Worum gehts?




ICH BIN EIN FREIER MENSCH!
"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen - wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch."
(Albert Schweitzer)

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Planen und Realität

Und dann passiert mal wieder was unvorhergesehenes und der ganze Tag liegt in Schieflage.
Heute morgen machte ich mich auf den Weg nach Köln zu meiner Mutter, damit wir zusammen für sie einkaufen gehen konnten. Vorher noch ein kurzer Stop um mit dem Hund eine Runde Gassi zu gehen. Es regnet. Seit ewigen Zeiten mal wieder ein bisschen Regen, wie schön. Ich bin relativ gut angezogen, und daher nicht so heiß darauf, richtig nass zu werden.

Zurück am Auto, einsteigen, Schlüssel drehen, nix. Der Wagen macht keinen Laut. Die Lämpchen am Amaturenbrett flackern schwach. Die Batterie liegt deutlich im Sterben. Oh nein. Warum heute? Warum überhaupt? Das passt mir jetzt gar nicht. Schon wieder Kosten, die ich nicht brauchen kann. Aber ist das nicht bei uns allen so. Probleme mit dem Auto kann man nie gebrauchen und das es Geld kostet, ist auch ein sehr lästiges Übel.

Also telefoniere ich meiner Mutter für heute ab. Dann kann ich mich um den Rest kümmern. ADAC, ist sehr schnell da. Mit Überbrückungskabel starten und dann zur Werkstatt meines Vertrauens. Da brennt die Luft, soviel haben die zu tun. Doch die Chefin ist so flexibel, das ich sofort Erste Hilfe in Form von einer neuen Batterie bekomme. Eigentlich ist alles viel schneller erledigt, als ich dachte. Bis auf die Tatsache, das ich zweimal ziemlich nass geworden bin und mein Konto sich nicht so freut, war es eigentlich gar nicht schlimm. Es hätte wirklich alles viel länger dauern können und überhaupt.

Übermorgen, werde ich wahrscheinlich schon wieder keinen Gedanken daran verlieren.


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