Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 19. Oktober 2018

Der Herbst, Jahreszeit der Inspiration

Keine Jahreszeit macht mich so melancholisch nachdenklich und romantisch wie der Herbst. Die ganze Naturschönheit um mich herum löst in mir eine Sehnsucht aus, die man mit Worten gar nicht fassen kann. Die Korridore der Dimensionen zwischen dem was gesehen und erahnt wird sind durchlässiger als sonst irgendwann. Zumindest für mich ist das so.


Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge
und keine Heimat haben in der Zeit.
Und das sind Wünsche: leise Dialoge
täglicher Stunden mit der Ewigkeit.
Und das ist Leben. Bis aus einem Gestern
die einsamste von allen Stunden steigt,
die, anders lächelnd als die andern Schwestern,
dem Ewigen entgegenschweigt.

Rainer Maria Rilke

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Immer wieder Pannen bei meinem Anbieter für Internet und Telefon

Seit Mitte Juni bekommt es die Magenta farbene Firma nicht in den Griff mir einen einfachen und funktionierenden Internetzugang freizuschalten. Jetzt hat sich mal wieder einer der Kundendienstmitarbeiter erbarmt und mir für nächsten Montag einen Termin für die Schaltung besorgt. Ich telefoniere wöchentlich mit der Hotline, um mich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Die Mitarbeiter dort müssten eigentlich Schmerzensgeld bekommen, bei all dem Frust der die Keletom verbreitet.

Aber ansonsten bin ich einfach nur glücklich und zufrieden. Naja fast. Aber irgendwas ist ja immer. Doch immer, wenn ich innerlich das Heulen anfangen will, zähle ich mir kurz auf, was ich alles schönes in meinem Leben habe, dann ergebe ich mich wieder der Demut und Zufriedenheit für meinen persönlichen Luxus.

Heute war wieder so ein Tag des stillen, unbeschreiblichen Glücks. Als ich mit dem Hund heute morgen am See unsere erste Runde gedreht habe, stieg vom Wasser langsam der Nebel hoch und die Sonne beschien die ganze Szenerie. Und das Ganze in den schönsten Herbstlaubfarben.

Danach bin ich zu meinem Pferdefreund Mr. Niceguy gefahren und wir Beide haben einen schönen, langen Ausritt gemacht. Auf dem Weg an den Fischteichen, die mitten im Wald überall zu finden sind, sind wir ein Stück durch die Sonne geritten und haben beide so vor uns hingedöst. Plötzlich sprang ein kleiner Frosch ins Wasser direkt neben uns. Daraufhin war erst mal das Pferd wieder hellwach und starrte dem verschwundenen Frosch hinterher und ich war auch wieder anwesend. Ich musste lachen, weil wir so versunken vor uns hingeschlendert sind. Dann haben wir uns berappelt und sind flotteren Schrittes den Rest der schönen Strecke wieder nach Hause geritten.


Mein neuer Freund verreist jetzt mit seiner Besitzerin für 2 Wochen in Urlaub und ich kann es jetzt schon kaum erwarten, das ich wieder in den Sattel steigen darf.

Auf der Weltbühne geschieht derweil so viel und ich fasse es manchmal nicht, wer sich alles vor welchen Karren spannen lässt. Die Grünen als Retter für die Bayernpolitik, das ich nicht lache. Wer wirklich glaubt, die Grünen wären Heilsbringer, der möge sich mal mit deren Vorstellungen von einer grünen Welt vertraut machen. So viel Krankes, da fragt man sich, von was die bestrahlt worden sind.

Okay das solls gewesen sein für heute. Passt gut auf Euch auf, die Unfallgefahr ist derzeit enorm hoch.




Sonntag, 7. Oktober 2018

Hambi bleibt

Ich freue mich, das es dank so vieler bewusster Menschen gelungen ist, ein Zeichen zu setzen. Ein großartiges Gefühl.

Erinnerungen

Dieser Spruch erinnert mich an die vielen Bäche und Flüsse in Oberbayern, die glasklaren Gebirgsseen die meist an einem Sägewerk lagen. Wenn ich heute durchs bergische Land wandere, geht mein Weg meist entlang an kleinen Bächen, kleinen und großen Flüssen und an einigen Talsperren. Und wenn ich heute auf der Brücke in Leichlingen stehe, die über der Wupper entlang führt, und ich dem Lauf des Flußes nachschaue, erinnere ich mich lebhaft daran, wie ich in den Sommerferien mit meinen Eltern und Großeltern jedes Jahr in Oberbayern für 3 Wochen Urlaub gemacht habe. Das Wasser hatte eine magische Anziehungskraft auf mich und jeden Morgen nach dem Frühstück rannte ich mit einer halben Semmel vom Frühstück übrig geblieben zur Traun, die dort an unserer Pension vorbei floß und füttere von der Brücke aus die Forellen. Bei unseren täglichen Ausflügen steuerten wir fast immer Ziele mit Wasser an. Ob es der Königsee, die Krimmler Wasserfälle oder irgendein wunderbarer Bergsee, wie z.B. der Hintersee in der Ramsau war. Mein allergrößtes Highlight waren die Badetage am Chiemsee. Für mich war es wie das Meer. So unendlich viel Wasser. Das Meer habe ich erst mit 17 Jahren kennengelernt. Aber an Wasser, dem meine große Liebe gilt, hat es nie gemangelt.


Samstag, 6. Oktober 2018

Wind in der Mähne

Pferde sind bei Wind immer ein bisschen wacher und aufmerksamer. Im Herbst bewegt sich viel im Wald, viele Blätter werden durch einen Windstoß von den Bäumen geweht, alles bewegt sich. Jeder Ast, das Gras und die Blätter auf dem Boden. Da haben die Pferde viel im Auge zu behalten, wenn man mit ihnen unterwegs ist.
Gestern war ein wunderbarer sonniger Tag und mein neuer Freund und ich waren wieder unterwegs. Der Wind spielte die ganze Zeit mit Mr. Niceguy s Mähne und mir wehte er auch bei dem Foto die Kapuze um die Ohren. Es war herrlich.

Freitag, 5. Oktober 2018

Die ewige Selbstzerfleischung der Deutschen und wie der Rest der Welt das sieht

Wieso steigen so viele Deutsche auf diese ewige Selbstzerfleischung, die von der kompletten Mainstream Presse immer wieder befeuert wird, so dermaßen ein?

Im Ausland versteht das keiner. Rund um uns herum gibt es wesentlich mehr Rechte und Nazis, man darf Witze darüber machen und hier wird man wieder belauert wie zu DDR Zeiten. Die ganze "rechte" Szene ist unterwandert vom BND und die stiften sogar noch Leute zu Taten an, sowohl auf der einen, wie auch auf der "Terroristenszene". Aktuellstes Beispiel Amri.

Bildet Euch doch bitte mal eine möglichst objektive Meinung und lest mal die Auslandspresse. Oder unterhaltet Euch mal mit Menschen in anderen Ländern, wie die uns sehen. Die denken, wir haben sie nicht mehr alle. Ehrlich mir hängt es zum Hals raus. Und mittlerweile fühle ich mich schon wie in der DDR, und überlege, mit wem ich eigentlich noch offen über meine Ansichten reden darf, ohne einen Entsetzensschrei und das sofortige aufkündigen der Freundschaft zu provozieren.

Auf der anderen Seite wächst da eine linke Szene heran, vor der ich mich nicht minder fürchte, wie vor der rechten Szene. Nur wird die irgendwie verharmlost.

Mir scheint das Endziel dieser dauerhaften Befeuerung durch die Springerpresse und die Öffentlich Rechtlichen sind offene Straßenschlachten, eine Art von Bürgerkrieg. Also ich möchte das nicht. Und daher lasse ich mich auch nicht vor irgendeinen Karren spannen. Aber meine Meinung sage ich trotzdem noch. Wie gesagt, meine Meinung und nicht die, die mir, egal wer, vorspricht oder vorschreibt. Und jetzt werde ich wieder angeklickt wie blöd. Nur leider nicht von meinen sonstigen Lesern.






Dienstag, 2. Oktober 2018

Über das lernen und die Lehrer eines Menschen



Meine Lehrer
Wie die Bäume sich im Wind biegen und nicht brechen,
wie das Wasser ohne Ausnahme bergabfließt,
wie die Möwe auf der Luft ruht –
je stärker der Sturm, desto besser gelingt es ihr –,
wie du nicht sprichst, auch wenn Worte dich drängen,
wie Kiesel Wellen über sich hinwegehen lassen,
auch wenn sie mit jeder Welle etwas kleiner werden,
wie ein Kreis keine Ecken hat,
wie die Rehmutter trotz des Todes ihres Kitzes
im letzten Winter, im Frühjahr wieder ein Junges gebiert,
wie du den Ernst im Blick aushältst,
wie der Tod unerkannt neben dem Leben steht,
wie das Wasser bei null Grad friert,
wie es eine letzte Bahn und einen ersten Bus gibt,
wie eine Fähre zwei Landmassen verbindet,
wie ein Schiff schwimmt, weil es Wasser verdrängt,
wie ein Wort eine ganze Welt für dich ist,
wie man wieder dort ankommt, wo man losgegangen ist,
wenn man weit genug auf der Welt geht,
wie die Beschreibung eines Erlebnisses
nicht das Erlebnis selbst ist,
wie jedes Ende ein Anfang ist,
wie durch Geduld eine neue Wirklichkeit entsteht,
wie jede Täuschung darauf wartet,
aufgehoben zu werden,
wie Worte fühlbar sind, wenn sie gefühlt gesagt wurden,
wie das Universum mit etwa siebzig Kilometern
in der Sekunde auseinanderstrebt,
wie es in jedem Buch eine letzte Seite gibt,
wie wir nicht lange ohne Wasser leben können
auch nicht ohne Wasser des Lebens,
wie du unter, hinter und vor allem
lieben und geliebt werden willst,
das sind meine Lehrer,
die ich mir von morgens bis abends
zu Herzen nehme,
und in der Nacht, wenn ich schlafe,
in meine Träume bitte


von Ulrich Schaffer

Montag, 1. Oktober 2018

Progesteronmangel ein echter Teufelskreis für das Wohlbefinden

Gerade frische ich noch einmal mein Wissen in puncto Hormone auf. vor knapp 18 Jahren habe ich zwar im Zuge meiner Heilpraktikerausbildung ziemlich intensiv über die Hormone gelernt, aber wie das halt so ist, da haben mich die Hormone noch nicht so ins Schleuderprogramm genommen, und deshalb ist vieles wieder aus der Erinnerung verschwunden. Ich plane ein kleines Video zu machen, zu dem Thema, weil ich nicht so viel schreiben möchte und auch weiß, das viele lieber Bilder gucken, anstatt zu lesen. Das werde ich dann auf Youtube einstellen und hier dauerhaft verlinken.


In der Pubertät und in den Wechseljahren kommt es häufig zu einer Östrogendominanz, die aber auch durch eine hormonhaltige Ernährung, wie häufiger Konsum von Soja, Bier oder bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln gefördert wird. Die Östrogendominanz bringt das ganze Hormonsystem kräftig durcheinander. Wenn dann noch zusätzlich Östrogene verschrieben werden, in Form von Pille oder synthetischen Hormonen in den Wechseljahren, wird die Schieflage noch heftiger. Ein Speicheltest oder die Bestimmung des Hormonspiegels durch Blutuntersuchung, beides muß frau selber zahlen, ist ein Muß, bevor man in den Hormonhaushalt eingreift. Oft ist es eher ein Progesteronmangel, der die Schieflage entwickelt.

Aber ich will jetzt nicht gleich alles hinschreiben, worüber ich eigentlich lieber in dem Video sprechen möchte. Viel Bewegung an der frischen Luft hilft ausgleichend auf jeden Fall, eigentlich gegen alles, außer wenn Du vielleicht Deine Beine ruhig halten solltest, weil Du gerade am Knie operiert worden bist ;)

Jetzt ist die schönste Zeit, raus in den Wald zu gehen und die gute Luft einzuatmen und die schönen Farben der Natur zu genießen. Das würde ich jedem verordnen, dem es nicht gut geht, ob psychisch oder physisch. Bis bald ihr Lieben, vielleicht treffen wir uns mal im Wald.

Freitag, 28. September 2018

Donnerstag, 27. September 2018

Nimm s nicht so persönlich


Tue ich aber. Leider immer noch. Ich bin sehr verletzlich, obwohl ich schon über ein halbes Jahrhundert gerne anders wäre. Aber wenn ich das Gefühl habe, jemand mag mich nicht, oder lehnt mich ab, habe ich daran sehr zu knabbern. Das ist nicht gut, denn man macht viel zu viele Kompromisse, macht sich viel zu viele Gedanken. Dabei sind die anderen Menschen sich noch nicht einmal dessen bewusst, das ich mich durch ihre Oberflächlichkeit abgelehnt fühle.


Ein dickes Fell werde ich wohl in diesem Leben keines mehr bekommen. Dafür habe ich aber unendlich feine Antennen und spüre, was in meinem Gegenüber vorgeht. Vielleicht kann man nicht alles haben.


Mittwoch, 26. September 2018

Gedanke an Besitzer mit Problempferden

Dies wird ein spezieller Blogartikel nur für Pferdeleute, sprich Frauen und Mädchen mit sogenannten Problempferden.

Vorab gesagt, ich war selber Besitzerin eines solchen Pferdes. Die Probleme wurden durch Reiter, auch durch mich herbeigeführt, weil es vor 30 Jahren noch nicht so viele gute Lektüre, Videos und Trainer gab, die Reiter und Pferd auf den richtigen Weg zurück halfen.

Daher hat man früher als Bereiter/in auf diesen Pferden hartes Geld verdient, in dem man das Pferd mit mehr oder weniger harter Gangart wieder in die Spur bringen wollte. Bei manchen Pferden ist es gelungen, bei anderen eben nicht. Die Methoden waren die gleichen. Der Bereiter war sattelfester, hatte mehr Kraft das Pferd zu zwingen und hat sich auch nicht gescheut, mal kräftig mit den Sporen ins Pferd zu bohren oder in ordentlich mit der Gerte zu traktieren. Diese Zeiten sind heute in den meisten Fällen vorbei. Es gibt sehr viele andere gute Wege, das Pferd wieder zum kooperativen Partner zu machen. Und, das Pferd ist und bleibt ein Spiegel des Reiters. Bist Du schlecht drauf und genervt und hast eigentlich keine Lust und Zeit zum Pferd zu gehen, bleib zu Hause. Du wirst an diesem Tag keinen Schritt vorwärts kommen. Das Pferd hat sowieso keinen Bock auf Dich in dem Zustand und Dein Frustlevel steigt weiter an. Wenn das bei Dir ein Dauerzustand ist, warum auch immer, gib das Pferd ab. Es hat was besseres verdient als Dich.

Worauf ich eigentlich hinaus will, ist, das heute sehr viele Reitbeteiligungen angeboten werden, an Pferden, mit denen die Besitzer selber nicht zurecht kommen. Sie suchen dann auf gut deutsch, einen Bereiter/in , der auch noch jeden Monat Geld dafür zahlen soll, das sie ein verkorkstes Pferd Korrektur reiten. Wer sich als Reitbeteiligung darauf einlässt, ist selber Schuld und hat zuviel Eifer und ist sich seines Wertes nicht bewusst. Wenn ich jemanden Zeit und Wissen zur Verfügung stelle, um sein Pferd zu betreuen und auszubilden, kostet das Geld, in der Regel zwischen 30 und 80 Euro die Stunde. Alles andere ist schlichtweg lächerlich.

Warum ich das heute anspreche? Weil ich dauernd solche Anzeigen lese. Es wird umschrieben mit, das Pferd hat Charakter, oder Du solltest reiten können und Dich auch durchsetzen, kein Anfängerpferd. Aha. Ich möchte in solchen Fällen gern zurückschreiben, investiere zunächst mal Zeit und Wissen in Dein Pferd, in Deine Haltung, wenn Du zum Pferd gehst und wenn Dein Pferd dann wieder bereit ist, geritten zu werden, auf einer fairen Basis, schalte noch einmal eine Anzeige, falls es dann überhaupt noch nötig ist. Wie gesagt, ich hatte selbst so ein Pferd, habe einiges an Geld für Korrektur an meinen Reitkünsten und an der Durchlässigkeit des Pferdes ausgegeben und habe viel probiert. Damals schon habe ich mehr Zeit mit Bodenarbeit verbracht, als im Sattel. Und es hat sich ausgezahlt.

Danke fürs lesen und grüß Dein Pferd von mir.





Montag, 24. September 2018

Anlässlich des Hambacher Forst


Wenn der Wald stirbt

Wenn der Wald stirbt,
schweigen die Tiere.
Sie können nicht klagen,
sich auch nicht wehren,
Asphalt und Beton
sind stärker als sie.

Wenn der Wald stirbt,
weinen die Vögel.
Sie können nicht singen
nicht im Lenz jubilieren,
in kahlen Zweigen
gibt es kein Nest

Wenn der Wald stirbt,
erschrecken die Menschen;
sie könnten schreien,
doch es hört keiner mehr,
denn ohne Wälder
stirbt auch das Leben.

Wildgooseman

Quelle: https://wildgooseman.blogspot.com/2018/04/wenn-der-wald-stirbt.html



Freitag, 21. September 2018

Ausgeglichen sein, kein Spielball der Hormone bleiben

Jede Frau kennt diese Tage. Die Hormone sind aus dem Gleichgewicht und dann ist es die Psyche auch. Man mag sich selber nicht und der Familie oder den Menschen, die im unmittelbaren Umfeld sind, geht man mit seiner Laune auch mächtig auf den Zeiger.

Das beginnt, in der Pubertät und dann wird es langsam wieder besser, bis, ja bis die nächste Hormonschräglage massiv zuschlägt. Spätestens in den Wechseljahren.

Oft war ich Spielball meiner unberechenbaren Hormone. Mir ging es ziemlich oft nicht gut, ohne offensichtlichen Grund. Es gab viele Probleme mit Myomen und Zysten.

Und dann kamen die Wechseljahre und ich war zeitweise ziemlich depressiv, ohne Antrieb und mit allen Begleiterscheinungen, wie Hitzewallungen, Gewichtszunahme und und und.


Ich habe es mit pflanzlichen Medikamenten und mit Homöopathie versucht. Ein bisschen hat es geholfen, aber nie gab es einen echten langfristigen Erfolg. Eine Hormonbehandlung mit chemischen Hormonen waren für mich nie eine Alternative. Zu schlecht war die Prognose für die langfristige Einnahme in Bezug auf Brustkrebs. Meine Mutter ist übrigens eine von den Frauen, denen es passiert ist. Im Alter von knapp 80 Jahren. Zum Glück geht es ihr jetzt wieder sehr gut. Ich habe sie begleitet und beraten und über alle Behandlungsmethoden zusammen mit einem sehr verständigen Arzt in der Uniklinik Köln aufgeklärt. Wir konnten für sie eine gute Lösung finden.


Und dann vor 2 Jahren las ich das Buch von Sabrina Fox über die Wechseljahre. Sie schrieb über eine Behandlung mit naturidentischen Hormonen und wie gut es ihr geholfen hat. Ich fing an zu googeln und fand eine Firma, die eine Creme, genauer gesagt eine hochwertige Yamscreme, die auch noch spagyrisch veredelt wird, hier in Deutschland vertreibt und wir telefonierten zusammen.

3 Tage später war die Creme da, und ich begann mich damit jeden Tag einzureiben. Und nach 4 oder 5 Tagen war ich morgens das erste Mal wieder ausgeglichen und gut gelaunt. Und es wurde mit jeder Woche besser und besser. Nun benutze ich diese Creme seit ca . 2 Jahren und es gibt Zeiten, da brauche ich sie gar nicht und vergesse, mich morgens damit einzureiben. Ich bin ausgeglichen, weil meine Hormone ausgeglichen sind und ich habe wieder so viel Lebensfreude und Antrieb bekommen, das ich gerne etwas davon mit anderen Frauen teilen möchte.

Deshalb fahre ich morgen auf ein Seminar dieser Firma. Weil ich gerne diese gute Botschaft und die Produkte dieser Firma in die Welt tragen möchte. Weil ich der Meinung bin, das jede Frau es verdient hat, ausgeglichen und lebensfroh zu sein. Ich habe jetzt die Zeit und die Energie, mich einer neuer Aufgabe zu widmen. Und das möchte ich tun und zwar jetzt.

Ich hätte mich nie wieder auf ein Pferd gesetzt, wenn ich mich nicht so fit fühlen würde, wie ich es jetzt tue. Vor 3 oder 4 Jahren habe ich mich alt gefühlt, und das mit 55 Jahren. Für all diese gute Energie bin ich so dankbar, jeden Tag und ich denke, das kann man auch in meinem Blog erkennen.

Ich bin gespannt, was daraus wird. Ich werde auf jeden Fall darüber berichten.

Wen es interessiert kann gerne klicken und sich weiter informieren

Achtung unbeauftragte Werbung



Hier






Mittwoch, 12. September 2018

Das Erinnerungsvermögen und wie ich mir selber zuschaue, wenn sich alte gespeicherte Sachen melden

Beim Reiten kann ich es sehr gut feststellen, was man mal verinnerlicht hat, egal ob richtig oder falsch, erscheint über kurz oder lang wieder auf dem Tapet.

Ich hatte fast immer sehr schreckhafte oder auch nervöse Pferde, die viel Vollblut hatten und entsprechend schnell reagierten sie auch auf unvorhergesehene Ereignisse. Und ich mit ihnen. Ein Rascheln im Gebüsch, ein bellender Hund haben meist ausgereicht, das sie zur Flucht ansetzten und ich musste zusehen, das ich sie wieder anhalten und lenkbar machen konnte. Oft genug haben sie mich auf der Flucht noch von ihrem Rücken runtergebuckelt. Genau aus dem Grund habe ich ja nun nach einem Pferd Ausschau gehalten, was ein ruhigeres Gemüt hat und nicht nervös über reagiert.

Nur mein Erinnerungsvermögen in Form von Reflexen, bei einem unerwarteten Geräusch oder einem auf uns zu rennenden , bellenden Hund sind noch die selben wie früher. Ich spanne mich an und bin auf das Schlimmste gefasst. Da ich ja jetzt Zeit hab, weil eben keine Flucht beginnt, habe ich auch die Zeit meinen Körper zu beobachten und zu erkennen, wie ich unterbewusst bereits reagiere. Das verunsichert auch mein Pferd, wenn ich mich plötzlich sehr energisch in den Sattel setze und die Beine fest an seinen Bauch klemme. Oder die Luft anhalte. Er stutzt. Ist da was?

Also muss ich jetzt meinem Gehirn was neues beibringen, meine Reflexe beobachten und sofort gegensteuern. Wer ist das eigentlich, der mich da beobachtet? Der meinen Gedanken und Bewegungen aufmerksam folgt, die aber von meinem Gehirn bereits mittels Befehl durchgeführt werden.

Genauso geht es mir manchmal mit meiner Abneigung gegen Menschen, oder auch um die Zuneigung zu diesen. Ich handle nach alten Glaubensmustern, ohne bewusst zu entscheiden. Und dann, seit einiger Zeit beobachte ich mich ganz bewusst dabei und pfeife mich innerlich zurück.

Aber aufgepasst, das was einmal abgespeichert ist, ist verdammt schnell vor Ort und es dauert einige Zeit, bis man bewusst gegensteuern kann.

Professor Hüther hat es mal mit einer Gießkanne verglichen. Das, was man immer wieder hört, was man immer wieder sagt wird wie mit einer Gießkanne gegossen und da wachsen dann im Hirn schnelle Wege, die sofort erreichbar sind, wenn man wieder in einer ähnlichen Situation ist. Also Vorsicht vor der eigenen Meinung und der eigenen Reaktion. Auch wenn sie schnell da ist und auch nach langer Zeit sich sofort wieder meldet, können sich da völlig andere Dinge abspielen, und Dein Hirn glaubt nur, das man jetzt nur genau so reagieren muß. Natürlich sind das Überlebensinstinkte aus den Anfängen der Menschheit, aber das heißt ja nicht, das heute zum Überleben doch andere Dinge angesagt sind ;)


Wie war das noch dieser Spruch, Das Gehirn ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.


Samstag, 8. September 2018

Mein Neuer ;)

Einer der mir richtig Freude macht und mit dem ich hoffentlich noch viele schöne Ausritte haben werden. Es wird von Mal zu Mal besser und unsere Verständigung macht gute Fortschritte.

Beim letzten Ausritt war er nachher so begeistert, das er gar nicht mehr nach Hause wollte und in alle möglichen Waldwege noch abbiegen wollte. Er war richtig albern und zum scherzen aufgelegt. Das hab ich so bei einem Pferd auch noch nicht erlebt.

Er sieht auf den ersten Blick der Stute, die ich bisher betreut habe ziemlich ähnlich und doch sind sie in allem völlig verschieden. Trotzdem musste ich doch, als ich das erste Mal zum Probereiten in den Stall kam, der direkt am Zuhause der Besitzer ist, ein wenig lächeln.

Ich hatte mir so intensiv vorgestellt auf dem Rücken eines braunen Pferdes mit schwarzer Mähne zu reiten, das ich prompt vom Leben genau ein solches Pferd geschickt bekam.




Donnerstag, 6. September 2018

Die vielen ersten Male in einem Leben

Heute morgen ist wieder so ein Moment und ich habe sie seit einiger Zeit wieder sehr oft.

Diese Augenblicke des ersten Mals. Nach einem Umzug, an einem neuen Wohnort finden sie ständig statt. Alles ist neu in der Wohnung, noch nicht vertraut. Die Umrisse der Wohnung, die Gerüche, die Geräusche des Hauses und der Umgebung.

Wie sich der Sommer in meiner jetzigen Wohnung anfühlt, wie er riecht und wie es morgens, wenn ich die Augen aufmache, vor meinem Schlafzimmerfenster aussieht, konnte ich jetzt wochenlang studieren. Jetzt kommt eine neue Phase, ich werde morgens wach, es ist noch nicht ganz hell, da wir jetzt immerhin schon im Monat September angekommen sind und in ein paar Tage lebe ich bereits 3 Monate hier. Die neue Erfahrung ist der Regen und der leichte nebelige Ausblick. Vom See her strömt der Nebel zwischen den Bäumen hoch, bis hin zu meinem Fenster und macht die Welt noch stiller, noch abgeschlossener von dem Leben, was oben an der Straße in Form von Autos am Weg vorbei strömt.

Die neuen Bilder hier, die unterschiedlichen Jahreszeiten, der Walnussbaum vor meiner Tür, der nun schon reichlich Nüsse abwirft, über die sich die Eichhörnchen und auch ich mich sehr freue. Das Laub, was nun schon langsam auf dem Weg immer mehr wird und an den nahen Herbst erinnert.

Ich liebe es, so nahe an der Natur, am Wandel der Jahreszeiten zu sein.

Die Nachbarsfrau, die offensichtlich eine große Liebe zu Naturwesen hat. Sie hat lauter kleine Lichtkristalle in einen kleinen Baum und in einen Strauch gehängt, und auch die Art, wie sie den Garten gestaltet, deutet sofort darauf hin, das sie dem kleinen Volk und den Wesen in der Natur sehr nahe sein möchte.

Dann gibt es noch die ältere, sehr feingliederige Dame um die Siebzig mit ihrem kleinen Hund. Sie hat lange Zeit in Düsseldorf eine Ballettschule geleitet und das Wesen der Tänzerin hat sich in ihrem ganzen Erscheinungsbild verinnerlicht. Wir unterhalten uns oft und gern, über alles mögliche, über unsere Hunde, über die Renovierung ihres Hauses und Gartens. Über das Weltgeschehen. Wir haben festgestellt, das wir eine sehr ähnliche Meinung zu all dem, was auf der Welt gerade geschieht, haben.

Und ein weiteres erstes Mal ist auch ein neues Pferd, was ich jetzt reite. Ja ich reite tatsächlich wieder. Vor 2 Jahren habe ich noch voller Überzeugung gesagt, das ich mich nicht wieder auf ein Pferd setzen möchte. Das die Zeit des Reitens vorbei sei. Aber das Leben hat gelacht und mir gezeigt, das ich es so sehr möchte, das es mir jetzt ein Pferd vorbei geschickt hat, was meinem vorsichtig gewordenen Verstand sagt, hier hast Du ein Pferd, was sehr freundlich und ruhig im Wesen ist. Reite mit ihm durch den Wald in aller Ruhe und Gemütlichkeit und geniesse es. Und ich habe es vor Kurzem das erste Mals getan. Sich auf ein fremdes Pferd zu setzen, bedeutet für mich, sich auf ein anderes Wesen völlig einzulassen.

Wir kennen uns nicht, wissen nicht, ob wir uns vertrauen können. Gestatten uns jedoch gegenseitig mit angehaltenem Atem, getragen zu werden, bzw. ein fremdes Wesen auf dem Rücken zu akzeptieren und zu tragen. Es ist von beiden Seiten ein Vertrauensvorschuß und hat viel damit zu tun, was wir bisher jeweils mit der anderen Spezies erlebt haben.

Jedem Anfang liegt ein Zauber inne und ich wünsche mir noch viele solcher Momente und meinen Lesern, falls sie auch die ersten Male lieben, ebenfalls.

Samstag, 1. September 2018

So eben geht es eben doch nicht

Ich werde mich also weiter entschleunigen und lernen, das es ein Unterschied ist, in einer Stadt oder eben lieber mitten in der Natur zu leben.

Schnelles Internet war gestern, zumindest hier bei mir, ist es erschreckend, auf welchem Stand der Technik man ausserhalb von Glasfaser ist. Okay, ich nehme es an, weil mich das Leben hier sowieso in vielem entschleunigt. Überleg Dir gut, ob Du auch alles eingekauft hast, ansonsten kannst Du Dich wieder ins Auto setzen und in den Ort fahren. Unter Umständen, weil Du sonst kein Brot hast, für Dein Frühstück. Ohne Auto, geht leider gar nicht hier.


Was aber eine echte Herausforderung ist, ist das vorher hier 17 Jahre eine Raucherin gewohnt hat, und die Wände das Nikotin leider ziemlich gut gespeichert haben. Wenn das nicht innerhalb einiger Zeit besser wird, weiß ich nicht, ob ich hier bleiben mag. Es ist einfach ekelhaft, dieses Gefühl von kaltem Rauch in einer ansonsten so guten Luft. Und ich habe mir schließlich nicht umsonst das Rauchen vor 3 Jahren abgewöhnt. Tatsächlich ziemlich auf den Tag genau. Und mein Magen reagiert mit Übelkeit auf diesen ekligen Geruch. Wie kann man nur in einer solchen Umgebung die Bude so dermaßen mit Nikotin vollqualmen? Ich hoffe, das dieser Geruch bald diese Wohnung verlässt.


Es sind eben doch ein paar Dinge nicht ganz so entspannt, wie ich dachte. Den Sommer habe ich hier ja wunderbar verbracht, es war immer noch kühler in meiner Wohnung, als sonst an irgend einem anderen Ort. Jetzt bin ich mal gespannt, was der kommende Winter für mich bereit hält.

Außerdem gibt es seit kurzem eine Veränderung in meinem Pferdeleben. Ich reite tatsächlich wieder. Das war wirklich nicht mein Plan, mich mit Ende 50 noch mal in den Sattel zu schwingen, nach über 20 Jahren. Aber das häufige Zusammensein mit Pferden und begeisterten Reiterinnen und Reitern hat in mir diesen Wunsch wieder so stark gemacht, das ich mich auf die Suche nach dem für mich richtigen Pferd gemacht habe. Und ich glaube, ich habe ihn gefunden. Er ist ein 12 jähriger Wallach mit dem Namen Chili und seines Zeichens ein Pferd, zu dem eher der Name "Chilly" passt. Bisher bin ich 3 Mal jeweils über eine Stunde mit ihm durch die Wälder geritten, und es fühlt sich einfach wunderbar an. Mit einem in sich ruhenden Pferd, was vom Temperament her nicht dazu neigt, plötzlich und ohne Vorwarnung abzuhauen, durch die Wälder zu streifen. Ein Traum. Das könnte ein wunderbarer Herbst werden, zu Pferd durch den Indian Summer zu reiten.


Was ich hier bei meinen Waldspaziergängen alles zu sehen bekomme, ist einfach wunderbar. Blindschleichen sind mir diesen Sommer mehrfach begegnet. Wunderschöne Tier in einem goldenen Farbton. Vor Kurzem mal wieder ein Eisvogel an der Wupper und unendlich viele Libellen in allen Farben. Ich liebe die Dragonflys. Rehe und Hirsche auf dem Pferd keine Seltenheit, weil sie die Pferde nicht zum Anlass nehmen, zu flüchten. Leider tun das die Wildschweine auch nicht. Diese Woche habe ich beim ausreiten eine ganze Rotte von Wildschweinen im Dickicht rumoren hören und mein Pferd natürlich auch. Doch Gott sei Dank, haben sie nicht unseren Weg gekreuzt und Chili ist für ein Pferd sehr entspannt geblieben. Den Göttern sei Dank.


Im Moment setze ich mich sehr oft mit der Endlichkeit meines Lebens auseinander und treffe auch überall auf Artikel, Bücher und auch auf Erlebnisse, die mich an meine begrenzte Lebenszeit erinnern. Verschiebe nichts mehr auf später, will mir diese Zeitqualität sagen, und ja liebes Leben, ich höre die Botschaft überdeutlich.


Samstag, 25. August 2018

Säen und ernten

Nun hebt das Jahr die Sense hoch
und mäht die Sommertage wie ein Bauer.
Wer sät, muss mähen.
Und wer mäht, muss säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

Gefunden bei newslichter

Sonntag, 19. August 2018

Zeit sich weiter zu verändern

Seit 2 Wochen rumort es in mir.
Geh weiter, wo es sich nach Veränderung anfühlt. Irgendwie hatte ich meine persönliche Timeline ein bisschen ausser Acht gelassen. Manchmal kommt es mir so vor, als würde ich ewig leben.
Ich habe keine Ahnung wieso ich das oft nicht realisiere, das für manche Dinge die Zeit endlich ist, die ich noch auf meiner Wunschliste habe.
Und jetzt habe ich mich aufgerafft und bin aus meiner Never ending Summer Hängematte geklettert und gehe wieder ein Stückchen weiter. Nach dem Umzug habe ich mir tatsächlich 6 Wochen Sommerurlaub in meinem neuen Zuhause genehmigt. Das hat so gut getan.

Ich hoffe, ihr konntet dem Sommer auch so viel schönes abgewinnen, wie ich.
Dadurch das ich kaum Möglichkeiten hatte, meine Zeit im Internet zu vertun, bei dem schönen Wetter, hab ich mehr gelesen, war im Schwimmbad und konnte super entspannen und mir ein paar Gedanken machen, das als nächstes anstehen könnte.

Dienstag, 7. August 2018

Erschöpft und glücklich

Nach langer Zeit melde ich mich zurück auf meinem Blog. Das Internet läuft in meiner neuen Wohnung nicht rund und des gibt immer wieder mal ein Problem mit dem Service des Anbieters.
Aber dafür läuft es sonst umso besser. Gerade zurück vom MustangMakeOver Germany (Werbung) bin ich tief beeindruckt von allen Beteiligten
Egal ob Mensch ob Tier, alle haben ihr Bestes gegeben. Ich habe erlebt, wie anders die Mustangs mit Hitze und Stress umgehen. Im Gegensatz zu unseren gezüchteten und gepeppelten Pferden, sind sie gelassen und nehmen es, wie es kommt. Wenn sie dir vertrauen, gehen sie mit Dir wirklich durch dick und dünn.
Es war sehr interessant hinter den Kulissen dabei sein zu können und es waren tolle Menschen vor Ort mit den denen ich zusammen arbeiten konnte.

Es gibt sie noch die Idealisten nicht nur auf diesem Sektor aber hier habe ich einige kennenlernen dürfen.

Ich bin sehr glücklich darüber, ein Teil davon sein zu können und auch ohne finanzielle Unterstützung auf anderem Weg meinem Herzen folgen zu können.

Dieses Foto ist von letzten Jahr weil aufgrund der neuen Datenschutz Gesetze keine Bilder mehr gemacht werden dürften

Wer sich interessiert kann auf der offiziellen Seite von MustangMakeOver.de alles Wissenswerte nachlesen

Mittwoch, 18. Juli 2018

Die Woche in Bildern

Dieses Jahr ist der Sommer ein Sommer und der Presse fällt dazu nichts besseres ein, als vor Waldbränden und lang anhaltender Trockenperiode zu schreiben.

Hallo das Phänomen nennt man Sommer. Ein Sommer, den ich sehr geniessen kann, weil es in meiner Wohnung immer angenehm kühl ist und ich das große Glück habe einen wunderbaren Platz unter einem großen Walnußbaum vorm Haus zu haben, um bis zum Einbruch der Dunkelheit draußen sein zu können. So einen Luxus hatte ich noch nie.

Seit dem ich hier eingezogen bin, blühen die Hortensien um die Wette vor meinem Fenster. Diese wunderschöne Pracht hab ich mir jetzt mit in meine Wohnung genommen, weil ich diese Blumen so sehr liebe.


Meine Morgen und Abendrunde mit dem Hund kann ich nun direkt am See vorm Haus drehen und ich liebe diese Zeit besonders.


Ansonsten gehe ich gern mit dem Pferd in den Wald, wo wir im Schatten der Bäume am liebsten mit Gras fressen verbringen. Die Pferde stehen jetzt Tag und Nacht draussen auf der Weide. Da es dort nicht besonders viel Schatten gibt, liebt das Pferd es, im Wald ein wenig abzukühlen. Und scheinbar schmeckt das Gras im Wald ganz besonders gut. Oft genug gehen wir über ziemlich unebene von Wurzeln durchzogene kleine Pfade. Das hilft dem Pferd, sich gut auszubalancieren und tut dem Bewegungsapparat sehr gut. Als wir in diesen Stall gewechselt sind, vor mehr als einem Jahr, hatte die Stute starke Rückenprobleme. Die sind mittlerweile vollkommen verschwunden.


Nur der Paketbote findet den Weg nicht zu mir. Zumindest der einer bestimmten Firma. Er hat es nicht geschafft, den Waldweg runter zu fahren, um das Haus zu finden. Naja irgendwas ist ja immer. Ansonsten findet uns die Post und andere Auslieferer auf jeden Fall, weil diese Adresse schon seit über 30 Jahren von der Post beliefert wird.

So einen schönen Sommer hatte ich zuletzt als Kind mit ganz viel draußen sein und schönes Wetter geniessen. Wenn ich es jetzt noch öfter ins Freibad schaffe, ist es perfekt.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Die Hingabe ans Leben

Es werden ja immer neue Bücher herausgebracht, wie Wunscherfüllung funktioniert, oder wie positives Denken erfolgreich praktiziert wird. Nicht das ich das nicht auch schon probiert hätte. Wahrscheinlich muß man viel einfaches und nicht so einfaches ausprobieren, um irgendwann zu der Erkenntnis zu kommen, das man Ziele und wünsche formulieren kann, sie dann aber nicht durch ständiges fokussieren zum erfüllen bringen wird. Du musst sie auch loslassen können, das heißt Vertrauen haben, das sie sich zum rechten Zeitpunkt einstellen. Das ständige Fokussieren engt viel zu sehr ein.


Das Universum hat so seinen eigenen Humor, wenn ich mal so nennen darf, und serviert Dir das, was Du Dir wirklich wünschst, auf allen erdenklichen Wegen. Und es ist tatsächlich so, je dankbarer Du für das bist, was Du schon hast, und es auch wirklich in Dir fühlen kannst, diese Dankbarkeit, umso eher kommt anderes hinzu, wofür Du wiederum dankbar sein kannst.


Ich nenne es die Hingabe an mein Leben. Nicht alles kommt zu mir, was ich mir wünsche, oft habe ich mich durch Glaubenssätze selbst sabotiert, oder durch das letzte Quäntchen an Disziplin das Ziel versemmelt. All das habe ich gelernt, bevor diese Einsicht zu mir gekommen ist. Manches schafft man durch stetigen Fleiß und üben, anderes aber eben durch die Hingabe und das Vertrauen ins Leben selbst.


Samstag, 30. Juni 2018

Heimgeleuchtet

Gestern war ich das erste Mal abends aus, seit dem ich in meiner neuen Wohnung lebe. Es war so ca 0.45 Uhr, als ich den Heimweg angetreten bin.

Na das kann ja was werden, den dunklen Waldweg zum Haus runter, ohne jegliche Beleuchtung, dachte ich so auf dem Heimweg. Doch ich hatte die Rechnung ohne den Vollmond gemacht, der immer noch sehr schön und hell am Himmel leuchtete.

Ich hatte einen perfekt ausgeleuchteten Weg dank des Mondes und als ich in den Weg einbog, saß da eine Katze mitten auf dem Weg und bewachte ihn. Sie hat mich dann vorneweg laufend sicher bis vors Haus gebracht. Und ich mach mir Gedanken. Tsss.


Dienstag, 26. Juni 2018

Mitten im Wald

Ich habe es völlig falsch eingeordnet, mitten im Wald zu leben. Hier ist die Luft viel feuchter und nachts wird es ganz schön kühl durch all die Bäume, die ihren Atem in die Luft abgeben. Mein Hund und ich schlafen hier tief und fest und werden morgens von einem unglaublichen Konzert der zahlreichen Vögel geweckt. Zu meiner Wohnung führt ein versteckter Weg, den man von der Straße aus kaum sieht. Trotzdem schafft es der Postbote und auch der Paketbote jeden Tag bis hierher. Das Internet ist ziemlich schwach hier, aber das zeugt ja nur davon, das man von zu viel Strahlung relativ gut geschützt ist. Ich fühle mich hier wie dauerhaft in Urlaub. Gestern Abend bei der Abendrunde lag ein Duft von frisch gemähtem Heu in der Luft, was zum Trocknen noch auf der Wiese liegt. Das alles empfinde ich als ein sehr großes Geschenk und kann gar nicht sagen, wie dankbar ich dafür bin.

Ich habe mich während des Umzugs von einer Menge Sachen getrennt, die ich sowieso schon lange nicht mehr benötigt habe, die aber als Altlasten im Keller standen. Es war so befreiend, all das wegzugeben. Ich hatte alles für den Sperrmüll an die Straße gestellt und man kann sich gar nicht vorstellen, wie schnell vieles davon verschwand, bevor es auf dem Sperrmüll landen konnte. Das hat mich sehr gefreut. Nachbarn haben mich einige Male gefragt, warum ich die Sachen denn nicht verkaufen wollte, dafür könne man doch Geld bekommen. Ich hab ihnen erlaubt, sich zu nehmen was sie möchten und es meinetwegen auch zu verkaufen. Da sind sie schon losgerannt, das Dollarzeichen in den Augen.

Vielleicht fehlt mir das Gen, aus allem Geld machen zu wollen. Wie auch immer. Ausser um die Bücher, die ich aus Platzgründen aussortieren musste, tut es mir um nichts leid.

Mein Blick aus dem Fenster mit riesigen Hortensienbüschen in allen Farben davor.


Samstag, 23. Juni 2018

Stationen

Und wieder eine neue Lebensstation. In meiner neuen Wohnung hab ich mich ziemlich schnell zu Hause gefühlt. Jetzt habe ich schon 4 Nächte dort geschlafen und selbst mein Hund, der ja schon ein echter Senior ist, und nächste Woche seinen 13 Geburtstag feiert, hat sich sehr schnell eingelebt und fühlt sich wohl.

Wie still es hier ist, und auch wieder nicht. So viel Vogelgezwitscher und Betriebsamkeit von allen Bewohnern des Waldes rund um mich herum. Hier kommen einen sogar die Libellen zu Hause besuchen. Meine Vermieterin hat gesagt, das sogar die Rehe übers Grundstück laufen. Ich bin mal gespannt, wann und ob ich mal eines zu sehen bekomme.

Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist alles grün und riesige Hortensienbüsche hat es vor den Fenstern. Eigene Blumen brauche ich hier tatsächlich nicht. Es sind reichlich genug davon vorm Haus. Ich kann es irgendwie noch gar nicht richtig fassen. Ich bin mal gespannt, wie das Leben hier so wird. Auf jeden Fall kann ich jetzt endlich wieder entspannen. Aber mein Kopf hat es noch nicht so richtig gerafft. Ich glaube, es braucht noch ein bisschen Zeit.

Dienstag, 12. Juni 2018

Land unter

Diesmal hat es kurz hintereinander unsere Ecke mit sinnflutartigen Regenfällen erwischt. Fast jeder hat Wasser im Keller. Mein neuer Heimatort stand am Wochenende komplett unter Wasser und hatte dicke Schlammschichten auf den Straßen und viele Häuser und Geschäfte haben ordentlich was abbekommen. Ich hab meine Wohnung schon unter Wasser gesehen in meiner Vorstellung. Doch zum Glück ist da alles gut gegangen. Ich war noch nie so gestresst wegen eines Umzugs. Irgendwie läuft zwar alles gut, aber je älter ich werde, umso mehr Panik überkommt mich, wenn ich größere Veränderungen auf dem Plan habe. Leider erblich bedingt. Bei anderen bin ich immer die jenige, die Ruhe verbreitet und alle besänftigt, nur bei mir selber klappt es nicht. Schade. Dafür bin ich aber im Bett umso leichter in der Tiefenentspannung. Wahrscheinlich weil ich hundemüde bin. Wie auch immer. Veränderungen kosten Kraft. Und ich hab schon schöne Dinge im Kopf, die nach diesem Kraftakt an der Reihe sind. Also weiter im Text. Ich hoffe, das der Internetanschluß im neuen Haus funktioniert.


Bis hoffentlich bald, dann hab ich auch wieder Zeit für den hier. Darauf freue ich mich schon sehr.

Montag, 11. Juni 2018

Zvilisation

Zivilisation wurde mir aufgedrängt..... und sie hat kein bisschen für meine Liebe zur Wahrheit, Ehrlichkeit und Großzügigkeit beigetragen Zitat Sioux

Freitag, 8. Juni 2018

Das Heimatgefühl

Gerade bin ich beim Einpacken für meinen bevorstehenden Umzug. Und da hab ich mir natürlich das kostenlose Exemplar der unaussprechlichen Zeitung, was ich vor ein paar Tagen im Briefkasten hatte, geschnappt, um es der einzigen denkbaren und sinnvollen Verwertung zuzuführen, meine Gläser und Bilder darin einzupacken.

Natürlich sehe ich, worum es sich in dieser Ausgabe handelt, um den Begriff Heimat.

Als erstes, ich lasse mir meine Nationalität nicht schlecht reden und ich liebe Deutschland. Es ist wunderschön mit herrlicher Natur ausgestattet und mit Werten, die ich nach wie vor hochhalten möchte. Und ich bin dafür, das wir als Land geachtet werden, und vor allem brauchen wir nicht noch eine Religion, die menschenverachtend, vor allem frauenverachtend ist. Ich wäre eher dafür, das man alle Religionen abschafft, denn mit Heimat hat das nix zu tun, eher mit ewigem Krieg. Wir haben eine lange Tradition, die nicht erst mit dem zweiten Weltkrieg begonnen hat. Wir werden ja leider seit 70 Jahren ausschließlich daran gemessen und verachtet. Das alles aber nur, weil wir so sind, wie wir eben sind. Ein bisschen zu bieder und zu brav und auch mit einer gewissen Doppelmoral, was sollen denn die Nachbarn von uns denken, versehen. So genug von Deutschland. Es geht um ein Heimatgefühl.

Und ja Heimat ist dort, wo man sich wohlfühlt, wo es Dinge, Menschen, Tiere, Landschaften oder sonst was gibt, die mir Wohlgefühl und Wohlbehagen bereiten. Das kann überall auf der Welt sein. Das können Gerüche sein, aus der Kindheit, oder ein Lied, was man schon ewig im Kopf hat und plötzlich ist das Gefühl wieder da. Dieses Wohlbehagen, was man mit dieser Melodie verbindet. Es kann ein bestimmtes leckeres Gericht sein, was nur die Oma oder der Koch aus dem bestimmten Lokal genau so zubereiten kann.


Und gerade wenn man einen Wohnort verlässt und einem neuen entgegen strebt, so wie ich es gerade tue, nehme ich mir mit meinen Möbeln und Bildern und Büchern und Dekorationsgegenständen meine Heimat quasi an den neuen Ort mit. Der dann meine neue Heimat wird. Heimat soll nicht den Horizont erweitern, sondern Behaglichkeit in mir auslösen. Reisen erweitert den Horizont, aber das ist wieder ein anderes Thema

Mein Hund und auch dieser Platz ist für mich ein Heimatgefühl <3

Dienstag, 5. Juni 2018

Es riecht so gut dort draussen

Seit dem ich mich aus der Stadt entfernt habe und viel in der Natur eben sehr ländlich unterwegs bin, wird meine Nase überschwemmt mit den schönsten Düften.

Der Holunder, die Lindenblüten, der Jasmin, das frisch gemähte Heu, der Wald nach einer ordentlichen Schauer Regen, das sind Düfte, die kann kein Parfum ersetzen. Ich geniesse es, tief zu inhalieren, die Frische des Morgens vermischt mit diesen wunderbaren Gerüchen.

Dann gab es heute als unerwartetes Special, den Geruch eines Babies, mit dem ich im Friseursalon meiner Freundin über eine halbe Stunde in nahem Kontakt war. Die Tochter meiner Freundin war mit ihrem 4 Monate alten Sohn zu Besuch und musste mal schnell was einkaufen. Die Gelegenheit habe ich genutzt und mit dem Kleinen unterhaltsame Babyspiele gespielt. Er wollte am liebsten auf den Arm, weil er da am meisten sehen konnte. Er ist so ein süßes Wesen und auch ohne Sprache hat er mir erzählt, was er sich an Unterhaltung so wünscht.

Wir hatten viel Spaß während die Oma und die Tante arbeiten mussten, haben wir uns das alles angeschaut und uns kaputt gelacht. So lässt sich leben.



Mittwoch, 30. Mai 2018

Stromausfall, lässt Dein Leben völlig anders erscheinen

Heute morgen bin ich aufgestanden. Wie immer gehe ich als erstes in die Küche und stelle den Wasserkocher an. Nix. Oh Mann, kein Espresso, das fängt ja schon gut an.

Ich prüfe am Stromkasten, ob die Sicherung vielleicht rausgeflogen ist. Nein, alle Sicherungen sind noch drin. Also kompletter Stromausfall.

Nix warm duschen, kein Blick ins Internet auf dem Laptop, weil der Router ja schließlich auch mit Strom läuft. Kühlschrank unbeleuchtet, aber zum Glück noch alles gut gekühlt.
Ich stehe da, wie paralysiert und finde meinen Rhythmus in den Tag nicht. Irgendwie vermiest es mir ein bisschen die Stimmung und das direkt nach dem Aufstehen, gar nicht gut.
Und dann fange ich an nachzudenken, wie abhängig wir vom Strom sind. Aufzüge, Verkehr, Elektroautos für die Zukunft ohne Strom? Na Mahlzeit. Das kann es dann ja auch schon nicht sein. Aber ich gehe ja schon wieder viel zu weit.

Unser Alltag ohne Strom ist undenkbar. Kalt duschen geht ja im Sommer, aber im Winter, ohne Heizung? Über mein grübeln stellt sich der Kühlschrank wieder an und der Wasserkocher beginnt seinen Job. Mein Tag ist gerettet. Aber ich bin mal wieder aufgerüttelt, zumindest für eine Stunde meines Lebens.



Freitag, 25. Mai 2018

Einseitiger Datenschutz

Das Thema hängt mir jetzt schon zum Hals heraus, aber trotzdem ist dieser Schutz leider sehr einseitig. In Zukunft wird es eine sehr einseitige Berichterstattung mit Beweisfotos geben. Denn nur die Mainstreampresse hat noch das Recht Fotos zu veröffentlichen, auf denen auch Personen abgebildet sind, die die Einwilligung zur Veröffentlichung ihres Bildes nicht gegeben haben.

Wie wir aber inzwischen alle wissen, wurde schon sehr viel Schindluder mit Fotos gemacht, die mit den tatsächlichen Ereignissen überhaupt nichts zu tun hatten, aber dafür verwendet wurden, einseitig Stimmung zu machen. Dem ist jetzt noch mehr Tür und Tor geöffnet. Selbst wenn ich bei einem Ereignis daneben stehe und Fotos gemacht habe, die einen ganz anderen Wahrheitsgehalt offenbaren, ist es mir in Zukunft nicht mehr möglich, diese zu veröffentlichen, wenn Personen abgebildet sind, die zufällig mit auf dem Bild sind. Zum Beispiel bei einer Demo.

Von ehemaligen DDR Bürgern werden die Stimmen immer lauter, das die Gesetze und Bestimmungen immer mehr einem DDR Regime ähneln. Und es fühlt sich auch für mich so an, als werden wir immer mehr überwacht und sollen uns von bestimmten Stellen bis ins Hirn schauen lassen, aber andererseits die Klappe halten, wenn es darum geht, Unrecht und Lügen aufzudecken oder zu kritisieren.

Es stehen schon zig Kanzleien in den Startlöchern, um Abmahnverfahren vorzubereiten und damit Millionen zu verdienen. An Menschen, die Blogs schreiben, freien Journalismus betreiben, ohne selbst daran reich werden zu wollen. Es ist eine sagenhafte Einschränkung der persönlichen Meinungsfreiheit und deren Verbreitung. Bitte denkt einmal darüber nach und fragt Euch, ob Ihr damit wirklich einverstanden seid.

Leider fällt dieser Neuerung meine Linkempfehlung an andere Blogs zum Opfer, weil ich für deren Berichterstattung nicht verantwortlich zeichnen kann. Damit fängt es schon mal an. Unfassbar. Wer also bei mir weiter lesen möchte, und zum Beispiel über Seelenruhig von Ellen zu mir findet, sollte sich meinen Blog nun abspeichern.


Mittwoch, 23. Mai 2018

Pfingstausflug an die Wupper mit Pferden

Bei schönstem Wetter waren wir gut 2 Stunden mit 3 Pferden unterwegs und haben ihnen ein Bad in der Wupper gegönnt.

Es glaubt einem ja kaum einer. Aber es ist leichter mit einem Pferd an der Hand spazieren zu gehen, als mit einem Hund an der Leine. Pferde gehen so leicht mit, schnuppern nur sehr selten und ansonsten hast Du immer einen guten Schritt, der den Körper fit hält. Für alle war das Fußbad in der Wupper eine angenehme Pause.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Viele Menschen über 50 leben nur noch in der Vergangenheit

In den letzten Wochen habe ich mich bewusst mit vielen Menschen getroffen, die in meinem Altersbereich sind. Mit Männern und Frauen. Viele Gespräche haben stattgefunden und alle hatten viel aus ihrem Leben zu erzählen. Eine Frau zählte einen scheinbar nicht endenden Leidensweg auf, in dauerndem Opferdasein, vor mir stand jedoch eine sehr gut aussehende Frau, die mir alles andere als hilfsbedürftig erschien. Andere erschienen mehr ein wenig weltfremd, wie nicht wissend, was sie ausser Arbeit, die sie nun beendet hatten, nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen, hier spreche ich in dem Fall von einem Mann, der, wie er mir erzählte, ehemals ein erfolgreicher Unternehmensberater war und schon einige Jahre aus dem Berufsleben ausgeschieden war. Das sind nur 2 Beispiele für Menschen, die nach ihren Plänen für die nächste Zeit keine Antwort wussten, aber stundenlang über ihre Vergangenheit erzählen konnten. Dann gibt es noch die, die bloß nicht mal zur Ruhe kommen wollen, von einer Veranstaltung zur nächsten hetzen, überall dabei sind, einen randvollen Freizeitkalender haben, ständig Termine verschieben müssen, weil sie da doch schon was anderes vorhaben. Und trotzdem hast Du den Eindruck, vor einem völlig leeren Menschen zu sitzen. Der sich betäubt, mit Aktivität.

Und nicht zu vergessen jene, die jetzt schon ihre Krankheitskarriere aufzählen. Wie Trophäen ihre Operationen vor sich hertragen mit stolzem Blick. Hilfe......


Das erschreckt mich zutiefst. Ich glaube, das nennt man alt sein. Wenn die Gegenwart und die nahe Zukunft keine Bedeutung mehr haben. Wenn es keine Ziele oder Pläne mehr gibt.

Man sich nicht mehr auf neue Sachen in seinem Leben einlassen will. Oder nur noch mitläuft mit der Herde. Dieses desinteressierte, ja von mir aus, weil man selbst keinerlei Ideen hat, wozu man Lust hat, was man vielleicht Neues machen könnte. Versteht jemand was ich meine?

Sonntag, 13. Mai 2018

[Magical] Mustang Feenja building up trust in humans.. MMO 2018

Herzenswünsche auf dem Weg

Gestern habe ich die schönste Mail bekommen für dieses Jahr. Es geht um eine Zusage bei einem Mustang Projekt, bei dem ich nun dabei sein darf. Ich kann gar nicht mehr aufhören zu grinsen.

Letztes Jahr war ich bei der Premiere dieses Events in Aachen als Zuschauerin dabei. Es geht um die Vermittlung von wilden Pferden, die in Amerika noch vorhanden sind, aber zusehens an gestattetem Lebensraum verlieren. Traurig genug. Eine Auswahl wird hier in Deutschland zu einer 100 tägigen Ausbildung zu anerkannten Pferdetrainern gebracht und im August in Aachen vorgestellt und dort an das interessierte Publikums versteigert. Das Ganze hat bisher einen sehr schönen Charakter und mein Wunsch ist es, eben auch einmal hinter den Kulissen mit dabei zu sein, zu helfen, die Veranstaltung möglich zu machen und interessante Menschen und vor allem die Mustangs persönlich kennen zu lernen. Die Pferde sind etwas ganz besonderes, denn sie sind sehr klar in ihrem denken und handeln. Und mein aller größter Wunsch ist, einmal mit nach Amerika reisen zu können und mir die Situation vor Ort anzuschauen. Aber eins nach dem anderen. Endlich habe ich die Zeit, das zu tun, wonach es tief in meinem Inneren von klein an ruft.

Montag, 7. Mai 2018

Das Spiel der Religionen und Politiker

Wenn Du für uns bist, bist Du automatisch gegen die Anderen.

So läuft es überall ab, im Großen, wie im Kleinen. Gute Frauen, böse Männer. Gute Moslems, böse Christen. Böse Nazis, gute Linke. Gute Veganer, böse Fleischesser.

Und zu welcher Gruppe darf ich Dich zählen? Wo darf ich bei Dir mein Häckchen machen?

Sich einordnen zu lassen, ist ein altes Spiel, was man als Kind schon lernt. Mit dem darfst Du nicht spielen, das ist pfui , das sagt man nicht, das tut man nicht.

Als ich zur Schule ging, gab es zwei getrennte Schulhöfe. Ursächlich wurden hier die Evangelischen und Katholischen strikt getrennt. Das war zur Zeit meiner Eltern so. Bei uns waren es erst die Jungen und die Mädchen. Später war es dann nicht mehr, weil wir alle in eine Klasse gingen. Du lernst von Kind an, einer bestimmten Gruppe anzugehören. Und wirst auch so eingeschätzt, dafür verurteilt, dafür gelobt.

Frei bist Du erst, wenn es Dir echt egal ist, was andere von Dir halten, und es Dir auch egal ist, wo sich Dein Gegenüber gerade einordnet, wenn er sich offensichtlich einordnen möchte. Die Trennung untereinander ist gewollt und wurde immer schon ausgenutzt, um Kriege anzuzetteln und Macht zu haben. Mehr ist es nicht.


Mittwoch, 2. Mai 2018

Facebook durchsetzt von Meinungsmachern und Niedermachern und der Ausverkauf der Erde durch Reiseunternehmen

Gestern habe ich auf einer Reiseseite, die auf Facebook damit lockt, eine riesige wunderbare Höhle in Vietnam ganz angenehm mit dem Kreuzfahrtschiff zu erreichen, gepostet, und gewagt anzumerken, ob es wirklich sinnvoll und nötig wäre, die Natur vollends dem Ausverkauf darzubieten. Da kam einige Minuten später bereits ein Hasskommentar, was ich mir denn einbilde, so was zu posten, die Vietnamesen wollten sich schließlich auch an dem westlichen Reichtum beteiligen und die Schönheiten ihres Landes für den Tourismus bereitstellen. Zwar als Privatperson ausgegeben, aber ganz sicher schon im Dienste oder partizipierend von dieser Art Tourismus, das ließen die Fotos auf ihrem Account erkennen. Ob es der Mount Everest , oder der Dschungel von Costa Rica oder eben diese wunderbaren Orte in Asien sind, sie werden mittlerweile überlaufen von Touristen, die das Besondere erleben und herzeigen wollen. Die Meisten kennen sich in ihrem eigenen Land kaum aus, aber sie sammeln Reiseziele, wie Medaillen, die sich sich an die Brust heften wollen.

In der Vergangenheit habe ich den Reiseblogs eines jungen Paares verfolgt und habe viele Videos über Kambodscha und Vietnam und Bali gesehen und überall tummeln sich vor allem junge Touristen, die über Wochen und Monate durchs Land reisen und wenn sie kein Geld mehr haben, andere Touristen anbetteln, damit sie weiter reisen können. Die Bilder von all dem Müll der im Meer schwimmt, vor allem vor den Küsten Balis und auch sonst überall, wo durch Touristen das schnelle Geld lockt, hat mich davon abgehalten, dort auch noch meine Fußabdrücke zu hinterlassen. Natürlich freuen sich die Menschen vor Ort, das sie durch die Touristen mehr Geld verdienen können. So lange, bis die Touristen ihnen das Land unterm Hintern wegziehen, wie bereits auf Mallorca und Bali geschehen. Dann fällt ihnen doch wieder ein, das sie ihr Land ganz gern auch mal für sich haben möchten.

Es geht um diese wunderschöne Höhle, die wie aus dem Artikel bereits ersichtlich, gut vermarktet wird.



http://www.orangesmile.com/extreme/de/largest-caves/son-doong.htm


Auch dieser kleine Wasserfall in der Eifel war vor 20 Jahren noch ein Geheimtipp. Jetzt ist er ein Massenausflugsziel geworden und wird zum Wochenende förmlich niedergetrampelt






Sonntag, 22. April 2018

Gelernt mit mir allein zu sein

Ich hatte immer Probleme, mit mir allein zu sein. Ich weiß, damit stehe ich nicht alleine, das geht ganz vielen Menschen so.

Seit dem ich vor einigen Jahren in meine letzte Wohnung eingezogen bin, habe ich mich manchmal wie abgeschnitten von der Welt gefühlt. Irgendwie gingen Freundschaften auseinander, Menschen die neu in mein Leben kamen, waren genauso schnell wieder weg und ich musste zwangsläufig lernen, mit mir selber eine Freundschaft zu entwickeln.
Die Abhängigkeit von anderen war immer präsent. Alleine etwas unternehmen, allein in Urlaub fahren oder so, fiel mir nicht leicht. Doch all das habe ich gelernt und mittlerweile halte ich es sehr gut in meiner Gegenwart aus. Ohne Fernseher, ohne Radio ich mag Stille inzwischen sehr gern.

Jetzt seit diesem Jahr kommen auf einmal wieder neue Menschen in mein Leben und ich mag sie richtig gern. Aber ich klammere nicht mehr. Ich könnte noch viel mehr mit anderen unternehmen inzwischen, doch inzwischen ist mir die Zeit mit mir lieb und teuer geworden. Wenn man andere nicht mehr braucht, entsteht plötzlich Freiheit.

Gestern Abend war ich in Köln zum Treffen mit einer Gruppe Frauen, die ich vor einigen Monaten via Internet kennengelernt haben. Ü50 Frauen, die gerne etwas mit anderen Frauen unternehmen. Es waren sehr nette Frauen dabei und ich bin inzwischen so entspannt, das ich selbst dieses Geflirre der Großstadt an einem Samstagabend bei bestem Ausgehwetter aushalte. Allerdings ist das Bild was sich mir auf den Straßen der Stadt bot, nicht sehr verheissungsvoll gewesen. Ich vermisse keine Sekunde das Stadtleben. Die Menschen dort sind irgendwie wie betäubt, oder beeilen sich, durch Alkohol so schnell wie möglich eine Art Betäubung herzustellen. Viel mehr Obdachlose und viel mehr Männer, die in Gruppen auf der Straße einfach rum lungern. Es fühlt sich nicht besonders schön an, wenn man als Frau da zum Parkhaus geht. Köln ist mir sehr fremd geworden. Früher war ich ganz gern mal in der Innenstadt, doch jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Umso lieber gehe ich an dem kleinen See direkt vor meiner neuen Haustür spazieren und geniesse das herrliche Wetter. Nur ich und der Hund.

Dienstag, 17. April 2018

Energetisch etwas anstrengend

Endlich, der Frühling gibt Gas und die Temperaturen klettern. Die Natur explodiert förmlich. Leider auch das Gemüt vieler Menschen.

Ich könnte mich gerade mit all denen streiten, mit denen ich schon seit einiger Zeit nicht mehr auf einer Linie fahre. Doch Achtung, die Gefahr im Augenblick so richtig übers Ziel hinaus zu schießen, aufgrund der Sternenkonstellation, die Gespräche mit enormer Sprengkraft versehen, lieber auf später verschieben. Das Kettenrasseln der Größenwahnsinnigen spricht ja derzeit auch für sich. Mich wunderts jeden Morgen, das noch alles steht. Wehe, wenn irgendwem einmal der Kragen platzt.

Ich gehe raus in die Sonne und übe Einatmen und auuusatmen . Ausserdem wird es Zeit, den Umzug zu organisieren, das Auto in die Inspektion zu bringen, und den Keller vor und zu nach schon mal zu entrümpeln. Das sollte mich von überschüssigen Aktionen bewahren. Hoffentlich.

Donnerstag, 12. April 2018

Ich fühle mich nicht wohl hier

Im Moment ist mein Vermieter auf der Suche nach einem Nachmieter für meine Wohnung. So lerne ich viele neue Menschen kennen, mit denen ich natürlich auch ins Gespräch komme.

Die Quintessenz der Gespräche sind 2 Punkte.

Der erste Punkt ist, das sie sich die Mieten in der Großstadt wie Köln nicht mehr leisten können. Köln war nie besonders teuer. Und doch sind viele Vollzeitarbeitende nicht mehr in der Lage, sich in einer ansprechenden Wohngegend von Köln eine 2 Zimmer Wohnung zu leisten. Klar in den sozialen Brennpunkten gibt es noch was, aber da zieht heute keiner mehr freiwillig hin. Originalton: Da kannst Du ja abends, wenn es dunkel wird nicht mehr allein auf die Straße gehen.

Am meisten schockiert hat mich die letzte junge Frau, eine junge Türkin, die hier groß geworden ist und auch in Leverkusen wohnt. Sie möchte aus diesem Stadtteil ausziehen, weil sie ständig von Typen angesprochen und derbe angegangen wird, einfach weil sie eine junge und attraktive Frau ist. Sie sagt, ich spreche nur noch deutsch, in der Hoffnung, das sie das wenigstens ein bisschen abhält, mich zu belästigen. Sie erzählt, das sie immer gerne in diesem Stadtteil gewohnt hat, aber seit 2 Jahren wäre es ein Spießrutenlaufen geworden, sobald sie die Straße betritt und möglicherweise mal ein Kleid oder eine Shorts anzieht. Diese Männer, die hier sei 2 Jahren wohnen, haben keinerlei Respekt vor Frauen, ich bin ja selber Türkin, sagt sie, aber so benehmen sich unsere Männer nicht. Ich hab echt Angst und möchte dort wegziehen.

Wir fallen wieder zurück ins Mittelalter und das alles, weil man mit uns ein Experiment von Multi-Kulti durchzieht und die deutschen Frauen nicht genug Kinder bekommen. Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, so was sind Planspiele von höchster Ebene aus. Rassismus wird hier ins Land eingeschleppt und selten umgekehrt.

Hinterwäldlerische Ansichten, wie Frauen zu sein haben und gegen die sogenannten Ungläubigen. Spart Euch die Posts, ich sei rechts. Ich weiß, wer ich bin, und es interessiert mich nicht, was andere glauben über mich zu wissen.


Montag, 9. April 2018

Gängelei durch den Mainstream


Ich hab die Nase voll von politisch korrekt, Du bist links oder Du bist rechts.

Ich bin ich. Ich bin die, die eine eigene Meinung hat und die auch sagt. Ich erwische mich immer öfter dabei, das ich überleg, ob ich das jetzt sagen kann oder schreiben kann, was ich denke. Wir werden umerzogen, mit Propaganda wie damals bei Hitler. Wir dürfen nur denken, was man uns vorschreibt. Schon mal aufgefallen?

Wann ist es Dir das letzte Mal passiert, das Du was sagen wolltest und hast es dann doch nicht gesagt, weil Du Angst hattest, das jemand Dich dafür anfeindet und versucht in irgendeine Schublade zu stecken? Mindfuck geht schleichend. Bleib einfach wach und sei Du selbst.

SCHULD & SCHAM

manchmal ist da scham.
weil wir scheitern.
weil wir verlieren.
weil wir verlassen
und verlassen werden.
manchmal ist da schuld.
weil wir nicht bleiben.
weil wir nicht durchhalten.
weil wir es nicht ertragen
und wir nicht ertragen werden.
manchmal sind da diese
gefühle von schuld und scham
die wie gift in unsere venen
gejagt wurden durch die
vorstellungen der gesellschaft
durch eine moral die sich auf
macht und kontrolle beruft.
scham basieren auf der illusion
einer kaputten gesellschaft die
es gilt wieder daran zu erinnern
dass es nie gott war der uns
für etwas verurteilt was wir sind.
sondern nur andere menschen
und wir selber.
fiktion. illusion. mindfuck.
manipulaton mit unserer
angst.
stop it... be yourself. you are
beautiful.. no matter what they
say.
moksha
**********************************
by Verena Moksha Devi
vom 7. April 2015

Donnerstag, 5. April 2018

Love at first Sight

Sowas ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht passiert. Mit keinem Mann und auch mit keinem Tier.

Wir haben uns heute einen Offenstall angeguckt, weil die beiden Pferde sehr ungern nachts in der Box stehen. Sie lieben es in der Herde auf einem gemeinsamen Gelände zu sein und wollen nicht in Einzelhaft gesperrt werden, wie es oft noch in Ställen üblich ist.

Also fahren wir zu Dritt in den ausgesuchten Stall und betreten ein sehr großes Gelände, auf dem sich alle Pferde absolut frei bewegen können und nachts auch in geschützten Unterständen, die mit Stroh ausgelegt sind, schlafen können.

Kaum das wir mit der Reitstallbesitzerin das Gelände der Pferde betreten haben, kommt sofort ein Pferd auf uns zu, schaut uns an und kommt zielstrebig zu mir und beschnuppert mich ausgiebig. Ich hab ihn gesehen und war sofort verliebt. Nachdem er mich ausgiebig beschnuppert und beschmust hat, wurden auch alle anderen angeschaut. Aber um mich ist es jetzt leider geschehen. Ich habe schon viele Pferde in meinem Leben gesehen und bin mit ihnen umgegangen, aber sowas ist mir noch nie passiert.

Wir waren ca. eine Stunde bei den Pferden, haben uns alles angeschaut, und zu 99 Prozent steht fest, das wir mit den Beiden in diesen Stall umsiedeln werden. Allerdings erst im Sommer. Ich kann es kaum erwarten.

Ich hab zwei echte Schnellschüsse mit dem Handy gemacht, als er wieder mal neben mir stand und sich angekuschelt hat. Leider nicht gut, aber das muß wohl fürs Erste reichen.


Mittwoch, 4. April 2018

Ein bisschen erschrocken

Heute war ich wirklich schockiert. Mit der Besitzerin meiner beiden Pflegepferde beginnen wir jetzt die Pferde für die bevorstehende Weidesaison vorzubereiten.

Man muß sie langsam, im steigenden 10 Minuten Takt an das frische Gras gewöhnen und zwar am Strick.

Wir holten die beiden Pferde heute Vormittag vom Paddock, wo sie tagsüber gemeinsam mit der ganzen Pferdeherde stehen und beide Pferde laufen vor der Besitzerin davon und kommen zu mir. Selbst die Stute, die normalerweise immer ihre Besitzerin vorgezogen hat, kam zu mir. Ich war fassungslos. Was ist da bloß passiert? Pferde verraten ihre Herde nicht und schon mal gar nicht die Menschen, die sie lieben und denen sie vertrauen. Ich war immer die Nummer 2 und habe das klaglos hingenommen, weil ich weiß, wie Pferde ticken. Und jetzt das. Was ist da passiert? Die Besitzerin war in letzter Zeit öfter ungerecht zu den Pferden, weil sie Stress hatte und die Pferde übertrieben gestraft hatte, weil sie sich nicht so verhielten, wie sie sollten.

Pferde machen den Besitzer immer darauf aufmerksam, wenn sie Stress haben, denn dann haben auch die Pferde Stress.

Dadurch, das ich meine Tage und Wochen jetzt bereits seit 3 Jahren nur so einteile, wie ich es möchte, bin ich ausgeglichen. Und das zeigen mir die Beiden. Und auch wenn es mir leid tut, das sich das Blatt so gewendet hat, bin ich froh, den Beiden das zu geben, was sie sich wünschen. Eine ruhige Hand und ein ruhiges Wesen.

Was wäre ich ohne Pferde als mein Spiegel? Auf jeden Fall um einiges ärmer an Freude.


Montag, 2. April 2018

Geschichten die das Leben schreibt

Fetzen aus einem Gespräch von einem Paar, die sich offensichtlich zu einem Date getroffen haben.

Er: Seit dem meine Frau mich verlassen hat, merke ich erst, wie viel Arbeit so ein Haus macht und kochen kann ich leider auch nicht.

Flirten kann er ;)


Freitag, 23. März 2018

Menschenscheu?

Seit Wochen macht es keinen Spaß in die Stadt zu gehen, oder sich dort zu treffen, wo viele Menschen zusammen kommen. Von den öffentlichen Verkehrsmitteln oder gar einem Arztbesuch graut es mir im Moment regelrecht. Warum? Weil fast jeder niest und hustet und das ungeniert in der Gegend herum. Damit auch die, die noch gesund sind, ihren Anteil an Viren und Bakterien abbekommen. Da werde ich regelrecht hypochondrisch und leicht hysterisch.

Am Wochenende war bei mir auch ein leichter Anflug zu spüren, weil wir am Freitag zum Essen verabredet waren und danach gings dann auch gleich los. Zum Glück habe ich noch mal die Kurve bekommen und habe mich diese Woche auch ziemlich geschont und vor allem war ich mal ausnahmsweise nicht stundenlang im Kalten bei den Pferden. Eine Woche ohne Pferde muß auch mal drin sein. Ich hoffe mal auf Besserung, erstens des Wetters und zweitens, das die Erklältungswelle sich ebenfalls mit der Kälte verzieht.

Und dann gäbe es noch diese Option, die beliebig mit Ländern entlang der wärmeren Gewässer ergänzt werden kann.

Mittwoch, 21. März 2018

Experte werden, nix für mich

Ohne Zweifel, ich bewundere sie, die Menschen, die in irgendwas so richtig gut sind. Sei es im Klavierspiel, im zeichnen, im nähen , in einer Sprache usw. usw.

Ich bin die, die sich nicht entscheiden kann, ich bin die, die sich schnell begeistert und ich bin die, die sich fragt, was würde ich alles verpassen, würde ich mich nur für eine Sache entscheiden. Sorry, ich kann und will es nicht. Mein Wesen braucht Abwechslung, den Reiz des Neuen und dann, irgendwann bleiben so ein bis zwei Sachen übrig, woran mein Herz wirklich hängt, für immer und ewig. Aber Experte bin ich darin trotzdem nicht.

Samstag, 17. März 2018

Frau Holle am Neumondtag

Bei uns schneit es wieder und heute ist Neumond und Frau Holle die Frühlingsbotin zeigt uns noch mal den Winter mit seinem Schnee und Eis.

Ich wünsche ein schönes Wochenende zum sortieren, ausmisten und nachdenken, was denn jetzt dran ist (der Frühling?)



Donnerstag, 15. März 2018

Windspiel aus Glasperlen und Bändern

Meine Kreativität braucht ja immer mal wieder ein Ventil. Und wenn ich bei Pinterest stöbere, finde ich viele Anregungen, die mein Herz höher schlagen lassen.

So wie ein selbstgebasteltes Windspiel aus Glasperlen und Bändern. Ich finde es sieht ein bisschen nach Bohostyle aus und den mag ich ja sehr gern. Alle Zutaten waren in meinen diversen Kisten und Kästen zu finden und jetzt hab ich viel Freude an einem frühlingshaften Windspiel, dessen Bänder im Wind wehen und Farbe ans Fenster bringen.