Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 18. Juli 2018

Die Woche in Bildern

Dieses Jahr ist der Sommer ein Sommer und der Presse fällt dazu nichts besseres ein, als vor Waldbränden und lang anhaltender Trockenperiode zu schreiben.

Hallo das Phänomen nennt man Sommer. Ein Sommer, den ich sehr geniessen kann, weil es in meiner Wohnung immer angenehm kühl ist und ich das große Glück habe einen wunderbaren Platz unter einem großen Walnußbaum vorm Haus zu haben, um bis zum Einbruch der Dunkelheit draußen sein zu können. So einen Luxus hatte ich noch nie.

Seit dem ich hier eingezogen bin, blühen die Hortensien um die Wette vor meinem Fenster. Diese wunderschöne Pracht hab ich mir jetzt mit in meine Wohnung genommen, weil ich diese Blumen so sehr liebe.


Meine Morgen und Abendrunde mit dem Hund kann ich nun direkt am See vorm Haus drehen und ich liebe diese Zeit besonders.


Ansonsten gehe ich gern mit dem Pferd in den Wald, wo wir im Schatten der Bäume am liebsten mit Gras fressen verbringen. Die Pferde stehen jetzt Tag und Nacht draussen auf der Weide. Da es dort nicht besonders viel Schatten gibt, liebt das Pferd es, im Wald ein wenig abzukühlen. Und scheinbar schmeckt das Gras im Wald ganz besonders gut. Oft genug gehen wir über ziemlich unebene von Wurzeln durchzogene kleine Pfade. Das hilft dem Pferd, sich gut auszubalancieren und tut dem Bewegungsapparat sehr gut. Als wir in diesen Stall gewechselt sind, vor mehr als einem Jahr, hatte die Stute starke Rückenprobleme. Die sind mittlerweile vollkommen verschwunden.


Nur der Paketbote findet den Weg nicht zu mir. Zumindest der einer bestimmten Firma. Er hat es nicht geschafft, den Waldweg runter zu fahren, um das Haus zu finden. Naja irgendwas ist ja immer. Ansonsten findet uns die Post und andere Auslieferer auf jeden Fall, weil diese Adresse schon seit über 30 Jahren von der Post beliefert wird.

So einen schönen Sommer hatte ich zuletzt als Kind mit ganz viel draußen sein und schönes Wetter geniessen. Wenn ich es jetzt noch öfter ins Freibad schaffe, ist es perfekt.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Die Hingabe ans Leben

Es werden ja immer neue Bücher herausgebracht, wie Wunscherfüllung funktioniert, oder wie positives Denken erfolgreich praktiziert wird. Nicht das ich das nicht auch schon probiert hätte. Wahrscheinlich muß man viel einfaches und nicht so einfaches ausprobieren, um irgendwann zu der Erkenntnis zu kommen, das man Ziele und wünsche formulieren kann, sie dann aber nicht durch ständiges fokussieren zum erfüllen bringen wird. Du musst sie auch loslassen können, das heißt Vertrauen haben, das sie sich zum rechten Zeitpunkt einstellen. Das ständige Fokussieren engt viel zu sehr ein.


Das Universum hat so seinen eigenen Humor, wenn ich mal so nennen darf, und serviert Dir das, was Du Dir wirklich wünschst, auf allen erdenklichen Wegen. Und es ist tatsächlich so, je dankbarer Du für das bist, was Du schon hast, und es auch wirklich in Dir fühlen kannst, diese Dankbarkeit, umso eher kommt anderes hinzu, wofür Du wiederum dankbar sein kannst.


Ich nenne es die Hingabe an mein Leben. Nicht alles kommt zu mir, was ich mir wünsche, oft habe ich mich durch Glaubenssätze selbst sabotiert, oder durch das letzte Quäntchen an Disziplin das Ziel versemmelt. All das habe ich gelernt, bevor diese Einsicht zu mir gekommen ist. Manches schafft man durch stetigen Fleiß und üben, anderes aber eben durch die Hingabe und das Vertrauen ins Leben selbst.