Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Donnerstag, 12. April 2018

Ich fühle mich nicht wohl hier

Im Moment ist mein Vermieter auf der Suche nach einem Nachmieter für meine Wohnung. So lerne ich viele neue Menschen kennen, mit denen ich natürlich auch ins Gespräch komme.

Die Quintessenz der Gespräche sind 2 Punkte.

Der erste Punkt ist, das sie sich die Mieten in der Großstadt wie Köln nicht mehr leisten können. Köln war nie besonders teuer. Und doch sind viele Vollzeitarbeitende nicht mehr in der Lage, sich in einer ansprechenden Wohngegend von Köln eine 2 Zimmer Wohnung zu leisten. Klar in den sozialen Brennpunkten gibt es noch was, aber da zieht heute keiner mehr freiwillig hin. Originalton: Da kannst Du ja abends, wenn es dunkel wird nicht mehr allein auf die Straße gehen.

Am meisten schockiert hat mich die letzte junge Frau, eine junge Türkin, die hier groß geworden ist und auch in Leverkusen wohnt. Sie möchte aus diesem Stadtteil ausziehen, weil sie ständig von Typen angesprochen und derbe angegangen wird, einfach weil sie eine junge und attraktive Frau ist. Sie sagt, ich spreche nur noch deutsch, in der Hoffnung, das sie das wenigstens ein bisschen abhält, mich zu belästigen. Sie erzählt, das sie immer gerne in diesem Stadtteil gewohnt hat, aber seit 2 Jahren wäre es ein Spießrutenlaufen geworden, sobald sie die Straße betritt und möglicherweise mal ein Kleid oder eine Shorts anzieht. Diese Männer, die hier sei 2 Jahren wohnen, haben keinerlei Respekt vor Frauen, ich bin ja selber Türkin, sagt sie, aber so benehmen sich unsere Männer nicht. Ich hab echt Angst und möchte dort wegziehen.

Wir fallen wieder zurück ins Mittelalter und das alles, weil man mit uns ein Experiment von Multi-Kulti durchzieht und die deutschen Frauen nicht genug Kinder bekommen. Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, so was sind Planspiele von höchster Ebene aus. Rassismus wird hier ins Land eingeschleppt und selten umgekehrt.

Hinterwäldlerische Ansichten, wie Frauen zu sein haben und gegen die sogenannten Ungläubigen. Spart Euch die Posts, ich sei rechts. Ich weiß, wer ich bin, und es interessiert mich nicht, was andere glauben über mich zu wissen.


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