Man sagt nicht umsonst, Pferde spiegeln die Seele des Menschen, der mit ihnen umgeht. Danke Lou.

Freitag, 26. Januar 2018

Sexuelle Nötigung am Arbeitsplatz, nix neues oder?

Welche berufstätige junge Frau hat noch keinen übergriffigen Vorgesetzten erlebt? Egal in welchem Job Du bist, ob in der Vorstandsetage oder als Verkäuferin. Ob Schauspielerin oder Journalistin
. Hast Du Männer an den Machthebeln sitzen, wird es immer mindestens einen geben, der versucht, von Dir "Gefälligkeiten" zu erpressen. Das ist im normalen Leben so und auch in Hollywood oder hier in Deutschland, siehe jüngstes Beispiel Wedel. Die meisten Männer können froh sein, das die Frauen sie noch nicht an den Pranger gestellt haben. Das Blatt scheint sich ja gerade zu wenden, zumindest stellenweise.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Avalon

Vor endlos langer Zeit ,viel zu lange her,
Auf einer Insel, ich liebte sie sehr.
Als auf unsren Armen die Schlangen waren
und wir die Kinder der Göttin gebaren,
als der Apfelbaum meinen Namen rief
und das kleine volk in den Hügeln schlief,
hielt Zwiesprache ich mit jedem Baum
und durft an Beltane ins Feenreich schaun.
Und als das Band riss, das alles verband
und Avalon in den Nebeln versank
als ich die Frucht der Göttin aß
und alt sehr alt unter der eiche saß.
da schlief ich Wahrheit träumend ein,
und der ruf der Göttin holte mich heim
Nach endlos langer Zeit wiedergeboren
in eine Zeit, die den Glauben verloren
da jeder hofft, daß alles besser werde
schickt die Göttin die Töchter zurück auf die Erde.
Wir ALLE werden uns wiederfinden
der alte Zauber , er wird uns binden
Ich erkenne dich jetzt in allem hier
in jeder Frucht, jedem Baum, jeden Tier
ich sehe die Frucht am Apfelbaum
und werd an Beltane ins Feenreich schaun
Uralter Geliebter, ich wer5d dich erkennen
bei Deinen Namen werd ich dich nennen
Nach endlosen Suchen werd ich Dich finden
dann werden wir beide das Feuer entzünden
Liebe wird das Elend besiegen
ich werde in deinen Armen liegen
wir werden in jener herrlichen Nacht
wieder zu göttlichen Wesen gemacht

Verfasserin unbekannt

Samstag, 20. Januar 2018

Blodeuwedd

BLODEUWEDD

Walisische jungfäuliche Göttin des Frühlings,die ganz aus Blütenknospen bestand…
HANES BLODEUWEDD

Nicht von Vater, noch von Mutter.
War mein Blut,war mein Körper.
Ich war verzaubert von Gwydion,
Dem ersten Magier der Briten,
Als er mich aus neun Blüten schuf,
Neun Knospen verschiedener Art :
Aus der Primel der Berge ,
Besenginster, Mädesüß und Kornrade,
Miteinander verflochten,
Aus der Bohne , die in ihrem Schatten
Ein Heer von weißen Geistern birgt
Aus der Erde von irdischer Art ,
Aus Blüten von Nessel,
Eiche , Stechapfel und der scheuen Kastanie -
Neun Kräfte von neun Blumen,
Neun Kräfte in mir vereint,
Neun Knospen von Pflanze und Baum .
Lang und weiß sind meine Finger
Wie die neunte Welle der See.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Der Hirschkönig


Sag ihnen was der Wind den großen Steinen sagt,
was das Meer den hohen Bergen sagt,
sag ihnen, dass eine unendliche Liebe das Universum seit Urzeiten durchdringt,
sag ihnen, dass er nicht ist, was sie glauben,
sondern ein lieblicher Wein ist, den man trinkt,
ein gemeinsames Mahl, in welchem jeder gibt und empfängt.
Sag ihnen, dass er der Flötenspieler im Mondlicht um Mitternacht ist;
Er springt über Bäche und heilige Quellen.
Erzähle ihnen über sein unschuldiges, grünes Gesicht,
über sein Licht, Schatten und Gelächter.
Sag ihnen, dass er dein Raum und deine Nacht ist,
deine Wund und deine Freude, dein Feind und dein Freund.
Aber sag ihnen auch, dass er nicht so ist wie du ihn beschreibst,
und dass du ihn eigentlich gar nicht kennst.

Quelle: Marie-Pierre, französische Nonne




Gerade recherchiere ich in der keltischen Mythologie












Samstag, 13. Januar 2018

Falsche Scham , die Sache mit den Wechseljahren

Ich bin erstaunt, wie verschämt die Frauen immer noch mit den Wechseljahren umgehen. Allerdings kann ich mir denken, das sie aufgrund des betriebenen Schönheits- und Jugendideals was so erfolgreich betrieben wird, sich nicht damit auseinander setzen möchten, das sie Wechseljahrsbeschwerden haben.

Und manche Frauenärzte unterstützen das und behaupten, das man als Frau vor 50 nicht in die Wechseljahre kommt. Es ist unglaublich was da für eine mangelnde Aufklärung herrscht.

Das Hormonsystem ist so kompliziert und umfangreich und gerät ziemlich leicht aus dem Gleichgewicht. Das wissen wir alle bereits, seit dem wir in der Pubertät waren. Und das Gleiche geschieht nur in umgekehrter Reihenfolge aber oft genau so dramatisch, wenn sich die Hormone wieder aus dem Körper verabschieden und wir uns dem letzten Drittel des Lebens nähern.

Die einen greifen dann nach jedem Strohhalm, sprich künstliche Hormone und nehmen klaglos hin, das sie sich eine Menge von wirklich schlimmen Nebenwirkungen anzüchten und die anderen gehen den mühsameren Weg auf der pflanzlichen Schiene, um Linderung für Schweißausbrüche, starke Stimmungsschwankungen, Kraftlosigkeit und unregelmäßigen Blutungen zu finden.

Ich habe ja bereits vor Jahren eine Blog und eine Facebook Seite mit dem Namen Wechselhafte Zeiten begonnen, der diese Themen offen bespricht. Und wunderte mich, wieso ich so wenig offenen Austausch gefunden habe. Jetzt habe ich festgestellt, das viele Frauen sich lieber ganz im geheimen, als geschlossene Gruppe über dieses Thema austauschen.

Das hat mir wieder gezeigt, das ich nicht von mir und meiner Einstellung ausgehen darf, sondern eben erleben und lernen darf, das es sich bei den Wechseljahren immer noch um ein Thema dreht, was man möglichst anonym bespricht.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Angekommen

Wenn Du etwas gefunden hast, für das Dir keine Minute Zuviel ist

was Dich glücklich macht, egal wie schlecht das Wetter ist,

Dir ein stetiges Glücksgefühl vermittelt,

Dir Deine Zeit aufs Schönste ausfüllt,

dann bist Du endlich angekommen.

Dienstag, 2. Januar 2018

Gedanken zu 2018

„Wir werden nicht die innere Kraft finden, uns auf eine höhere Ebene zu entwickeln, wenn wir nicht innerlich dieses tiefe Gefühl entwickeln, dass es etwas Höheres gibt als wir selbst.“
„Die heutige Politik und politische Aktivität behandeln Menschen wie Bauern. Mehr als je zuvor werden Versuche unternommen, Menschen wie Zahnräder in einem Rad zu benutzen. Menschen werden wie Puppen an einer Schnur gezogen, und jeder wird denken, dass dies den größten vorstellbaren Fortschritt widerspiegelt.“
„In der prähistorischen Zeit waren die Tempel des Geistes äußerlich sichtbar, aber heute, weil unser Leben so geistlos geworden ist, bestehen sie nicht mehr, wo wir sie mit unseren physischen Augen sehen könnten. Doch geistig sind sie immer noch überall, und wer will, kann sie finden.“
„Wir müssen uns vor respektlosen, herabsetzenden und kritisierenden Gedanken schützen. Wir müssen versuchen, Ehrfurcht und Hingabe in unserem Denken zu allen Zeiten zu üben.“
„Nur der Mensch darf ohne Rhythmus leben, damit er frei werden kann. Er muss jedoch selbst wieder Rhythmus in das Chaos bringen.“

Rudolf Steiner

Montag, 1. Januar 2018

Mein Hund wird langsam alt

Das war das erste Silvester, wirklich denkwürdig, an dem ich keinen zitternden Hund auf meinem Schoß sitzen hatte, der sich kaum beruhigen ließ.

Erstens hört er aufgrund seines Alters nicht mehr so gut und zweitens wurde bei uns in der Straße gar kein Feuerwerk gemacht und auch in der näheren Umgebung ging es so friedlich und ruhig zu, das wir Beide das neue Jahr tatsächlich verschlafen haben und erst durch das Piepen der diversen Nachrichten auf dem Handy wieder wach geworden sind. Also besser gesagt ich, der Hund hat einfach alles verschlafen. Wunderbar. Ein ruhiger Eintritt in das neue Jahr. So mag ich das.

Wir wünschen allen Besuchern dieses Blogs ein ruhiges und entspanntes Jahr 2018