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Es werden Posts vom Juni, 2018 angezeigt.

Heimgeleuchtet

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Gestern war ich das erste Mal abends aus, seit dem ich in meiner neuen Wohnung lebe. Es war so ca 0.45 Uhr, als ich den Heimweg angetreten bin.

Na das kann ja was werden, den dunklen Waldweg zum Haus runter, ohne jegliche Beleuchtung, dachte ich so auf dem Heimweg. Doch ich hatte die Rechnung ohne den Vollmond gemacht, der immer noch sehr schön und hell am Himmel leuchtete.

Ich hatte einen perfekt ausgeleuchteten Weg dank des Mondes und als ich in den Weg einbog, saß da eine Katze mitten auf dem Weg und bewachte ihn. Sie hat mich dann vorneweg laufend sicher bis vors Haus gebracht. Und ich mach mir Gedanken. Tsss.


Mitten im Wald

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Ich habe es völlig falsch eingeordnet, mitten im Wald zu leben. Hier ist die Luft viel feuchter und nachts wird es ganz schön kühl durch all die Bäume, die ihren Atem in die Luft abgeben. Mein Hund und ich schlafen hier tief und fest und werden morgens von einem unglaublichen Konzert der zahlreichen Vögel geweckt. Zu meiner Wohnung führt ein versteckter Weg, den man von der Straße aus kaum sieht. Trotzdem schafft es der Postbote und auch der Paketbote jeden Tag bis hierher. Das Internet ist ziemlich schwach hier, aber das zeugt ja nur davon, das man von zu viel Strahlung relativ gut geschützt ist. Ich fühle mich hier wie dauerhaft in Urlaub. Gestern Abend bei der Abendrunde lag ein Duft von frisch gemähtem Heu in der Luft, was zum Trocknen noch auf der Wiese liegt. Das alles empfinde ich als ein sehr großes Geschenk und kann gar nicht sagen, wie dankbar ich dafür bin.

Ich habe mich während des Umzugs von einer Menge Sachen getrennt, die ich sowieso schon lange nicht mehr benötigt habe…

Stationen

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Und wieder eine neue Lebensstation. In meiner neuen Wohnung hab ich mich ziemlich schnell zu Hause gefühlt. Jetzt habe ich schon 4 Nächte dort geschlafen und selbst mein Hund, der ja schon ein echter Senior ist, und nächste Woche seinen 13 Geburtstag feiert, hat sich sehr schnell eingelebt und fühlt sich wohl.

Wie still es hier ist, und auch wieder nicht. So viel Vogelgezwitscher und Betriebsamkeit von allen Bewohnern des Waldes rund um mich herum. Hier kommen einen sogar die Libellen zu Hause besuchen. Meine Vermieterin hat gesagt, das sogar die Rehe übers Grundstück laufen. Ich bin mal gespannt, wann und ob ich mal eines zu sehen bekomme.

Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist alles grün und riesige Hortensienbüsche hat es vor den Fenstern. Eigene Blumen brauche ich hier tatsächlich nicht. Es sind reichlich genug davon vorm Haus. Ich kann es irgendwie noch gar nicht richtig fassen. Ich bin mal gespannt, wie das Leben hier so wird. Auf jeden Fall kann ich jetzt endlich wieder entspanne…

Land unter

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Diesmal hat es kurz hintereinander unsere Ecke mit sinnflutartigen Regenfällen erwischt. Fast jeder hat Wasser im Keller. Mein neuer Heimatort stand am Wochenende komplett unter Wasser und hatte dicke Schlammschichten auf den Straßen und viele Häuser und Geschäfte haben ordentlich was abbekommen. Ich hab meine Wohnung schon unter Wasser gesehen in meiner Vorstellung. Doch zum Glück ist da alles gut gegangen. Ich war noch nie so gestresst wegen eines Umzugs. Irgendwie läuft zwar alles gut, aber je älter ich werde, umso mehr Panik überkommt mich, wenn ich größere Veränderungen auf dem Plan habe. Leider erblich bedingt. Bei anderen bin ich immer die jenige, die Ruhe verbreitet und alle besänftigt, nur bei mir selber klappt es nicht. Schade. Dafür bin ich aber im Bett umso leichter in der Tiefenentspannung. Wahrscheinlich weil ich hundemüde bin. Wie auch immer. Veränderungen kosten Kraft. Und ich hab schon schöne Dinge im Kopf, die nach diesem Kraftakt an der Reihe sind. Also weiter im Te…

Zvilisation

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Zivilisation wurde mir aufgedrängt..... und sie hat kein bisschen für meine Liebe zur Wahrheit, Ehrlichkeit und Großzügigkeit beigetragen Zitat Sioux

Das Heimatgefühl

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Gerade bin ich beim Einpacken für meinen bevorstehenden Umzug. Und da hab ich mir natürlich das kostenlose Exemplar der unaussprechlichen Zeitung, was ich vor ein paar Tagen im Briefkasten hatte, geschnappt, um es der einzigen denkbaren und sinnvollen Verwertung zuzuführen, meine Gläser und Bilder darin einzupacken.

Natürlich sehe ich, worum es sich in dieser Ausgabe handelt, um den Begriff Heimat.

Als erstes, ich lasse mir meine Nationalität nicht schlecht reden und ich liebe Deutschland. Es ist wunderschön mit herrlicher Natur ausgestattet und mit Werten, die ich nach wie vor hochhalten möchte. Und ich bin dafür, das wir als Land geachtet werden, und vor allem brauchen wir nicht noch eine Religion, die menschenverachtend, vor allem frauenverachtend ist. Ich wäre eher dafür, das man alle Religionen abschafft, denn mit Heimat hat das nix zu tun, eher mit ewigem Krieg. Wir haben eine lange Tradition, die nicht erst mit dem zweiten Weltkrieg begonnen hat. Wir werden ja leider seit 70 J…

Es riecht so gut dort draussen

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Seit dem ich mich aus der Stadt entfernt habe und viel in der Natur eben sehr ländlich unterwegs bin, wird meine Nase überschwemmt mit den schönsten Düften.

Der Holunder, die Lindenblüten, der Jasmin, das frisch gemähte Heu, der Wald nach einer ordentlichen Schauer Regen, das sind Düfte, die kann kein Parfum ersetzen. Ich geniesse es, tief zu inhalieren, die Frische des Morgens vermischt mit diesen wunderbaren Gerüchen.

Dann gab es heute als unerwartetes Special, den Geruch eines Babies, mit dem ich im Friseursalon meiner Freundin über eine halbe Stunde in nahem Kontakt war. Die Tochter meiner Freundin war mit ihrem 4 Monate alten Sohn zu Besuch und musste mal schnell was einkaufen. Die Gelegenheit habe ich genutzt und mit dem Kleinen unterhaltsame Babyspiele gespielt. Er wollte am liebsten auf den Arm, weil er da am meisten sehen konnte. Er ist so ein süßes Wesen und auch ohne Sprache hat er mir erzählt, was er sich an Unterhaltung so wünscht.

Wir hatten viel Spaß während die Oma un…

Prof. Dr. Claus W. Turtur, Warum wir die Raumenergie brauchen

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