Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Freitag, 8. Juni 2018

Das Heimatgefühl

Gerade bin ich beim Einpacken für meinen bevorstehenden Umzug. Und da hab ich mir natürlich das kostenlose Exemplar der unaussprechlichen Zeitung, was ich vor ein paar Tagen im Briefkasten hatte, geschnappt, um es der einzigen denkbaren und sinnvollen Verwertung zuzuführen, meine Gläser und Bilder darin einzupacken.

Natürlich sehe ich, worum es sich in dieser Ausgabe handelt, um den Begriff Heimat.

Als erstes, ich lasse mir meine Nationalität nicht schlecht reden und ich liebe Deutschland. Es ist wunderschön mit herrlicher Natur ausgestattet und mit Werten, die ich nach wie vor hochhalten möchte. Und ich bin dafür, das wir als Land geachtet werden, und vor allem brauchen wir nicht noch eine Religion, die menschenverachtend, vor allem frauenverachtend ist. Ich wäre eher dafür, das man alle Religionen abschafft, denn mit Heimat hat das nix zu tun, eher mit ewigem Krieg. Wir haben eine lange Tradition, die nicht erst mit dem zweiten Weltkrieg begonnen hat. Wir werden ja leider seit 70 Jahren ausschließlich daran gemessen und verachtet. Das alles aber nur, weil wir so sind, wie wir eben sind. Ein bisschen zu bieder und zu brav und auch mit einer gewissen Doppelmoral, was sollen denn die Nachbarn von uns denken, versehen. So genug von Deutschland. Es geht um ein Heimatgefühl.

Und ja Heimat ist dort, wo man sich wohlfühlt, wo es Dinge, Menschen, Tiere, Landschaften oder sonst was gibt, die mir Wohlgefühl und Wohlbehagen bereiten. Das kann überall auf der Welt sein. Das können Gerüche sein, aus der Kindheit, oder ein Lied, was man schon ewig im Kopf hat und plötzlich ist das Gefühl wieder da. Dieses Wohlbehagen, was man mit dieser Melodie verbindet. Es kann ein bestimmtes leckeres Gericht sein, was nur die Oma oder der Koch aus dem bestimmten Lokal genau so zubereiten kann.


Und gerade wenn man einen Wohnort verlässt und einem neuen entgegen strebt, so wie ich es gerade tue, nehme ich mir mit meinen Möbeln und Bildern und Büchern und Dekorationsgegenständen meine Heimat quasi an den neuen Ort mit. Der dann meine neue Heimat wird. Heimat soll nicht den Horizont erweitern, sondern Behaglichkeit in mir auslösen. Reisen erweitert den Horizont, aber das ist wieder ein anderes Thema

Mein Hund und auch dieser Platz ist für mich ein Heimatgefühl <3

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