Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 23. März 2018

Menschenscheu?

Seit Wochen macht es keinen Spaß in die Stadt zu gehen, oder sich dort zu treffen, wo viele Menschen zusammen kommen. Von den öffentlichen Verkehrsmitteln oder gar einem Arztbesuch graut es mir im Moment regelrecht. Warum? Weil fast jeder niest und hustet und das ungeniert in der Gegend herum. Damit auch die, die noch gesund sind, ihren Anteil an Viren und Bakterien abbekommen. Da werde ich regelrecht hypochondrisch und leicht hysterisch.

Am Wochenende war bei mir auch ein leichter Anflug zu spüren, weil wir am Freitag zum Essen verabredet waren und danach gings dann auch gleich los. Zum Glück habe ich noch mal die Kurve bekommen und habe mich diese Woche auch ziemlich geschont und vor allem war ich mal ausnahmsweise nicht stundenlang im Kalten bei den Pferden. Eine Woche ohne Pferde muß auch mal drin sein. Ich hoffe mal auf Besserung, erstens des Wetters und zweitens, das die Erklältungswelle sich ebenfalls mit der Kälte verzieht.

Und dann gäbe es noch diese Option, die beliebig mit Ländern entlang der wärmeren Gewässer ergänzt werden kann.

Mittwoch, 21. März 2018

Experte werden, nix für mich

Ohne Zweifel, ich bewundere sie, die Menschen, die in irgendwas so richtig gut sind. Sei es im Klavierspiel, im zeichnen, im nähen , in einer Sprache usw. usw.

Ich bin die, die sich nicht entscheiden kann, ich bin die, die sich schnell begeistert und ich bin die, die sich fragt, was würde ich alles verpassen, würde ich mich nur für eine Sache entscheiden. Sorry, ich kann und will es nicht. Mein Wesen braucht Abwechslung, den Reiz des Neuen und dann, irgendwann bleiben so ein bis zwei Sachen übrig, woran mein Herz wirklich hängt, für immer und ewig. Aber Experte bin ich darin trotzdem nicht.

Samstag, 17. März 2018

Frau Holle am Neumondtag

Bei uns schneit es wieder und heute ist Neumond und Frau Holle die Frühlingsbotin zeigt uns noch mal den Winter mit seinem Schnee und Eis.

Ich wünsche ein schönes Wochenende zum sortieren, ausmisten und nachdenken, was denn jetzt dran ist (der Frühling?)



Donnerstag, 15. März 2018

Windspiel aus Glasperlen und Bändern

Meine Kreativität braucht ja immer mal wieder ein Ventil. Und wenn ich bei Pinterest stöbere, finde ich viele Anregungen, die mein Herz höher schlagen lassen.

So wie ein selbstgebasteltes Windspiel aus Glasperlen und Bändern. Ich finde es sieht ein bisschen nach Bohostyle aus und den mag ich ja sehr gern. Alle Zutaten waren in meinen diversen Kisten und Kästen zu finden und jetzt hab ich viel Freude an einem frühlingshaften Windspiel, dessen Bänder im Wind wehen und Farbe ans Fenster bringen.


Montag, 12. März 2018

Verstehen durch Erleben

Immer wenn ich mit meiner Mutter darüber rede, sich vielleicht zu verkleinern in Sachen Wohnen, also vom Haus zur schönen Eigentumswohnung, wehrt sie sich und dreht und wendet sich. Sie will nicht aus ihrem Haus. Ich bin dann immer etwas frustriert. Wie soll es werden, wenn sie vollends auf Hilfe angewiesen ist und ich dann eine Zwangsmaßnahme durchführen muß. Ich möchte das nicht. Mir wäre es lieber, sie würde sich eine Wohnung nehmen, wo Hilfe kommt, wenn sie Hilfe benötigt und ansonsten ihr Leben leben kann. Das wäre die vernünftige Seite.

Nun habe ich gestern eine Wohnung beim Spazierengehen gefunden, die alle Kriterien meiner Traumwohnung erfüllt. Sie liegt genau da, wo ich hin möchte, schon seit fast 10 Jahren, sie ist ebenerdig, gut aufgeteilt und sogar günstiger als meine derzeitige Wohnung. Ich kann sie haben, ich habe sie mir gestern mit dem Vermieter zusammen angeschaut und er hat mir die Wohnung zugesagt. Ich bat mir 24 Stunden Überlegung aus.

Und zu Hause angekommen, wollte ich plötzlich nicht mehr das, was ich mir so lange wünsche. Auch wenn es noch so verlockend ist, es bedeutet Veränderung, viel Arbeit mit dem Umzug und man muß wieder Geld in die Hand nehmen, was man für was ganz anderes geplant hatte, zum Beispiel den diesjährigen Urlaub. Ich habe gezögert und wollte mich schon von dem Gedanken an meine Traumwohnung verabschieden.

Spinn ich eigentlich? Wieso, bei so vielen Vorteilen, die da auf mich warten? Tja auch ich tue mich mittlerweile schwer mit Veränderungen, die einer gewissen Anstrengung bedürfen.

Natürlich werde ich es tun, aber allein das Zögern hat mich wieder verstehen gelehrt, wie es anderen geht, die noch viel älter sind. Danke dafür.

Montag, 5. März 2018

Fastenzeit für den Blog

Ich habe in den letzten Tagen ein neues, für mich sehr hilfreiches Mantra entdeckt.

Man muß nicht zu allem eine Meinung haben. Manchmal ist schweigen gut, zumal, wenn alles was passiert, mit Intelligenz, auch nicht mit emotionaler Intelligenz zu erklären ist.

Ich würde diesen Blog nicht seit 9 Jahren führen, wenn ich nicht von Herzen gern meine Meinung teile, aber im Augenblick eben nicht. Vor allem nicht in den sozialen Netzwerken.

Bis dann mal wieder.


Foto myself