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Es werden Posts vom September, 2018 angezeigt.

Belüg Dich nicht länger selber

Belüg meinetwegen andere, wenn Du es noch brauchst, aber hör auf Dich selber zu belügen.

Nimm s nicht so persönlich

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Tue ich aber. Leider immer noch. Ich bin sehr verletzlich, obwohl ich schon über ein halbes Jahrhundert gerne anders wäre. Aber wenn ich das Gefühl habe, jemand mag mich nicht, oder lehnt mich ab, habe ich daran sehr zu knabbern. Das ist nicht gut, denn man macht viel zu viele Kompromisse, macht sich viel zu viele Gedanken. Dabei sind die anderen Menschen sich noch nicht einmal dessen bewusst, das ich mich durch ihre Oberflächlichkeit abgelehnt fühle.


Ein dickes Fell werde ich wohl in diesem Leben keines mehr bekommen. Dafür habe ich aber unendlich feine Antennen und spüre, was in meinem Gegenüber vorgeht. Vielleicht kann man nicht alles haben.


Gedanke an Besitzer mit Problempferden

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Dies wird ein spezieller Blogartikel nur für Pferdeleute, sprich Frauen und Mädchen mit sogenannten Problempferden.

Vorab gesagt, ich war selber Besitzerin eines solchen Pferdes. Die Probleme wurden durch Reiter, auch durch mich herbeigeführt, weil es vor 30 Jahren noch nicht so viele gute Lektüre, Videos und Trainer gab, die Reiter und Pferd auf den richtigen Weg zurück halfen.

Daher hat man früher als Bereiter/in auf diesen Pferden hartes Geld verdient, in dem man das Pferd mit mehr oder weniger harter Gangart wieder in die Spur bringen wollte. Bei manchen Pferden ist es gelungen, bei anderen eben nicht. Die Methoden waren die gleichen. Der Bereiter war sattelfester, hatte mehr Kraft das Pferd zu zwingen und hat sich auch nicht gescheut, mal kräftig mit den Sporen ins Pferd zu bohren oder in ordentlich mit der Gerte zu traktieren. Diese Zeiten sind heute in den meisten Fällen vorbei. Es gibt sehr viele andere gute Wege, das Pferd wieder zum kooperativen Partner zu machen. Und, das P…

Anlässlich des Hambacher Forst

Wenn der Wald stirbt

Wenn der Wald stirbt,
schweigen die Tiere.
Sie können nicht klagen,
sich auch nicht wehren,
Asphalt und Beton
sind stärker als sie.

Wenn der Wald stirbt,
weinen die Vögel.
Sie können nicht singen
nicht im Lenz jubilieren,
in kahlen Zweigen
gibt es kein Nest

Wenn der Wald stirbt,
erschrecken die Menschen;
sie könnten schreien,
doch es hört keiner mehr,
denn ohne Wälder
stirbt auch das Leben.

Wildgooseman

Quelle: https://wildgooseman.blogspot.com/2018/04/wenn-der-wald-stirbt.html



Ausgeglichen sein, kein Spielball der Hormone bleiben

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Jede Frau kennt diese Tage. Die Hormone sind aus dem Gleichgewicht und dann ist es die Psyche auch. Man mag sich selber nicht und der Familie oder den Menschen, die im unmittelbaren Umfeld sind, geht man mit seiner Laune auch mächtig auf den Zeiger.

Das beginnt, in der Pubertät und dann wird es langsam wieder besser, bis, ja bis die nächste Hormonschräglage massiv zuschlägt. Spätestens in den Wechseljahren.

Oft war ich Spielball meiner unberechenbaren Hormone. Mir ging es ziemlich oft nicht gut, ohne offensichtlichen Grund. Es gab viele Probleme mit Myomen und Zysten.

Und dann kamen die Wechseljahre und ich war zeitweise ziemlich depressiv, ohne Antrieb und mit allen Begleiterscheinungen, wie Hitzewallungen, Gewichtszunahme und und und.


Ich habe es mit pflanzlichen Medikamenten und mit Homöopathie versucht. Ein bisschen hat es geholfen, aber nie gab es einen echten langfristigen Erfolg. Eine Hormonbehandlung mit chemischen Hormonen waren für mich nie eine Alternative. Zu schlecht war …

Das Erinnerungsvermögen und wie ich mir selber zuschaue, wenn sich alte gespeicherte Sachen melden

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Beim Reiten kann ich es sehr gut feststellen, was man mal verinnerlicht hat, egal ob richtig oder falsch, erscheint über kurz oder lang wieder auf dem Tapet.

Ich hatte fast immer sehr schreckhafte oder auch nervöse Pferde, die viel Vollblut hatten und entsprechend schnell reagierten sie auch auf unvorhergesehene Ereignisse. Und ich mit ihnen. Ein Rascheln im Gebüsch, ein bellender Hund haben meist ausgereicht, das sie zur Flucht ansetzten und ich musste zusehen, das ich sie wieder anhalten und lenkbar machen konnte. Oft genug haben sie mich auf der Flucht noch von ihrem Rücken runtergebuckelt. Genau aus dem Grund habe ich ja nun nach einem Pferd Ausschau gehalten, was ein ruhigeres Gemüt hat und nicht nervös über reagiert.

Nur mein Erinnerungsvermögen in Form von Reflexen, bei einem unerwarteten Geräusch oder einem auf uns zu rennenden , bellenden Hund sind noch die selben wie früher. Ich spanne mich an und bin auf das Schlimmste gefasst. Da ich ja jetzt Zeit hab, weil eben keine Flu…

Mein Neuer ;)

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Einer der mir richtig Freude macht und mit dem ich hoffentlich noch viele schöne Ausritte haben werden. Es wird von Mal zu Mal besser und unsere Verständigung macht gute Fortschritte.

Beim letzten Ausritt war er nachher so begeistert, das er gar nicht mehr nach Hause wollte und in alle möglichen Waldwege noch abbiegen wollte. Er war richtig albern und zum scherzen aufgelegt. Das hab ich so bei einem Pferd auch noch nicht erlebt.

Er sieht auf den ersten Blick der Stute, die ich bisher betreut habe ziemlich ähnlich und doch sind sie in allem völlig verschieden. Trotzdem musste ich doch, als ich das erste Mal zum Probereiten in den Stall kam, der direkt am Zuhause der Besitzer ist, ein wenig lächeln.

Ich hatte mir so intensiv vorgestellt auf dem Rücken eines braunen Pferdes mit schwarzer Mähne zu reiten, das ich prompt vom Leben genau ein solches Pferd geschickt bekam.




Die vielen ersten Male in einem Leben

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Heute morgen ist wieder so ein Moment und ich habe sie seit einiger Zeit wieder sehr oft.

Diese Augenblicke des ersten Mals. Nach einem Umzug, an einem neuen Wohnort finden sie ständig statt. Alles ist neu in der Wohnung, noch nicht vertraut. Die Umrisse der Wohnung, die Gerüche, die Geräusche des Hauses und der Umgebung.

Wie sich der Sommer in meiner jetzigen Wohnung anfühlt, wie er riecht und wie es morgens, wenn ich die Augen aufmache, vor meinem Schlafzimmerfenster aussieht, konnte ich jetzt wochenlang studieren. Jetzt kommt eine neue Phase, ich werde morgens wach, es ist noch nicht ganz hell, da wir jetzt immerhin schon im Monat September angekommen sind und in ein paar Tage lebe ich bereits 3 Monate hier. Die neue Erfahrung ist der Regen und der leichte nebelige Ausblick. Vom See her strömt der Nebel zwischen den Bäumen hoch, bis hin zu meinem Fenster und macht die Welt noch stiller, noch abgeschlossener von dem Leben, was oben an der Straße in Form von Autos am Weg vorbei strö…

So eben geht es eben doch nicht

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Ich werde mich also weiter entschleunigen und lernen, das es ein Unterschied ist, in einer Stadt oder eben lieber mitten in der Natur zu leben.

Schnelles Internet war gestern, zumindest hier bei mir, ist es erschreckend, auf welchem Stand der Technik man ausserhalb von Glasfaser ist. Okay, ich nehme es an, weil mich das Leben hier sowieso in vielem entschleunigt. Überleg Dir gut, ob Du auch alles eingekauft hast, ansonsten kannst Du Dich wieder ins Auto setzen und in den Ort fahren. Unter Umständen, weil Du sonst kein Brot hast, für Dein Frühstück. Ohne Auto, geht leider gar nicht hier.


Was aber eine echte Herausforderung ist, ist das vorher hier 17 Jahre eine Raucherin gewohnt hat, und die Wände das Nikotin leider ziemlich gut gespeichert haben. Wenn das nicht innerhalb einiger Zeit besser wird, weiß ich nicht, ob ich hier bleiben mag. Es ist einfach ekelhaft, dieses Gefühl von kaltem Rauch in einer ansonsten so guten Luft. Und ich habe mir schließlich nicht umsonst das Rauchen vor …